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Übersicht > Medien > Bücher > Buchtitel > S > Schule des Schweigens (Deaver, Jeffrey)

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
alles an dem Buch

Nachteile:
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Erneut ein meisterhafter Thriller
Bericht wurde 1273 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Liest man sich die Inhaltsangabe des Buchdeckels durch, dann wird dem einen oder anderen sicherlich das Gefühl befallen, dass allein diese knappe Information eigentlich nur einen langatmigen und langweiligen Thriller ankündigen könnte.

Und so geht's los: Eine Gruppe von tauben Mädchen einer Schule für Gehörlose sind unterwegs in Kansas, um an einer Theateraufführung teilzunehmen. Sieben Mädchen, das älteste davon 17 Jahre alt, sowie zwei Lehrerinnen, eine ältere darunter, die sprechen kann. Auf einer einsamen Landstraße bemerken sie einen beschädigten Wagen, der mit offener Tür quer am Straßenrand steht. Der Bus hält an, die Lehrerinnen wollen sehen, ob sie erste Hilfe leisten können.
Dabei entdecken sie den Fahrer des Wagens, der aus der Fahrertür leblos herauslehnt. Bei genauer Betrachtung stellen sie fest, dass der Mann durch eine Schuss in den Hinterkopf getötet worden ist.

Bevor sich die Lehrerinnen entscheiden können, was genau sie jetzt tun können, tauch zwei grimmig aussehenden Gestalten auf, während sie im Hintergrund in einem Feld einend ritten Mann erkennen, der gerade eine Frau, die am Boden liegt, mit dem Messer tötet.
bei den Dreien handelt es sich um Ausbrecher aus einem Bundesgefängnis, die auf ihrer Flucht unter anderem schon einen Aufseher kaltblütig ermordet hatten.

Unter den Dreien befindet sich Lou Handy, der des mehrfachen Mordes verdächtigt wurde / wird, allerdings nur wegen Vermögensdelikten ins Gefängnis musste. Bonner, ein psychopathischer Vergewaltiger, und Wilcox, ein Mitläufer.

Die Drei bringen den Bus mit den tauben Mädchen und die beiden Lehrerinnen in ihre Gewalt und fahren direkt zu einem in der Nähe gelegenen, mittlerweile seit etlichen Jahren stillgelegten ehemaligen Schlachthaus, dass direkt am Arkansas River grenzt.
Die drei machen keine Anstalten, sich de Verhaftung zu entzeihen, sondern scheinbar gehen sie direkt in die Falle, denn recht schnell wimmelt es um das Schlachthaus von Polizeibeamten und FBI Agenten.
Arthur Potter, einer der FBI Agenten und Experte für Verhandlungen bei Geiselnahmen, wird zum Ort der Entführung delegiert, um die Geiselnehmer zum Aufgeben zu überreden. Mit ihm trifft nach und nach sein eigenes Team ein, das schnell die Ermittlungen aufnimmt.

Doch kurz nach dem ersten Kontakt zeigen, die Geiselnehmer, dass mit ihnen kein Geschäft zu machen ist: Bei einer vereinbarten Geiselübergabe erschisset Lou Handy unmotiviert eine Geisel, um klar zu machen, wie er es versteht, zu verhandeln.

Für das Team um Arthur Potter kann es jetzt nur darum gehen Zeit zu gewinnen, bis de FBI Sturmeinheiten vor Ort eintreffen und so viele Geiseln wie möglich zu befreien.

Allerdings greifen noch andere staatliche Behörden in das Geiseldrama ein, und das hat tödliche Folgen................

_____________________

Die scheinbar einfache Handlung, die sich aus dem Buchdeckel ergibt, entpuppt sich (mal wieder) als ein absolutes Meisterstück, denn Jeffrey Deaver versteht es durch Perspektiven- und Ortswechsel, die Handlung immer unter Feuer zu halten und das Interesse des Leser über das gesamte Buch hinweg aufrecht zu erhalten.
Wichtig ist dabei, dass er seine Personen glaubhaft gestaltet: Den brutalen, ja wahnsinnigen Handy, der, wenn es zweckmäßig ist, mordet und quält, den ernsthaften, in sich gekehrten Arthur Potter, der sein Bestes gibt, aber oft an sich zweifelt usw.

Interessant vor allem ist die Ausgestaltung des Endes _ das gibt es quasi zwei Mal, den wer denkt, dass dieses Buch einen nur einfachen Schluss hat, der irrt: Spannungsvoll wie die 400 Seiten vorher geht es in einer Achterbahnfahrt weiter bis auf die letzte Seite.

Meine Meinung: Wieder mal zeigt Deaver, wer derzeit in Amerika und auch Europa auf dem Thrillermarkt dank der Qualität das Sagen hat!!



Michael


Geschrieben am: 30. Dec 2001, 10:28   von: Gering



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