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Übersicht > Essen > Süßigkeiten > Pralinen

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung



Ferrero Rocher
Bericht wurde 1788 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Es muß wohl doch an der Optik liegen, denn wie kommt es sonst, daß ich Hanuta und Duplo absolut nicht durch den Hals bekomme – während ich den selben Pampa in Rocher Form vorzugsweise paketweise verdrücke? Schließlich bestehen alle Produkte in welcher Form auch immer aus Nüssen, Nougat, Schokolade und Keks. Gestern habe ich eine Verpackung im Mutters Schrank gefunden und mir erst einmal an Land gezogen – schließlich kann man ja nicht verantworten, daß jemand anders sie ißt. Ich habe es aber tatsächlich geschafft, die Packung sage und schreibe noch 24 Stunden unberührt stehen zu lassen... Schließlich sagt aber auch Ferrero, man solle das frische Produkt baldigst verzehren, da es frisch am Besten schmeckt. Kann man im Falle von Rocher wirklich unterschreiben!

Rocher bekommt man in einer vereckigen Standardverpackung, die größenteils in weiß und gold gehalten ist. Enthalten sind auf „zwei Etagen“ verteilt 16 Knubbelklumpen die 200 g wiegen sollen. Der Preis mußte so zwischen € 2,00 und € 2,50 liegen. Die Knubbel kleben in einer braun-goldenen Pralinenhülse und sind zusätzlich in goldfarbene Alufolie gewickelt. Ein oben aufgepappter Aufkleber versichert noch einmal, daß man dabei ist ein Rocher zu vertilgen. Alles in allem eine überdurchschnittlich edle Aufmachung für eine recht günstige Praline – mit einer Menge Müll als lästiges Nebenprodukt.

Der Edelverpackung entsprechend salbadert auch der übliche Verpackungsblabla auf der anspruchvollen Schiene: nicht simple Haselnüsse – nein Königsnüsse – werden zur Produktion herangenommen. Die Nougatcreme ist fein, die Schokolade zart und die knusprig-crosse Waffel „umhüllt“ die Gesamtheit der „Premium Spezialität“.. Wer denkt sich eigentlich so ein Gesülze immer aus... positiverweise steht das alles aber auf der Verpackungunterseite. (Infos unter www.ferrero.de)

Reißt man die durchsichtige Folie von der Schachtel, verbreitet sich sofort ein eindeutiger und langanhaltender Duft nach Zucker und Nougat, Schokolade und frischen Haselnüssen – obwohl die einzelnen Knubbel zusätzlich so dick eingewickelt sind. Wickelt man das einen Knubbel aus, und hält sein Riechorgan in dessen Nähe, verstärkt sich der angenehme Duft, läßt dabei aber um so deutlicher seine Verwandtschaft mit dem proletenhaften Hanuta-Haselnußtafeln erkennen.

Den ausgewickelten Knubbel kann man komplett in den Mund stecken, wenn man dies für zwingend notwendig hält, allerdings finde ich die Ausmaße zu diesem Zweck eigentlich etwas zu groß. Prinzipiell eignet sich das Kügelchen eher für zwei Bissen. Andere Zeitgenossen neigen eher zur Komplett-Demontage. Außen findet man eine millimeterstarke Schicht aus Schokolade mit Nußsplittern, die man vorsichtig von der zweiten Schicht abknabbern kann, wenn der Rocher-Knubbel nicht zu warm geworden ist. Es folgt eine Waffelschicht, die aus zwei Kugelhälften zusammengesetzt ist. Diese beiden Hälften kann man wieder trennen. Nun findet man das Innenleben: die „Königsnuß“ eingebettet in weicher Nougatcreme. Beides ungemein lecker! Gar nicht mal so gut dagegen die Waffel, wenn man die Nuß und die Creme aus deren Mitte entfernt hat und die Waffel allein für sich ist – als beiße man in einen alten Karton. Da man die Waffel aber nicht allein essen muß, und ihr „Antigeschmack“ von den wichtigeren Zutaten überdeckt wird, bleibt nur noch zu sagen: Rocher ist das Beste Produkt seiner Art und schlägt zudem noch die eine oder andere Edelpraline um Längen – zumal dieses Produkt auch nicht zu süß schmeckt, aber wiederum süß genug um Kaffeedurst zu machen.

Vor Festen und Feiertagen bietet Ferrero sein Produkt gerne in Sondereditionen zu Sondergrößen an, z. B. in einer glockenförmigen Verpackung zu Weihnachten. Ich habe bisher im Vergleich immer festgestellt, daß die Sondereditionen teurer sind, als die Standardverpackung – die für sich gesehen auch als Geschenk schon sehr hübsch sein kann.

Üblicherweise kann ich an derartigen Produkten trotzdem recht gut vorbeigehen – meist landen sie nur zu besonderen Anlässen in unseren Einkaufswagen. Ist die Packung dann aber erst mal im Schrank, steht sie bald aufgerissen auf dem Tisch und die Anzahl der Knubbel reduziert sich zusehens. Eine geeignete Therapieform gegen Rocher-Sucht ist nicht mehr gefunden worden, seit man die „Adel verpflichtet“-Werbung mit dem Grafen von und zu Ferrero abgeschafft hat.

Sollte jemand jetzt Hunger bekommen haben: dieser Bericht hat mich 5 Knubbel gekostet und ich muß mich jetzt um die verbliebenen 11 kümmern, damit sich alle wohlbehalten wieder zusammenfinden.. die esse ich nämlich jetzt alleine – alles meins!


Geschrieben am: 20. Mar 2002, 21:07   von: Vampire-Lady



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