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    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
gibts wohl keine

Nachteile:
Das Anneliese darunter leiden musste




Exorzismus - Der Fall Anneliese Michel
Bericht wurde 8452 mal gelesen Produktbewertung:  ungenügend
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung:  nicht bewertet

Es ist faszinierend wie wenig Informationsseiten es im Internet darüber gibt. Will die Kirche ihren Fehler vertuschen?! Oder liegt es einfach an der Abgestumpftheit unserer Gesellschaft (nur was aktuell ist = interessant) ?

Einleitung
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Seit dem Kinofilm „Der Exorzist“ kennt fast jeder den Begriff „Exorzismus“ [von griech. exorkizein "Dämonen abwehren"] oder „Dämonenaustreibung“, dabei spricht man von einer sogenannten Besessenheit (= in Besitz genommen) einer Person mit Dämonen, Teufeln oder sogar verstorbenen Menschen (wie sich bei Anneliese Michel zeigen wird).
Die besessene Person wird dann durch einen Exorzisten, meist Priester exorziert, also ihre Teufel, etc. werden aus dem Körper ausgetrieben.


Anneliese Michel
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Am 1. Juli 1976 starb die damals 23-jährige Pädagogik-Studentin aus Klingenberg (= in Unterfranken) an starker Unterernährung (sie war bis auf das Skelett abgemagert), nachdem sie 10 Monate lang von 2 Priestern (Alt und Renz) exorziert wurde, ein Arzt war nicht anwesend. Wie kam es dazu? Da die Studentin angeblich von Dämonen besessen war, stimmten die Eltern einer Teufelsaustreibung zu, danach musste Anneliese Michel ein 10 Monate andauerndes Martyrium über sich ergehen lassen. Dabei wurden ihr 7 Teufel (bei der Zahl bin ich mir nicht mehr ganz sicher) ausgetrieben, als der Exorzist ihnen befahl ihre
Namen zu nennen, gaben sie diese an, dabei kamen Namen wie Hitler, Nero, Pfarrer Fleischer, Luzifer, etc. heraus. Die Teufelaustreibung wurde nach dem Rituale Romanum (=ein noch heute geltendes Kirchenrecht aus dem 17. Jahrhundert) vorgenommen, die Erlaubnis dazu erhielten die beiden Priester von der katholischen Kirche (mit Zustimmung vom Würzburger Bischof). Als die Öffentlichkeit endlich auf den Fall aufmerksam wurde, war es schon zu spät. Die Nervenklinik Würzburg, bei der Anneliese Michel zuvor in Behandlung war, diagnostizierte Epilepsie, aber der Aberglaube der Eltern führte letztendlich zu ihrem frühen Tod. Erst jetzt schaltete sich die Justiz ein. Die beiden Exorzisten und die Eltern von Anneliese Michel werden zwei Jahre später vom Landgericht Aschaffenburg wegen fahrlässiger Tötung zu sechs Monaten Freiheitsstrafe auf Bewährung verurteilt. . Auf Betreiben der Deutschen Bischofskonferenz kam 1998 eine Neufassung der römischen Exorzismusbestimmungen zu Stande. Es wurde angeordnet, dass vor einem Exorzismus Medizin und Psychiatrie zum Zuge kommen müssen. Viele gläubige Christen pilgern jedes Jahr zu ihrem Grabstein, sie wird als Heilige verehrt, da letztendlich die Teufel ausgetrieben wurden und sie es mit dem Leben bezahlen musste.
..........è kranke Welt!

Ein sehr gutes Buch wurde von Prof. Felicitas Goodman zu diesem Thema verfasst (F.D. Goodman: Anneliese Michel und ihre Dämonen, Stein a.R. 1980), das Buch kostet bei amazon.de 14,90 €.
Prof. Felicitas Goodman geboren 1914, ursprünglich Dolmetscherin und Übersetzerin, studierte Linguistik, Kulturanthropologie und Religionspsychologie. Nach elfjähriger Lehrtätigkeit an der Denison University, Ohio, gründete sie das Cuyamungue-Forschungsinstitut in Neu-Mexiko, das sie seither leitet. Felicitas Goodman ist Autorin mehrerer Bücher, die sich mit dem Phänomen außergewöhnlicher Bewusstseinslagen befassen.
Mit dem religiösen Ausnahmezustand, der Ekstase, beschäftigt sich Felicitas Goodman seit 1968. Sie entdeckte, dass man die Ekstase mit einer ganz einfachen Induktionstechnik (Rasseln) auch außerhalb eines festliegenden religiösen Systems hervorrufen kann. Voraussetzung ist die Verbindung dieser Induktion mit rituellen Körperhaltungen, wie sie seit Jahrtausenden in der sogenannten primitiven Kultur bekannt sind. So ergeben sich außer einem intensiven körperlichen Wohlbefinden auch eindrucksvolle Begegnungen mit der anderen Wirklichkeit. Felicitas Goodman hat diese Trancetechnik wissenschaftlich untersucht und lehrt sie in Seminaren und Workshops.

Aus einem Interview (im buch nachzulesen):

W.W.: Hin und wieder führst Du auch einen Exorzismus durch.
Wie gehst Du dabei vor?
U.v. Bernus: Einige Male habe ich einen Exorzismus durchgeführt, möchte es aber nicht
mehr tun, weil dies eine zu anstrengende Arbeit ist.
Dabei muss man die Astralen Dämonen aus dem betreffenden Menschen heraustreiben.
Wenn er nur umsessen ist, dann geht es schnell,
wenn er bereits besessen ist, dann ist es sehr schwer.
Jeder geschulte Exorzist weiß, dass er in so einem Falle von den Astraldämonen angegriffen wird.
Es gibt einen Film von dem englischen Hexenmeister Sanders, in dem der bekannteste
Exorzist Englands, ein katholischer Priester, der im Exorzismus geschult ist, auftritt und selbst
sagt, dass er von den Astraldämonen angegriffen wird.
Die katholische Kirche praktiziert den Exorzismus Romanum, der die Dämonen wieder in ihr Reich
zurückschickt.
W.W.: Wohin schickst Du sie?
U.v. Bernus:. Der Exorzismus ist eine wahnsinnig anstrengende Angelegenheit,
die über Tage, oft über Wochen und Monate geht.
An dem Exorzismus mit der Anneliese Michel haben die beiden katholischen Priester
zwei Jahre lang gearbeitet.
Bei ihr war es soweit, dass lediglich die Dämonen noch das physische Überleben dieses Mädchens
sicherten; in so einem Falle führt es meist zum Tod des Menschen.
Das ist dann Karma, daran hätte ich mich niemals gewagt.
W.W.: Was geschah mit den Frauen, mit denen Du Exorzismus durchgeführt hast?
U.v. Bernus: Die Menschen verändern vollkommen ihre Stimme,
die Dämonen schauen aus den menschlichen Augen heraus,
oftmals knurren und fauchen die Menschen in unnatürlichen Lauten.
Ich habe noch niemals einen Exorzismus alleine durchgeführt, um immer einen Zeugen zu haben
und um nicht sagen zu können, dass ich mit den Menschen herummanipuliere.
In extremen Fällen des Exorzismus kette ich die Menschen mit Handschellen an, da sie
oftmals herumtoben und erstaunliche Kräfte entfesseln.
Wenn die Dämonen beim Exorzismus aus den Augen des Besessenen schauen,
versuchen sie Macht über denjenigen Menschen zu bekommen, der sie austreiben will.
Dabei muss man sehr wiederstandsfähig sein.
Genau wie bei der Experimentalmagie ziehen auch hier beim Exorzismus die Dämonen
erhebliche Kräfte des Exorzisten ab, so dass man hinterher vollkommen geschlaucht ist.
Man kann als Exorzist mit dem Kreis arbeiten, wobei der zu Exorzierende außerhalb des Kreises
sitzt, damit der Exorzist nicht angegriffen wird.
W.W.: Musstest Du in manchen Fällen auch physische Gewalt anwenden,
indem Du Deine zu exorzierenden Frauen fesseltest?
U.v. Bernus: Gefesselt wird immer, auch die katholische Kirche fesselt bei Exorzismus.
Dies geschieht zum Selbstschutz der betreffenden Kandidaten, weil die sich dabei oft selbst verletzen.
Vor allem legt man Handfesseln an, damit er sich nicht die Haare ausreißt und rückt ihn
von einem Tisch weg, damit er nicht mit dem Kopf auf den Tisch aufschlägt.
Denn der Dämon geht in erster Linie auf die Zerstörung der Person selber aus,
erst in zweiter Linie auf die Zerstörung des Exorzisten.
In dem Film "Der Exorzist" wurden ebenfalls beide Priester umgebracht,
was im übrigen ein authentischer Fall ist.
Allerdings war es kein Mädchen, sondern ein Junge, an dem der Exorzismus durchgeführt worden ist.
Zwar haben sie die Dämonen aus dem Jungen herausbekommen, aber dafür haben die Dämonen
die beiden Exorzisten gepackt.
Der Exorzist ist aber nur dann zu packen, wenn er nicht ganz „Rein“ ist.


Geschrieben am: 12. Aug 2002, 11:46   von: BlackMillenium



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