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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Action > James Bond - Stirb an einem anderen Tag

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Halle Berry, Effekte, Regie

Nachteile:
z.T. unrealistisch




Für seine Majestät...
Bericht wurde 1723 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Ich muss eigentlich zugeben, das ich dem neuen Bond nicht so entgegenfieberte wie einigen anderen Filmen die in letzter Zeit liefen. Ich war aber schon ziemlich gespannt als ich dann im Kino drin saß. Denn schließlich hatte man vorher gehört es solle eine neue Ära bei Bond anbrechen, mit "fast" gleichberechtigter Partnerin. Außerdem spielt ja auch noch meine Lieblingssängerin eine (zugegeben echt winzige) Rolle - Madonna.
Und da es der 20. Bond ist und somit ein Jubiläum zu feiern ist, hab ich mich schon auf einen ordentlichen Film gefreut. Ich sollte auch nicht enttäuscht werden. Bond ist also wieder unterwegs, für seine Majestät...


---Handlung---
Der Film beginnt in Nordkorea. Bond und zwei weitere Agenten landen mit Surfbrettern nahe an der koreanischen Küste. Sie surfen zum Strand und entledigen sich der dort stationierten Wachen... Nachdem sie eine kurze Strecke ins landesinnere gewandert sind fangen sie einen Hubschraubertransport ab. Bond nimmt die Identitäöt des Passagiers an und landet, kurze Zeit später, mitten in der Basis des nordkoreanischen Generals Moon. Er täuscht einen Diamantenaustausch vor. Sein Auftrag ist es, den Generalssohn zu töten, sowie dessen Handlanger Zao. Den der Generalssohn strebt die Weltherrschaft an(kommt uns das nicht bekannt vor... *g*). Es geht jedoch schief, Bond wird enttarnt. Seine Mitstreiter überleben nicht, er beginnt jedoch eine halsbrecherische Flucht auf einem Hoovercraft.

Am Ende dieser Flucht stirbt jedoch Moon und Bond gerät in Gefangenschaft. Der Vater von Moon, nämlich der General lässt Bond foltern. Er bekommt jedoch, wie sollte es auch anders sein, nichts aus ihm heraus.
Nach über 14 Monaten wird Bond wieder gezeigt, er trägt jetzt einen Vollbart und steckt immernoch im Gefängnis des Generals. An einem Tag kommt dieser zu ihm und fragt ihn ein letztes mal nach Informationen. Als Bons wieder ablehnt wird er zu einer Brücke und einem Exikutionskomando geführt. So glaubt er zumindest. Er wird aber gegen den Spießgesellen von Generalssohn Moon ausgetauscht. Zao war in Gefangenschaft geraten.

Das überraschende ist aber das Bond nicht ausgetauscht wurde da man ihn braucht, sondern da man befürchtet er könnte plaudern. Es sind nämlich schon verschiedene Informationen herausgekommen und man hat dabei Bond im Verdacht. Dieser soll nun nicht wieder als Agent arbeiten sondern als Mitarbeiter eines Außenpostens auf den Falklandinseln. So wird es ihm von M mitgeteilt!

Bei einer Untersuchung gelingt ihm dann aber die Flucht von dem englischen Militärschiff auf dem er festgehalten wird. Sein Ziel ist es Zao festzunehmen, welcher wieder entwischt ist. Er vermutet ihn als Quelle der Informationen die ihn belasten. Nachdem er in Hongkong, wo sein Schiff lag, in ein Nobelhotel absteigt bekommt er es mit dem chinesischen Geheimdienst zu tun. Nach einigen Querellen verraten sie ihm jedoch, er würde eine Spur in Kuba finden.

Er trifft dort auch auf Zao. Zuerst durchlebt er jedoch eine heiße Nacht mit Jinx, einer weiteren Agentin des amerikanischen Geheimdienstes NSA, wie er später erfährt. Er übernachtet nahe einer Insel auf der eine Klink ist. Wie sich herausstellt hat die Klinik auch eine "geheime" Abteilung für Identitäsveränderungen, bzw für die Veränderun eines Gesichts und der DNA. In dieser Klinik trifft er auch Jinx wieder, die nach der zuvor gemeinsam verbrachten Nacht, zurückgelassen hat. Sie suchen anscheinend nach der selben Person. Zao entwischt ihm aber erneut. Aber auch Jinx verschwindet. Die einzige Spur, die zurüchbleibt ist, das Zeichen GG auf einem Diamant. Dieses weißt auf den Jungunternehmer Gustaf Graves hin.

Dieser hat vor einem Jahr, in der Zeit als Bond veschollen war, einen anfeblichen Diamantenfund auf Island gemacht. Es sind jedoch "Blutdiamanten" aus Afrika. Nachdem Bond in London auf Graves trifft wird er von ihm nach Island eingeladen um sein neuestes Projekt namens Icarus zu begutachten. Inzwischen hat ihm auch M wieder verziehen. Aber zuerst nur inoffiziel. Er bekommt dann auch wieder seine gewohnte Ausstattung an "Geheimagenten-Speilzeugen" und ein neues Auto.

In Island trifft er auch wieder auf Jinx... Mehr verrate ich jetzt aber nicht mehr!


---Darsteller---
Ich bewerte hier alle Darsteller mit Noten zwischen 1 und 6, wie in der Schule *g*. Dies sind jedoch nur Noten die ich vergabe, sie haben nichts mit eventuellen Kritiken aus dem Fernsehen, Internet oder sonst woher zu tun. Also werdet ihr vermutlich häufig anderer Meinung sein...
===Pierce Brosnan (2)===
Er spielt die Rolle des James Bond , so finde ich, besser als in seinen 3 Bondfilmen zuvor. In denen hatte er mir aber auch wirklich, vor allem in "Der Morgen stirbt nie", gar nicht gefallen. Er verleit der Figur eine menschlichere Gestalt, indem er erst stark bleibt bei den Foltern, aber auch nicht nur ein Matscho ist (siehe Jinx...). Ich kann mich mit ihm als Bond jedoch immernoch nicht so richtig anfreunden. Mein Lieblingsbond ist und bleibt Roger Moore.
===Halle Berry (1)===
Klasse! Jinx ist ideal besetzt. In einigen Szenen ist sie überzeugender als Bond selber. Wirklich eine gelungene Entscheidung die Oscargewinnerin (und auch Bambigewinnerin...) diesen Jahres in den Bond mit einzubeziehen. Sie spielt ja auch, wie schon oft betont, nicht mehr nur das Nebenprodukt, welches von Bond nur für Bett gebraucht wird.
===Rosamund Pike (3+)===
Auch Frau Pike ist in ihrer Rolle als Bäsewicht Miranda Frost relativ gut, ohne jedoch besondere Akzente zu setzen.
===Toby Stephens (2)===
In denen Szenen, in denen er den Bösewicht Gustaf Graves mimt, ist er wirklich klasse. Er scheint böse durch und durch. Auch eine klasse Besetzung.
===Rick Yune(3)===
Die Rolle des Zao ist nicht so gut besetzt. Ich finde die Leistung die Yune hier abliefert nicht besonders überzeugend. Er erlebt aber auch das Ende des Films nicht...
===John Cleese(1)===
Der neue Q ist wirklich klasse. Ich hatte ihm nicht zugetraut das er die große Lücke seines verstorbenen Vorgängers schließen kann. Aber wirklt wirklich schön britisch und regt sich gekonnt über das "Spielkind" Bond auf.
===Judi Dench(1)===
Auch M ist eine Top-Besetzung. Schade das sie nur so selten zu sehen ist. In den paar Szenen aber, in denen sie mitwirkt, ist sie aber echt gut. Sie steht auch die ganze Zeit hinter Bond, verbirgt es nur am Anfang ein wenig.
Ich hätte auch so gerne noch etwas zu der schauspielerischen Leistung Madonnas gesagt, aber die Rolle die sie Inne hat ist tatsächlich nur ein "Röllchen"...


---Musik---
Die Titelmusik zu diesem 20. Bond ist wirklich super gelungen. Der Song "Die another Day" von Madonna reiht sich wunderbar in die Reihe großer Bondsongs ein. Mit der Verpflichtung von Madonna ist den Produzenten echt ein Coup gelungen. Aber auch die andere Musik im Film passt gut. Eine, gesamt gesehen, echt gelungene musikalische Untermalung des Films.


---Zum Film---
Insgesamt hat mir der Fim wirklich gut gefallen. Er ist einem Jubiläum würdig. Vor allem seine Schauspieler wirken für mich, wie nicht bei allen Bond Filmen, sehr gut. Auch die Verpflichtung von Hally Berry war ein Gewinn für die Produktion.
Die Spezialeffekte die im Film eingesetz werden sind größtenteils auch überzeugend. Einige haben mich aber wirklich gestört, aber dazu in der Kritik mehr... Bei den wirklich gelungenen Effekten fällt mir besonders die Verfolgungsjagd am Anfang des Film, auf Luftkissenbooten ein. Aber auch die Jagd des Eisflitzers durch die Waffe von Graves, auf dem Eisse, ist stark.
Geffaln hat mir auch das einige Szenen aus alten Filmen wieder zum Vorschein kamen, bzw an alte Filme erinnert wurde. Besonders auffallend ist hier die Stelle an der Jinx, ie Ursula Andres im ersten Bond, ausdem Meer stolziert. Einfach lecker...


---Kritik---
Gewaltig gestört hat mich der "unsichtbare" Wagen. Anscheinend bin ich da zwar der einzige, aber den fand ich wirklich unpassend. Die "Spielzeuge" und Stunts derer sich Bond vorher, in den alten Filmen, bediente waren zwar immer auch abenteuerlich, aber nie so unrealistisch. Hier kann ich aber auch noch die Szene anführen in der Bond von einer Felsklippe springt und trocken Hauptes auf dem Dach seines Gefährts surfend wieder auftaucht.
Sonst habe ich aber nicht viel zu kritisieren, außer vielleicht das man nicht genug von M und Q sieht. Sie spielen ihre "Nebenrollen" nämlich wirklich überzeugend. Und mehr Madonna hätte mich erfreut... *g*
Ich kann aber die FSK nicht ganz nachvollziehen, aber das kann ich sowieso meistens nicht so wirklich. Anscheinend schaffen es die Studiobosse doch immer wieder einen großen Druck auf die Freiwillige Selbstkontrollestelle zu erzeugen.


---Fazit---
Ich kann den Film ruhigen Gewissens empfehlen. Ich gebe ihm eine 2, den neben der erwähnten unrealischten "Autosache" finde ich ihn echt klasse. Er verbindet so ein wenig die alten Bondfilme mit der Neuzeit. Er greift auch Sachen von früher auf, ohne aber zu kopieren. Insgesamt ist es einer der besseren Bondfilme, und sicherlich der beste mit Pierce Brosnan. Auch dass man nun mit Bond mitfühlen kann wenn er in Gefangenschaft sitzt finde ich gelungen. Er ist nun nicht mehr unangreifbar, auch er hat mal Probleme. Die stärkere Rolle der Frau gefällt mir auch, aber man sollte nicht noch weiter in die Richtung gehen. Denn schließlich ist es ja auch irgendwie ein Film über einen Geheimagenten und nicht über ein Agentenpaar!


MfG Peter-Stephan


Nun noch ein paar allgemeine Sachen über den Film:
Titel: Stirb an einem anderen Tag (Original: "Die Another Day")
USA 2002
Länge: 134 Minuten
Regie: Lee Tamahori
Drehbuchautoren: Robert Wade, Neal Purvis
Kamera: David Tattersall
Musik: David Arnold
Schnitt: Christian A. Wagner, Andrew MacRitchie



PS: Freue mich darauf von euch Kommentare zu meinem ersten Bericht hier zu bekommen!


Geschrieben am: 04. Mar 2003, 19:02   von: peter-stephan



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