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Übersicht > Unterhaltung > Kinofilme > Komödien

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
alles

Nachteile:
-




*****Ein tiefer Einblick in die Modewelt*****
Bericht wurde 3174 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Der Teufel Trägt Prada

Englische Originalversion: The Devil wears Prada


*****Zur Intention des Sehens:*****

Da ich ein Fan von Mode und Designern bin, oder kurz: ein Fan der Modewelt musste ich diesen Film natürlich unbedingt sehen. Aber irgendwie hatte ich nie die Gelegenheit dazu, und die meisten meiner Freundinnen interessieren sich nicht so sehr für Mode… Also habe ich kurzerhand meine Mutter davon überzeugt, dass Kino eine tolle Sache ist und mir den Film mit ihr angeschaut.
Jetzt habe ich den Film auch auf DVD :-)






*****Preis*****

Für 19,97 erhältlich bei amazon.de






*****Inhaltsangabe*****

Andrea Sachs ist ein Landei in New York das unbedingt Journalistin werden will. Gerüchten zufolge kann jedem, bzw. jeder, die es ein Jahr lang als Assistentin bei Miranda Priestly – der Chefredakteurin der US-Ausgabe der Modezeitschrift Runway aushält, die Welt zu Füßen liegt. Andrea will diese Chance ergreifen und bewirbt sich – und wird überraschenderweise auch zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen! Man muss dazu sagen, dass Andrea die Modewelt verachtet und sich wenig aus Kleidung usw. macht.
Also, sie kommt in der Redaktion an und wird sogleich von allen Seiten schief angeschaut. Mit dabei: der vernichtende von-oben-bis-unten-Blick von Miranda Priestly, die sie ziemlich nieder macht. Andrea denkt, sie hätte die Stelle nicht, aber dies soll ihr erster Arbeitstag sein!

In den nächsten Wochen geht Andrea durch ziemlich viele Fettnäpfchen und kommt mit der Menge an Arbeit, ihrer gnadenlosen Chefin und die erste Assistentin von Mrs. Priestly fast gar nicht klar. Sie ist ab und an den Job hinzuschmeißen. Doch nach und nach wird es besser, Emily hilft ihr dabei und auch die Tatsache, dass sie nur als 2. Emily angesehen wird, und auch mit diesem Namen angesprochen wird, machen ihr immer weniger aus.

Nigel, einer der Autoren des Blattes, hilft Andrea sich besser zu stylen und führt sie dann eines Tages in die Hauseigene Kleiderkammer, in der er für sie die Sachen heraussucht, die in Größe 36 noch zu finden sind (was sehr schwer ist).
Von da an beginnt die Verwandlung Andreas von einer kleinen grauen Maus in einen strahlend schönen Mode-Schwan, was ihrem Job gut tut, ihrer Beziehung zu ihrem Freund allerdings weniger.

Nach und nach steigt Andy im Ansehen von Mrs. Priestly und wird schließlich selbst zur 1. Assistentin gekürt, wird bei ihrem eigenen Namen genannt und darf anstatt Emily mit nach Paris zu den Prêt-à-Porter Modenschauen.
Ein Schock für Emily und eine Erfahrung, die Andrea endgültig die Augen öffnet…






*****formale Details dieser Ausgabe*****

• Darsteller: Meryl Streep, Anne Hathaway, Stanley Tucci
• Regisseur(e): David Frankel
• Format: Dolby, PAL, Surround Sound
• Sprache: Deutsch, Englisch
• Bildseitenformat: 16:9
• FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
• Studio: Twentieth Century Fox Home Entert.
• DVD-Erscheinungstermin: 5. März 2007
• Spieldauer: 104 Minuten
• DVD Features: keine






*****Schauspieler:*****

• Meryl Streep: Miranda Priestly
• Anne Hathaway: Andy Sachs
• Emily Blunt: Emily
• Stanley Tucci: Nigel
• Adrian Grenier: Nate
• Tracie Thoms: Lilly
• Rich Sommer: Doug
• Simon Baker: Christian Thompson
• Gisele Bündchen: Serena
• Heidi Klum: Sich selbst





*****Regisseur*****
David Frankel





*****Weitere Filme in denen Meryl Streep mitspielt*****

- The Hours
- Manhattan
- Julia
- Der Tod steht ihr gut
- Music of the Heart
- Couchgeflüster
- Dark Matter






*****Weitere Filme in denen Anne Hathaway mitspielt*****

- Plötzlich Prinzessin 1
- Plötzlich Prinzessin 2
- The Other Side of Heaven
- Brokeback Mountain
- Becoming Jane
- Knocked Up






*****Filmmusik:*****

Von Theodore Shapiro





*****eigene Meinung:*****

Der Film basiert auf dem gleichnamigen Buch der Autorin Lauren Weisberger und ist sehr witzig, sarkastisch und hat eine tolle Story. Man sieht, wie es in der Modewelt zugeht und die Menschen hinter den Glamourfiguren, die sie spielen. Auch bei Miranda Priestly (gespielt von Meryl Streep) erkennt man den verletzbaren Mensch hinter der starren Fassade, der Probleme in der Ehe hat, sich Sorgen um die eigenen Kinder macht, und um die eigene Zukunft. Die Modewelt ist, wie Hollywood, teilweise eine „Traumfabrik“, sie produziert die Stoffe, aus denen für den Normalomenschen die Träume sind.

Noch eins soll gesagt sein: Lauren Weisberger hat einen Roman geschrieben, der nicht nur einen Einblick in die Modewelt gibt. Man fragt sich: woher hat sie dieses genau Wissen erlangen können? Die Frage klärt sich dadurch, dass genau sie, die Autorin des Buches selbst, die Assistentin von Anna Wintour war, der Chef-Redakteurin der US-Vogue. „Runway“ ist also ein Synonym für die Vogue, Andrea Sachs das Synonym für Lauren Weisberger, und Miranda Priestly das Synonym für die wahrhaftig existierende Anna Wintour, die durch den Roman viel von sich preisgeben musste, unfreiwillig. Was man auch verstehen kann!

Und somit hat der Film, und das Buch etwas non-fiktives, etwas realistisches. Man kann einen Einblick in die Modewelt erhalten, der witzig ist, und hochinteressant.

Und am Ende hat sie doch etwas von ihrem Zauber behalten, die Modewelt, jedenfalls für mich. Wir brauchen doch etwas, in das wir unsere Zeit investieren können, das uns Freude bringt, das uns zum Strahlen bringt. Und das ist Mode. Auch wenn dafür kleine Assistentinnen ein wenig darunter zu leiden haben. Ober so ist das nun mal auf der Welt.
Doch jeder Modeassistentin ist durch diesen Film ein kleines Denkmal gesetzt worden, was sie auch tröstet, und in ihrem Wertgefühl erhebt.

Nachdem ich diesen Film gesehen habe, war ich überrascht, aber ich muss auch meine Bekundung aussprechen: WOW! Wer es mit dieser toughen Chefredakteurin wirklich 1 Jahr aushält, der hat einfach die Anerkennung der ganzen journalistischen Welt verdient! :-)

Die Filmmusik fand ich hat den Film gut unterstrichen, Ton und Bild sind wie immer sehr gut. Und eine klasse Regiearbeit von Regisseur David Frankel. Man muss sich vorstellen: immer wenn Andrea im Bild war, hat man das Bild entweder nah oder fern eingestellt, eben so, wie sie sich von ihrem Selbst entfernt hat, oder ihrem eigenen Ich wieder näher gekommen ist.

Auch ein Respekt für Anne Hathaway: nach „Plötzlich Prinzessin 1“ war ich ja schon ganz verzaubert von ihr. Und dieser Film zeigt sie von einer ganz anderen Seite: älter, erfahrener, erwachsener, und sie sieht in den Designeroutfits einfach großartig aus!

Für jeden Leser von gehobenen Modezeitschriften ist dieser Film umso mehr ein Muss!

Und natürlich geht mein größtes Lob an Meryl Streep, die so kaltblütig und so verachtend und herablassend gespielt hat, dass man einfach Angst vor ihr haben musste! Schon mit einem Blick konnte sie einschüchtern. Wem gelingt das schon! Eine grandiose Schauspielerin.





*****Fazit:*****

unbedingt sehenswert für alle, die sich für Mode interessieren und alle die es nicht tun!


Geschrieben am: 20. Feb 2007, 22:32   von: scarlettrose



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