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Übersicht > Games > PC > Strategie > Anno 1503

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
siehe Text

Nachteile:
siehe Text




Früher war alles besser
Bericht wurde 1504 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Installation
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Manch einer wird sich gefragt haben, warum ich ständig von 2 CD’s schreibe. Anno 1503 benötigt eben 2. Eine ist Installations-CD, die andere wird für das Spiel benötigt. Die Installation ist, wie bei der meisten Software sehr einfach. Sobald man eine der beiden CD’s einlegt erscheint ein Fenster bei welchem man zwischen „Spielen“ und „Installieren“ wählen kann. Hat man für das, was man tun will die falsche CD eingelegt, wird man gebeten die richtige einzulegen. Man sucht sich das Zielverzeichnis, wobei ich empfehle Software grundsätzlich nicht auf die Systempartition zu installieren (vorausgesetzt man hat überhaupt mehrere Partitionen). Danach wird das Spiel installiert. Dies dauert ungemein lange. Ich hatte zwischendurch schon befürchtet mein Rechner wäre stehen geblieben, aber es scheint normal zu sein. Der Ordner, welcher bei der Installation angelegt wird und in dem die Programmdateien gespeichert werden, ist hinterher ganze 850 MB groß. Man sollte also schon noch etwas Speicherplatz frei haben, bevor man Anno installieren möchte.


Das Spiel
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Intro
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Das Spiel ist installiert nun kann man die CD wechseln und loslegen. Allein das Intro ist schon einen Hingucker wert. Hier wird die Geschichte eines alten Seefahrers erzählt. Der Erzähler ist jene Person welche man im Spiel darstellt. Leider läuft es bei mir trotz 750 MHz CPU, 40x CD-Rom und Geforce 2 TI Grafikkarte nicht 100%ig ruckelfrei. Aber auf das Intro kommt es ja letztendlich auch nicht an.

Hauptmenü
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Als erstes hat man hier die Möglichkeit verschiedene Spielerprofile anzulegen. Man kann eigentlich nur den Namen editieren und als neuen Spieler abspeichern. Dies hat für den Highscore und natürlich auch für den Multiplayermodus Bedeutung. Ob dies auch für die abgespeicherten Spiele und Missionsspiele von Bedeutung ist, kann ich nicht sagen.
Unter Optionen kann man lediglich die Auflösung ändern und Details ein/aus stellen. Dies finde ich ein bisschen schwach. Ich vermisse beispielsweise die Spielgeschwindigkeit, Anzahl der Computergegner und ähnlich Optionen.
Weiterhin hat man die Möglichkeit zwischen „Einzelspieler“ und „Mehrspieler“ zu wählen. Da ich nicht wüsste, mit wem ich den spielen sollte, wähle ich entsprechend „Einzelspieler“.

Einzelspielermenü
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Entscheidet man sich dafür ein neues Spiel zu beginnen, hat man die Qual der Wahl. Und zwar zwischen 3 Einführungsspielen, 8 Endlosspielen mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad sowie 11 Szenarios, bei denen jeweils eine Aufgabe zu lösen ist.
Man eine „Kampagne“ spielen. Hier ist nur ein Spiel aufgeführt, dieses beinhaltet jedoch verschiedene Aufgaben, so dass man eine Reihe von mehreren kleineren Spielen hat. Ich bin an dieser Stelle bis jetzt zur 3. Aufgabe gelangt. Diese Einzelaufgaben werden, wenn man sie abgeschlossen hat, nicht als neue Kampagne freigeschaltet, sodass man sie doch immer wieder speichern muss.
Zusätzlich hat man die Möglichkeit das letzte Spiel, das man hatte weiterzuspielen. Dies geschieht über die automatisch abgespeicherten Savegames, d.h. es kann passieren, dass ausgerechnet die letzte wichtige Aktion nach dem letzten automatischen Speichern passierte und man diese u.U. wiederholen muss.

Das Spiel selbst
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Ich beziehe mich bei meinen folgenden Aussagen auf die einfachen Endlosspiele.
Die Frage, welche ich bis jetzt überhaupt noch nicht angesprochen habe, ist doch die, worum es in diesem Spiel überhaupt geht. Wie Cäsar, Zeus, Stronghold und die vielen anderen Spiele auf diesem Sektor ist auch dieses eine Mischung aus Strategie und Wirtschaftssimulation. Grundziel des Spieles ist die Besiedelung von Inseln und der Aufbau von Städten auf diesen. Dies geschieht durch den Aufbau von Häusern und den benötigten Betrieben sowie weiteren benötigten Gebäuden, wie Schulen, Kirchen, etc.. Man baut sich nach und nach eine möglichst selbst versorgende, funktionieren Wirtschaft auf.

Zu Beginn des Spieles fährt man die verschiedenen Inseln an und sucht sich ein passendes Fleckchen für die erste Stadt. Dazu wird einem für jede Insel, wenn man diese mit dem Schiff erreicht, angezeigt welche landwirtschaftlichen Güter dort besonders gut gedeihen. Um zu erkennen welche Bodenschätze diese Inseln bieten, muss man den auf dem Schiff befindlichen Scout in die Berge schicken, um dort die Bodenschätze zu entdecken. Hat man sich für eine der Inseln entschieden (ich werde hier nicht verraten, welche sich eignen) baut man ein Kontor (Handelspunkt und Lager) am Ufer auf. Im Bereich um dieses Kontor kann nun gebaut werden. Wird weiteres Land zur Bebauung benötig, müssen weitere Kontore gebaut werden.

Nachdem man die ersten wichtigen Gebäude, wie Holzfällerhütten, Schafweiden und Webstuben, etc. gebaut hat, kann sich die Zivilisation weiterentwickeln. Die Häuser verändern sich und es werden je nach Anzahl der Einwohner der nächsthöheren Zivilisationsstufe weitere Gebäude freigeschaltet, welche nun gebaut werden können. Je nach Zivilisationsstufe werden auch unterschiedliche Güter benötigt. Diese muss man dann u.U. durch die Besiedelung und den Bau der entsprechenden Gebäude auf anderen Inseln besorgen.

Je nach Zivilisationsstufe kann man entsprechende Soldaten und Kriegsschiffe herstellen, mit welchen man dann auch die Inseln seiner Gegenspieler erobern kann. Habe hier jedoch noch nicht allzu große Erfahrungen. Die einzige feindliche Übernahme einer Insel meinerseits verlief ohne Gegenwehr und hatte auch sonst keine weiteren Folgen.

Hat man die höchste Zivilisationsstufe erreicht, ist das Spiel an sich nur noch der Versuch möglichst so zu expandieren, dass man ein Gleichgewicht zwischen Produktion und Einwohnerzahl hat. Hat man zu viele Einwohner reicht die Produktion nicht aus. Hat man zuwenig Einwohner kaufen diese zuwenig und man steuert dem Bankrott entgegen, welcher irgendwann das Spiel beendet.


Grafik
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Ich will rasch noch ein paar Worte über die Grafik des Spieles verlieren. Im Gegensatz zu anderen mir bekannten Spielen ist dieses eine wirkliche 3D-Landschaft. Man hat also für jedes Gebäude auch 4 unterschiedliche Seiten und nicht wie bspw. bei Cäsar 3 eine Seite, welche man, egal aus welcher Perspektive man schaut, sieht. Dies bedeutet auch, dass man sehr genau darauf achten muss, an welcher Seite des Gebäudes sich der Eingang befindet und genau dort die Straße entlang führt. Ansonsten ist die Grafik fantastisch detailliert und großteils natürlich auch animiert. Dies führt allerdings auch dazu, dass mein PC in der größten Zoomstufe spürbar zu arbeiten anfängt, wenn ich über eine viel bebaute Landschaft scrolle. Dies stört jedoch nicht beim Spielablauf. Wesentlich weniger Leistung als oben angegeben, sollte ein Rechner jedoch nicht haben um einen flüssigen Spielablauf zu gewährleisten.


Systemanforderungen & Preis
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Prozessor: Pentium II 500 MHz (Celeron, Athlon, kein K6) (empfohlen: 1.000)
Betriebssystem: Windows 98/ ME/ 2000/ XP
RAM Speicher: 128 (256) MB
Festplattenspeicher: 930 MB
Grafikkarte: 3D-Grafikkarte mit 16 MB RAM
CD-ROM: 12-fach
Soundkarte: DirectX kompatible Soundkarte
sonstige Anforderungen: DirectX 8.1 oder höher
(vergl. Herstellerangaben)

Der Preis des Spieles liegt je nach Shop zwischen 40 und 50 €


Fazit
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Auch wenn ich bereits bei einem einfachen Endlosspiel an einem Punkt angelangt bin, an dem es nichts Neues mehr zu entdecken gibt, also die höchste Zivilisationsstufe erreicht ist und alle Gebäude verfügbar sind, habe ich noch nicht vor die CD’s wieder freiwillig herauszurücken. Noch ist das Spiel interessant genug mich Stunden vorm PC zu halten und dabei gibt es noch eine Menge Spielmöglichkeiten, welche ich noch gar nicht probiert habe, wie bspw. die ganzen Szenarien, die geboten werden. Letztendlich werde ich mir über kurz oder lang bei Ebay dieses Spiel wahrscheinlich doch noch zulegen. Es ist zum Einen ziemlich genau nach meinem Geschmack und zum Anderen spielerisch, wie auch grafisch eine Freude.

Das ich kein Handbuch zum Spiel hatte (ich weiß nicht mal ob es eins gibt), störte im Übrigen zu keiner Zeit. Auch wenn ich den Vorgänger Anno 1602 kaum kenne, hatte ich keinerlei Probleme mich ins Spiel zu finden. Die Lernspiele und die vorhandene Hilfe sind vollkommen ausreichend um das Spielprinzip zu verstehen und einen erfolgreichen Ablauf zu meistern.



Geschrieben am: 05. May 2003, 14:17   von: pitbull_7



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