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Übersicht > Medien > Musik > Konzerte > Wacken Open-Air

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
bringt viel Geld ins Dorf

Nachteile:
Verkehrsstaus und einige Unruhen




Ein Musikfestival mal aus der Sicht der mitleidenden Anwohnern !
Bericht wurde 1358 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Hallöle, meine lieben Leser und Leserinnen !
Nachdem ihr Nun alle mit soviel Eifer meinen Bericht über meine neue Heimat, dem beschaulichen Dörfchen Wacken gelesen habt, möchte Ich Heute auch mal über das jährliche Großereignis schreiben, was auch noch in halb Europa, sowie auch in den Foren sehr gut bekannt ist, wie wir gelesen haben.

Wenn ihr nun aber denkt, ich schreibe über jede Band, die Hier war oder was die so für einen Lärm hier gemacht haben, dann muß ich euch doch etwas enttäuschen, denn ich möchte Mehr über das W:O:A aus der Sicht der Dorfbewohner berichten.
Denn wir selbst tun uns diese Körperverletzung nicht mehr an, denn wir brauchen unsere Ohren noch.
Wir wohnen zwar 2 km weg vom Festival-Platz, aber hören immer noch die Musik recht deutlich, wenn wir vorm Haus stehen oder nur die Fenster auf haben, nur um einmal diesen Lärm deutlich zu machen.
Auch bin Ich der Meinung, das über diese Gruppen und Konzerte ohnehin genug geschrieben wird, nur eben nicht, wie das W:O:A. von den Anwohner gesehen und akzeptiert wird.

Nun aber zur Sache, dem Wacken Open Air:
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Letztes Jahr fand das W:O:A vom Donnerstag, den 1.8.2002 bis zum 4.8.2002 statt.
Es ging aber schon am Montag/Dienstag damit los, das sich immer mehr Blech im Dorf staute, am Mittwoch tauchten dann auch die ersten Reisebusse auf, die aber nicht nur aus Deutschland, sondern aus Einigen westeuropäischen Ländern kamen.
Wir haben Hier wie jedes Jahr Busse aus Spanien, Frankreich, Niederlande, Belgien, Dänemark, Großbritanien und ich glaube sogar aus Österreich und Italien gesehen, zumindest waren PKWs aus allen Ländern da.
So sollen es laut Pressemeldungen an die 250000 Menschen gewesen sein, die sich hier innerhalb weniger Tage getummelt haben.
Es haben sehr viele ihre Zelte mitgebracht und es wurde auf vielen Feldern und Äckern am Dorfrand campiert.
Das eigentliche Open Air-Konzert fand natürlich auch auf einer riesigen Veranstaltungswiese statt, die etwa 2 km von unserem Wohnhaus entfernt ist.
Die Unmengen an Autos mußten ebenfalls auf vielen Feldern parken, wofür gleich mal 20 Euro Parkgebühr kassiert wurde.
Das Wochenende selbst kostete laut Dorffunk und Zeitungsangaben im Vorverkauf 55 Euro und wer noch Glück hatte, an Ort und Stelle eine Karte zu ergattern, mußte gleich 65 Euro berappen.

Nun zum Drumherum:
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Erstmal waren am Mittwoch ab Mittag schon mal die zwei Zufahrten von der Autobahn ins Dorf völlig verstopft, nebenbei hatte dann der Zoll und der Bundesgrenzschutz mit Hilfe der Polizei viele von der Landesstraße heruntergewunken und auf Drogen und Alkohol kontrolliert, wo aber laut Presse relativ wenig gefunden wurde, da sich die Kontrollen in 13 Jahren W:O:A wohl mittlerweile herumgesprochen haben und so auch wenig Erfolg in dieser Beziehung verzeichnet werden konnte.
Aber ich denke, das kann man nur Positiv sehen, denn Drogen richten ja bekanntlich mehr Schaden als Nutzen an.

So ist es dann auch so, das das Wacken Open Air nur deshalb 13 Jahre so erfolgreich jedes Jahr wieder stattfinden kann, weil die Dorfbewohner noch nie Ärger mit den vielen Leuten hatten bis auf den üblichen Dreck und Lärm, der bei so etwas zwangsläufig entsteht.
Darüber hat es Hier bei Uns auch noch nie böse Worte gegeben, viele Anwohner nehmen auch Leute bei sich auf während der Tage oder pflegen zumindest zu über 90 % freundliche Kontakte mit den netten jungen Menschen.
Auch unsere Geschäftswelt kann sehr gut mit dem W:O:A leben, denn Sie machen alle ihren guten Umsatz und sind in der Regel auch mehrfach ausverkauft, was Getränke und Lebensmittel angeht, sodaß sie öfters an diesen Tagen beliefert werden müssen.

Und schließlich haben wir auch jedes Jahr ein Großaufgebot an BGS und Zoll hier vor Ort, die auch während der Tage für einen gesitteten Ablauf und den Schutz der Dorfbewohner sorgen und zur Verfügung stehen.
Diese haben ihren Standplatz direkt auf unserem Marktplatz vor unserer Haustür direkt neben dem Polizeigebäude.
Aber bis auf einige Male Krankenwagen mit Blaulicht ist hier nichts ernsthaftes vorgefallen und die Leute sind am Sonntag-Nachmittag und Montag genauso friedlich wieder abgefahren, wie sie am Dienstag/Mittwoch gekommen sind.

Hier bei Uns im Dorf hat sich das W:O:A regelrecht etabliert und man freut sich Hier schon mindestens ein viertel Jahr vorher auf dieses Ereignis, nicht zuletzt deshalb, weil dadurch immer sehr viel Geld ins Dorf kommt.
Nicht von Ungefähr geht es unserem Dorf finanziell relativ gut.

gepostet von Angie1971 am 28.1.2003


Geschrieben am: 28. Jan 2003, 13:10   von: Angie1971



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