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Übersicht > Essen > Milchprodukte > Joghurt > Weihenstephan > Weihenstephan fr.Rahmjoghurt m. erlesenen Kirschen

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
schmeckt richtig lecker, super cremig

Nachteile:
zu teuer, viele Kalorien




Einfach nur leccckkkkaaaa!!!
Bericht wurde 2546 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Ich wollte mal weider einen neuen Joghurt probieren und schon hab ich mich beim letzten Einkauf mal ein wenig im Kühlregal umgeschaut. Und da fällt mir doch ein etwas ungewöhnlicher Joghurtbecher in die Hände. Ich halte nun also den frischen Rahmjoghurt mild mit erlesenen Kirschen vor mir in der Hand. Produzent dieser Leckerei ist die Firma Weihenstephan aus dem tiefsten Bayern. (Für einen geborenen Preussen wie mich also nicht gerade ein Kaufanreiz.) Nun muss ich sagen war Weihenstephan bisher für mich eigentlich eine Biermarke bzw. eine Brauerei. Und nun auf einmal Joghurt??? Beim stöbern im Regal und danach im weiten weiten Web kam dann aber die Erklärung. Weihenstephan geht zurück auf ein Institut der TU München, nämlich dem für Brauwesen, Nahrungsmittel und anderem Zeugs. Wer mehr wissen will, kann sich unter www.weihenstephan.de informieren, man landet direkt auf der Institutsseite.

Die Brauerei ist noch heute eng mit der Uni verflochten. Es gibt aber da noch die Staatliche Molkerei Weihenstephan GmbH & Co. KG, der Hersteller dieser ganzen Joghurts. Früher auch einmal der Uni nahegelegen gehört die Firma heute zum Konzern der Müllermilch. Genaue Infos bekommt ihr unter www.muellermilch.de. Weihenstephan stellt hier die Marke der Premiumprodukte dar, also diejenigen mit den hohen Preisen! Und das sollte sich hier bei diesem Rahmjoghurt voll bestätigen. Sagenhafte 0,69 Cent legte ich bei der Kassiererin bei Kaisern auf den Tisch! Der Joghurt soll woanders aber auch schon für 0,54 Cent erhältlich sein – dennoch recht teuer.

Nun stellt sich die Frage – wer einen hohen Preis zahlt, erwartet auch gewisse Qualität – wird dies hier gerechtfertigt. Schließlich hat man an einen Mercedes auch andere Ansprüche als an einen Polo, obwohl beide gewissermaßen nur dazu dienen, jemanden von A nach B zu bringen. Kommen wir also nun zu Punkt 1 meiner Bewertungskriterien:

Das Äußere:

Wie nicht anders zu erwarten kommt die Verpackung in Logoüblichen Farben einher – weiß / blau. Bayern lässt halt grüßen, das Bayrische Wappen ganz oben über dem Herstellernamen lässt jeglichen Zweifel an der Herkunft verfliegen. Auf der Verpackung sind dann Kirschen in Rahm schwimmend abgebildet. Nun, die Kirschen haben noch Blätter und Stiehl, aber ich geh mal davon aus, das dies beim Inhalt nicht der Fall sein wird.

Das Behältnis an sich ist allerdings etwas exotisch und verdient schon mal Anerkennung. Andere Joghurtbecher sind eher oval und bauchig. Dieser hier ist zylinderförmig und ziemlich klein gehalten, ich würde sagen nicht mehr als 4 cm hoch. Dies gibt einen absoluten Pluspunkt gegenüber anderen Herstellern, lässt sich dieser Joghurt doch wunderbar im Kühlschrank stapeln, man hat keinerlei Platzprobleme (sofern man sich aufgrund des Preises so viele davon leisten kann).

Zweiter Aspekt, der bei diesem Preis stimmen sollte, ist die Umweltverträglichkeit. Und auch hier, siehe da, Erwartungen voll erfüllt. Der Deckel ist ganz normal aus Silberpapier, lässt sich wunderbar trennen. Nun ist ja sonst das ganze Restzeug wie Inhalt und Herstellerangaben direkt auf der Plastikverpackung aufgedruckt. Nicht so hier – es gibt einen Pappring, der sich ablösen lässt und im Papiermüll getrennt entsorgt werden kann. Der Eigentliche Becher ist dann ganz normal aus Plaste – unbedruckt.

An der Seite stehen auch die Inhaltsangaben, die viel erwarten lassen. 59% Fruchtanteil (wie kann man das eigentlich so genau messen und warum macht man nicht 60% hinein? Vielleicht kann ja jemand diese Frage beantworten???) Des weiteren Zucker, Rahmjoghurt und Aromabestandteile. Ausdrücklich weist man auf fehlende Konservierungsstoffe hin – ein gesunder Joghurt also – sehr löblich!

Ein Blick auf die Nährwerte je 100 g lässt aber alle mit Figurproblemen erschaudern. Gilt doch Joghurt allgemein als leichte Mahlzeit zum abnehmen. 100 g haben hier 136 kcal, der Inhalt beträgt wohlgemerkt 150 Gramm. Der Fettanteil liegt bei 7,9 Gramm. Eine reine Kalorienbombe also! Aber was solls, es soll ja vordergründig schmecken und wer auf Diät ist, sollte halt nur einen essen oder auf andere fettarme Produkte ausweichen.

Nun geht’s also los, die Öffnung des Joghurts und mein Bericht geht weiter mit 2.

Der Inhalt:

Deckel also ab. Rein vom Aussehen eine rosa Masse, die mich von der Sache her an den Kirschjoghurt von Aldi erinnert. Ein leichtes Kirscharoma strömt aber in den Räum, welches durchaus nicht unangenehm ist. Der Löffel taucht nun in die Masse ein, nähert sich meinem erwartungsvollem Munde. Was meine Geschmacksnerven trifft ist ein äußerst cremiger wohlschmeckender Kirschjoghurt. Der Kirschgeschmack ist dabei nicht so vordergründig, die Hersteller haben es vortrefflich verstanden, den Rahmgeschmack mit dem Kirscharoma zu verbinden.

Er ist auch nicht im geringsten wässrig, ich habe allerdings nicht getestet, wie sich dies verhält, wenn er längere Zeit im Kühlschrank steht. Das allgemeine Haltbarkeitsdatum beträgt so durchschnittlich 10 Tage, bedingt durch den Verzicht auf Konservierungsstoffe. Dies kommt aber dem Geschmack voll zu Gute. Wer übermäßig viel Vollobstanteil erwartet, sei hier enttäuscht. Nur jeder zweite Löffel in etwa fördert Teile von Kirschen zu Tage. Dies ist aber nicht unbedingt schlimm, da gibt es bei Bedarf andere Produkte.

Nun wirbt der Hersteller ja auch mit dem Merkmal „mild“. Gut, dies kann man voll bestätigen. Kirschen haben ja teilweise die Eigenschaft, etwas sauer zu sein, beim Aldikirschjoghurt schmeckt man dies meiner Meinung nach sehr deutlich heraus. Nicht so hier. Der Joghurt ist wirklich extrem angenehm – er schmeckt einfach gut und eben – mild. Man kann beim essen richtig genießen und diese rosa Masse genüsslich auf der Zunge zerfließen lassen. Komfort und Genuss – Eigenschaften, die man beim Hochpreissegment ja auch durchaus erwarten kann.

Dummerweise ist der Becher recht schnell leer, er lässt sich aufgrund seiner Form aber hervorragend auskratzen. Kommen wir also nun zum:

Fazit:

Weihenstephan hat hier einen wirklich gutschmeckenden Joghurt produziert. Einerseits ist er aufgrund seiner Sekundäreigenschaften durchaus seinen Preis wert. Aber mal ehrlich, wen interessiert letztendlich die Verpackung, wenn der gleich Inhalt woanders 10 Cent billiger ist?! Der hohe Kaloriengehalt ist für andere potentielle Joghurtkonsumenten ebenfalls ein Abschreckungsgrund. Bei mir ist es einzig und allein der hohe Preis, so dass ich doch auf andere Marken in Zukunft zurückgreifen werde. Wer allerdings das Geld hat, findet hierin eine durchaus köstliche Zwischenmahlzeit oder Nachtisch, je nachdem, zu welchen Anlass ihr Joghurt konsumiert. Aber das ist ja im Prinzip genau das, was Müller mit seiner Hochpreismarkenstrategie bezweckt, nämlich nur eine bestimmte Käufergruppe anzusprechen. Ich spreche hier meine Empfehlung aus, vergebe aber aufgrund der genannten Merkmal nur 3 Sterne und wünsche euch viel Spaß beim genießen.


Geschrieben am: 13. Feb 2003, 16:36   von: darkman



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