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Übersicht > Medien > Bücher > Buchtitel > E > Es geschah nebenan (Egginton, Joyce)

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung



Eine Mutter tötete ihre 9 Kinder - unbemerkt?
Bericht wurde 1823 mal gelesen Produktbewertung:  k/a
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Fassungslosigkeit überkam mich als ich die Buchrückseite las, "der schockierende Tatsachenbericht über eine Mutter die ihre 9 Kinder tötete" innerhalb 14 Jahren wird Marybeth 9 mal Mutter, doch ihre Kinder sterben früh.......

Nachdenklich und neugierig entschliesse ich mich das Buch zu kaufen, da es für mich unvorstellbar ist das so eine Tat nicht schon beim ersten oder zweiten Kind auffällt. Gehen wir doch alle davon aus, dass die Behörden ihre Ermittlungsarbeiten gründlich erledigen und die Jugendämter jedem Verdacht nachgehen.
Obwohl mir da schon sehr oft Zweifel kamen wenn ich auch in Deutschland von Kindsmisshandlungen hörte die dem Jugendamt bekannt waren doch nichts unternommen wurde...bis es zu spät war. Doch dieser Fall schien mir doch wesentlich dramtischer, deshalb habe ich mir das mit in den Urlaub genommen in der Hoffnung mich diesem Buch ungestört hingeben zu können.

Tatsachenberichte lese ich besonders gerne auch wenn sie manchmal schockierend sind, doch im Verlauf eines solchen Buchs bekommt man einfach ein bisschen Einblick in die Gedankenwelt der Täter, Opfer und Mitwissenden...in Zeitungen liesst man doch nur die skandalträchtigen Überschriften und bei den Berichten werden nur die nackten Fakten herausgefiltert, die Hintergründe oft nur knapp oder unpräzise wieder gegeben.

Da Buch hat 430 Seiten die sich sehr leicht lesen lassen, am Anfang ist das Buch recht spannend um dann am Schluss ein bisschen langatmig zu werden, dies beruht aber alleine auf der Tatsache das die verschiedenen Menschen mit denen diese Marybeth zu tun hatte, alle die gleichen Eindrücke die sie von ihr hatten wiedergeben und dadurch gewinnt man den Eindruck, dass manche Passagen sich ständig wiederholen.

Doch das ist wichtig denn so erkennt man wievielen Menschen aus dem Umfeld der Marybeth eigentlich klar war, dass hier etwas unnatürliches vorgeht, wieviele Menschen den Behörden Meldung machten und wie wenig dann letzendlich geschah.

Ich möchte eigentlich nicht viel vom Inhalt verraten, denn ich finde diese Buch sollte jeder mal lesen damit er sieht |wie wichtig es ist für ein Kinderleben sein kann, wenn die Menschen ihre Wahrnehmungen mit Nachdruck melden und nicht nach einer Meldung denken ich habe die Behörden informiert jetzt sollen die was tun, sondern nachprüfen ob wirklich was passiert.

Marybeth ist meines erachtens nach eine Frau die nie die nötige Reife hatte Kinder in die Welt zu setzen, der es sehr an einem gefestigten Selbstbewusstsein fehlte. Sie suchte ständig Bestätigung und wollte Anerkennung im Kreis der Angehörigen und Bekannten.

Marybeth Tinning hatte 2 wunderhübsche Kinder und gebar das 3. doch dieses Kind war unheilbar krank es starb nach einer Woche im Krankenhaus, hatte Marybeth da schon ihre Hände im Spiel?
Dies war wohl das Schlüsselerlebnis im Leben der Marybeth "die als ungewolltes Kinde zur Welt kam und nie erwachsen wurde" wie sich eine ehemlaige Freundin von ihr ausdrückte.
Danach starben weitere Kinder alle Todesfälle wurden im Totenschein mit "plötzlicher Kindstot", dessen Ursachen und Merkmale damals noch nicht so genau bekannt waren, dem "Reyesyndrom" oder einer Genetischen Erbkrankheit bescheinigt. Erst als auch ein Adoptivkind starb wurde das ganze rätselhaft da eine Erbkrankheit doch auszuschliessen war.

Viele Ärzte wurden kritisch, die Nachbarn und die wenigen Freunde die Marybeth hatte reagierten fassungslos und am Schluss schon gar nicht mehr überrascht wenn sie kurz nach der Geburt eines "Tinning-Babys" die Todesanzeige in der Zeitung lasen. Allesamt waren die Kinder der Marybeth gesund und kräftig und auch nach den Fotos die im Buch abgedruckt sind richtig hübsche Kinder. Alle Menschen die mit den Babys Kontakt hatten bestätigten das die Kinder einen normalen und gesunden Eindruck machten.

Bewusst habe ich die Rolle des Vaters der Babys noch gar nicht angesprochen, denn mir ist sein Verhalten bis zum Schluss nicht richtig klar geworden, war er der Marybeth so hörig, war er so naiv das er bei 9 Kindern jedesmal glaubte sie wären wirklich tot, oder fast tot in ihrem Bett gelegen, sind ihm nie Zweifel gekommen das seine Frau eine ausgebildete Rettungssanitäterin/ Schwesternhelferin diese Kinder umgebracht haben könnte.

Marybeth erfand immer die phantastischten Geschichten um sich in den Mittelpunkt zu setzen, sie log, sie stahl und sie versuchte sogar ihren Mann zu vergiften....das alles will er nicht bemerkt haben. Er der sehr religiös aus einem christlichem konservativem Elternhaus stammte, tat das ganze oftmals mit dem Satz ab „Gott hat es uns gegeben....und dann wieder genommen.“
Da werde ich doch kritisch und frage was hat uns Gott gegeben, das Kissen mit dem Marybeth die Kinder erstickte.......

Ich kann dieses Buch das 1989 in den USA mit dem Titel " From Cradle to Grave"und das im Jahre 1993 mit dem Titel "Es geschah nebenan" auf dem deutschen Markt erschien empfehlen. Die Autorin heisst Joyce Egginton und das illustrierte Buch erschien im Heyne-Verlag ISBN 3 453 07582-x , es hat 14,90 DM gekostet




Geschrieben am: 30. Aug 2001, 22:49   von: bavariangirl



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