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Fluch der Karibik
Bericht wurde 3374 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Der Piratenfilm Fluch der Karibik (The Curse of the Black Pearl) aus den Disney-Studios, in welchem Gore Verbinski Regie führte, hatte 2003 Premiere. Er basiert in seiner Handlung lose auf der Attraktion Pirates of the Caribbean in den Disney-Freizeitparks. Der Film handelt von der Geschichte des Piraten Jack Sparrow, der den Besitz der Black Pearl zurückerlangen will und auf Will Turner trifft, welcher die entführte Elisabeth Swann retten will.

Fluch der Karibik wurde von den Kritikern und dem Publikum weitgehend gut aufgenommen, was nicht zuletzt daran abzulesen ist, dass der Film weltweit ca. 654 Millionen Dollar einspielte. [1]

Zu dem Film wurden zwei Fortsetzungen gedreht. Pirates of the Caribbean – Fluch der Karibik 2 erschien am 7. Juli 2006 in den USA und am 27. Juli in Deutschland. Der dritte Teil befindet sich momentan in der Postproduktion, er wird vorraussichtlich weltweit am 25. Mai 2007 erscheinen. Sein vorraussichtlicher Titel ist "At World's End".

Johnny Depp als Captain Jack Sparrow

Captain Jack Sparrow. "Klar soweit?!" (© Disney/Bruckheimer)Johnny Depp nahm aus den verschiedensten Gründen die Rolle als Jack Sparrow an. Zum einen, weil es ihm reizte mit Gore Verbinski, Jerry Bruckheimer und Disney gleichzeitig zusammen zu arbeiten. Außerdem nahm er die Rolle an, weil er mit ihr endlich einen Kindheitstraum in Erfüllung gehen lassen konnte. Depp wollte schon seit seiner Kindheit einen Piraten verkörpern.

Doch Depp wollte nicht ins Blaue hinein die Rolle annehmen. Ihm war es wichtig, dass auch eine gute Geschichte vorhanden ist. Als er erfuhr, wer das Drehbuch schreibt, wusste er, dass dies der Fall sein wird:

"Sobald ich hörte, dass Ted und Terry das Drehbuch schrieben, wusste ich: Uns kann nichts mehr passieren. Mit Jerrys Background und Gores intensivem Fokus war mir klar, dass der Film auf einem soliden Fundament stand. Ich war angenehm überrascht, als ich Teds und Terrys Drehbuch las, sie übertrafen meine Erwartungen. Sie brachten großartigen Humor in die Story ein und legten Grundsteine, auf die die Schauspieler aufbauen und die Figuren wirklich ausarbeiten konnten."

Ausgehend von Rossios und Elliots Skript entwickelte Johnny Depp seinen Charakter Captain Jack Sparrow während er laut eigenen Angaben “zu lange in der Sauna” saß. Er entschied sich dazu, weil er das ständige Gefühl der Hitze, dem die Piraten ausgesetzt waren nachempfinden wollte. In der Sauna kamen Depp schließlich einige Ideen, die er für Sparrow umsetzen wollte. So kam ihm der Gedanke, dass Sparrow das Laufen auf fahrenden Schiffen gewohnt ist, das Gehen auf Land dagegen ihm fremd sein müsste. So entwickelte er den schwankenden Gang Sparrows. Außerdem entwickelte Depp nach und nach die Sparrow eigene Sprechweise.


Sparrow und seine geistigen VorfahrenBesonders entscheidend für die Gestaltung des Charakters war aber Depps Gedankengang, dass Piraten so etwas wie die Rockstars des 18 Jahrhunderts waren. So beschloss Depp, dass er sich durch seinen Freund Keith Richards inspirieren lassen sollte. Nach genauer Beobachtung Richards lehnte er Sparrow an ihn an (nach der Produktion verriet Depp Richards, dass dieser in seinen Charakter mit einfloss). Ein weiterer, wenn auch geringerer, Einfluss auf Sparrow war die Warner Brothers Cartoon Figur Pepe LePew. Besonders wichtig waren Depp die zahlreichen Schmuckstücke in Sparrows Haar (etwas, dass er ebenfalls von Richards übernahm). Alles in Sparrows Haar soll für ihn eine Bedeutung haben, da es ihn für ihn eine wichtige Erinnerung darstellt. Eine Idee, die Depp allerdings nicht weiter ausführte war die, dass er eine angenähte Nase haben sollte. Depp wollte ursprünglich, dass Sparrow früher (in der Zeit vorm Film) bei einem Kampf die Nase abgeschnitten bekam, und er diese nur provisorisch annähen lies. Im Film selbst sollte dann Sparrows größte Angst nicht der Tod oder ein Kampf, sondern Pfeffer sein, von dem er niesen würde, was den Verlust seiner Nase bedeutete. Gore Verbinski riet von dieser Idee ab. Davon abgesehen, ließ man Johnny Depp seine künstlerische Freiheit.

"Johnny ist dafür bekannt, seine eigenen Charaktere zu erschaffen", berichtet Bruckheimer. "Er hatte eine definitive Vision für Jack Sparrow, die völlig einzigartig ist. Wir ließen ihm freie Hand dabei, und er erdachte diesen ungewöhnlichen, schrägen, zugleich aber sehr gewitzten Piraten. Er kann nicht so recht seine Balance halten, seine Sprechweise ist leicht unartikuliert, woraufhin man annimmt, dass er entweder betrunken, seekrank oder zu lange auf einem Schiff gewesen ist. Doch das ist alles nur eine Show, die er voll auskostet. Und so seltsam es auch scheint, das macht zum Teil den Charme von Captain Jack aus."

Kennzeichnend für Sparrow ist, so führt Bruckheimer weiter aus, zu guter letzt sein Wissen darüber, was gut und was böse ist, auch wenn er sich nicht immer daran hält.

Generell waren es die schmalen Gratwanderungen zwischen Antiheld und Idol (viele schwärmten nach dem Film von einem Leben wie Jack) und die zwischen unrealistischer Cartoonfigur und realistisch gezeichneter Seele, die Depps Darstellung so beliebt machte. Der einzigartige Humor vervollständigte die Figur. Für Verbinski war es gerade der Spaß, den er hatte, wenn er dem Gauner bei seinen Gaunereien zusehen konnte, was ihm am meisten gefiel:

"Jack Sparrow ist die Art von Figur, bei der es Spaß macht, zuzusehen, wie er einer alten Dame Geld stiehlt. Im Wesentlichen ist er ein Schwindler - er ist faul, er ist ein großartiger Pirat, aber er kämpft nicht, wenn es nicht sein muss. Er wählt immer den einfachsten Weg. Ich glaube, das Wichtigste für Captain Sparrow ist sein Mythos. Er ist sein eigener und bester Agent - er vermarktet sich selbst ausgezeichnet."

Über seine Rolle sagte Depp selber folgendes:


Der verwegene Pirat und geschickte Verhändler ist eine von Depps Traumfiguren (© Disney/Bruckheimer)"Es war eine ganz andere Art von Rolle für mich. Es war eine tolle Möglichkeit, diesen Piraten von Grund auf zu erfinden und eine Art von Pirat zu erschaffen, wie man ihn nie zuvor gesehen hat." Er schätzte auch die verschmitzte Natur und todesmutige Art seiner Figur: "In Jack sah ich einen Typ, der zwischen den Regentropfen rennen kann. Er kann über die entmilitarisierte Zone laufen, die Truppen unterhalten und dann zur anderen Seite zurückhüpfen, um dem Feind die genau gegenteilige Geschichte zu erzählen. Er versucht, mit allen gut auszukommen, da er klug genug ist zu wissen, dass er seine Kontakte möglicherweise in der Zukunft benötigen könnte. Egal wie schlecht die Dinge stehen, er hält immer diesen bizarren Optimismus aufrecht. Ich fand auch die Idee für seine Motivation sehr schön und ergreifend. Er will einfach nur sein Schiff zurückbekommen, das für ihn nichts mehr repräsentiert als pure Freiheit. Natürlich klaut er bei Gelegenheit und hat auch sonst keine weiße Weste, doch letztlich ist es sein Hauptziel, die Black Pearl um jeden Preis zurückzubekommen."

Johnny Depp vertiefte sich, wie man an seinen ausführlichen Aussagen sehen kann, sehr stark in seinen Charakter, weshalb sein jüngster Sohn in der Schule einmal sogar angab, sein Vater wäre von Beruf Pirat. Außerdem brachte er ein persönliches Schmuckstück, einen Ring, mit aufs Set. Die Ausstatter fanden, dass der Ring zur Figur passt, weshalb er ihn beim Drehen anbehielt. Depp wurde für seine originelle und komplexe Darstellung der ungewöhnlichen Figur des Captain Jack Sparrow zum ersten Mal mit einer Oscar-Nomminierung belohnt. Und auch wenn er nicht gewonnen habe, so sei es eine große Ehre für ihn gewesen, meinte Depp.

Doch nicht von Anfang an erhielt Johnny Depp Lob für seine eigenwillige Performance. Die Produzenten und Verantwortlichen von Walt Disney Pictures, darunter auch Michael Eisner, nahmen Depp eines Tages während der Dreharbeiten bei Seite und fragten ihn, was das alles sollte. "Was soll das bedeuten? Ist er [Jack Sparrow] schwul, oder betrunken? Wir verstehen nichts von dem, was du sagst! Es klingt, als würdest du die Worte nur so dahin nuscheln. Das macht alles keinen Sinn!", zitierte Depp Disneys Vertreter in einem Interview. Daraufhin drohten sie damit, ihn zu feuern, wenn er seine Darstellung nicht ändern würde. Depp hatte zwar Verständnis für die Produzenten, doch er änderte seine Darstellung nicht, worin ihn die restlichen Beteiligten am Film auch bestärkten.

Die Ausmaße von Fluch der Karibik waren für Johnny Depp übrigens eine echte Überraschung. Obwohl er das Drehbuch gelesen hatte und es auch sehr liebte und sich über alle Kleinigkeiten und Kniffe seiner Figur Gedanken gemacht hatte, war ihm nie klar gewesen, wie groß die Produktion selbst und die Reaktion der Öffentlichkeit darauf sein würden. "Ich habe das Projekt nie in irgendeiner Form als besonders gigantisch angesehen", gesteht er. "Merkwürdigerweise dauerte es, bis ich den ersten Trailer gesehen hatte, dass mir klar wurde: ,Oh, mein Gott, das ist ja riesig!' Es fühlte sich beim Dreh so an, als würden wir einen kleinen Piratenfilm drehen. Es war ein freundlicher, entspannter Set, alle zogen an einem Strang. Da hatte ich nie den Eindruck, dass es sich um eine solch enorme Produktion handeln würde."



Geschrieben am: 13. Oct 2006, 17:56   von: natalie84



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