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Diebstahl - WO IST MEIN FAHRRAD!?!?!?!?!?!?!!?
Bericht wurde 8659 mal gelesen Produktbewertung:  ungenügend
Bericht wurde 3 mal kommentiert Berichtbewertung:  nicht bewertet

Am vergangenen Freitag wurde mein Fahrrad gestohlen. Natürlich habe ich es noch nicht wieder, aber nun von Anfang an!

Also, am Freitag den 26.10 bin ich von der Arbeit noch schnell zur Schule gefahren, weil ich ein Referat abgeben musste.
Da der Bahnhof etwas weiter weg war von meiner Arbeitsstelle bin ich dann auch mit dem Fahrrad gefahren. Ich musste mich ganz schön beeilen, denn ich hatte nicht mehr viel Zeit.
In 5 Minuten kommt die Bahn an, und ich habe noch 2 km zu fahren. Das war ein harter Brocken.

Ich legte mich also so richtig ins Zeug, und holte das letzte aus mir raus. Ich hatte eigentlich vor, mein Fahrrad dann bei meiner Oma abzustellen, die in der Nähe des Bahnhofes wohnt. Nur als ich dann sah, dass die Bahn schon da stand fuhr ich dann weiter.

Ich merkte, dass die Bahn gleich abfahren würde, weil keiner mehr in die Bahn rein oder raus ging, also stellt ich schnell mein Fahrrad an das dafür gedachte Häuschen. Gut, als Häuschen kann man es nicht beschreiben, denn es ist einfach nur ein Dach mit ein paar Fahrradständern drunter.

Jedenfalls holte ich mein Kettenschloss hervor, und kettete damit das Fahrrad an einem der Fahrradständer an. Ich habe noch kurz geguckt, ob man das Fahrrad noch rausziehen kann, weil ich es vielleicht nicht richtig gemacht habe, aber es war alles fest. Das Fahrrad war abgeschlossen! Dies war um 12:45 Uhr!

Ich sprintete nun also los, um die Bahn noch zu kriegen. Ich lief so schnell ich kann, und kriegte sie auch so gerade noch. Ich setzte mich auf einen Platz, und da fing die Bahn auch schon an zu piepsen. Zufälligerweise konnte ich von meinem Sitzplatz aus das Fahrrad sehen.
Ich weiss nicht, aber irgendwie hatte ich ein sehr komisches Gefühl.

Ich guckte die ganze Zeit auf mein Fahrrad, bis sich dann ein Haus davor stellte. Als ich dann das Fahrrad nicht mehr sehen konnte, kam ich auf andere Gedanken. Mir fiel wieder das Referat ein, was ich abgeben musste.
Ich guckte schnell in meinem Ranzen nach, ob ich es dabei hatte. Gut, hatte es. Ich war erleichtert.

Nach ca. 10 Minuten kam ich am gewünschten Bahnhof an. Ich stieg schnell aus, und ging zügig zur Schule. Von weiten hörte ich schon die Schulglocke. Mir war klar, dass jetzt Mittagspause ist. Das war auch gut so, denn der Lehrer ist meist nur in der Mittagspause in seinem Büro.
An der Schule angekommen, ging ich zum Büro, und musste feststellen, dass der Lehrer gar nicht im Haus ist.
Ich gab das Referat dann einfach einen anderen Lehrer, der das dann überreichen sollte.

Dann ging ich wieder zum Bahnhof. Ich brauchte gar nicht lange warten, da kam auch schon die Bahn.
Ich setzte mich rein, und es kam mir wieder mein Fahrrad in den Kopf. Die ganze Zeit hatte ich gedacht, es sei geklaut. Dann habe ich mal auf die Uhr geguckt, und gemerkt, dass es erst 12:55 Uhr ist.
Das Fahrrad stand also nur 40 Minuten alleine da. Das beruhigte mich, und ich konnte erst mal beruhigt weiter fahren. Um 13:00 Uhr kam ich dann wieder am Bahnhof an.
Von weitem konnte ich die Fahrradständer schon sehen, aber mein Fahrrad habe ich nicht erblicken können.
-Was ist das? Wo ist denn mein Fahrrad?-

Ich habe versucht mich zu beruhigen, dass ich es vielleicht nicht gesehen habe, denn die Bahn fuhr ja noch.
Als die Türen öffneten, rannte ich los zu den Fahrradständern.

Tatsächlich!
-Scheisse! Wo ist mein Fahrrad? - sagte ich laut! Ich habe geguckt, ob es einer vielleicht ins Gebüsch geschmissen hat. Fehlanzeige.
Ich guckte noch mal dort, wo mein Fahrrad eigentlich gestanden hat. Das Kettenschloss lag aufgeschlagen auf dem Boden rum.

Ich hatte so ein komisches Gefühl. Ich hatte hunderte von Fragen gleichzeitig! Ich fragte mich, wie es möglich sei innerhalb von 45 Minuten ein Fahrradschloss zu knacken, und damit dann auch noch UNBEMERKT davon zu kommen. Oder wer es geklaut hat. Wo es jetzt ist.

Ich stand bestimmt eine Minute vor dem Schloss, und überlegte was ich jetzt machen sollte.
Ich nahm mir dann das Schloss, und fragte ein paar Leute die am Bahnhof standen, ob sie jemanden mit einem Mountainbike wegfahren gesehen haben.

Keiner hat irgendetwas gesehen. Keiner hat jemanden gesehen, aber alle hatten eine Vermutung. Jeder sagte mir, dass die Zigeuner aus dem anderen Dorf auf der anderen Seite des Bahnhofes hier öfters Fahrräder klauen würde, oder auch Reifen, Lichter, Sattel, oder einfach nur Fahrräder demolieren würden.
Gut, ist kein Beweis, aber ein verdacht!

Ich war stinksauer! Ich ging dann ZU FUSS nach Hause, und rief sofort die Polizei an!
Ich sagte, dass mein Fahrrad gestohlen wurde, aber die verwiesen mich dann „nur“ an die nächste Polizeistation.
Mir wurde ausserdem gesagt, dass ich unbedingt den Kassenbon, und die Seriennummer mitbringen soll.

Seriennummer? Welche Seriennummer? Ich habe keine Seriennummer!

Eigentlich müsste sie ja bei dem ganzen Papierkram die ich zum Fahrrad dazu bekommen habe dabei sein. War es aber nicht! Es war nur eine Beschreibung des Fahrads und die Garantie dabei, aber keine Seriennummer!
Mir wurde klar, dass ich ohne die Seriennummer nur die hälfte der Chancen habe!

Einen Versuch musste ich aber machen! Ich rief meine Eltern auf Handy an, aber erreicht habe ich niemanden.
Dann fiel mir mein Bruder ein! Der hat ein Auto, und wusste auch 100%-ig wo die Polizei ist.

Ich rief ihn also an. Er war zum Glück da!

Ich fragte ihn, ob er Zeit hätte mit mir zu Polizei zu fahren.
Er verstand erst nicht warum ich gerade zur Polizei wollte.
Ich erklärte ihm, dass mein Fahrrad geklaut wurde.
Er meinte nur, dass er sich das schon gedacht hatte.

Er kam dann jedenfalls nach 10 Minuten nach Hause, und wir fuhren gemeinsam zur nächsten Station in Köln-Chorweiler.
Während der fahrt erklärte ich ihm dann noch einmal genau, wie alles passiert ist.
Dann hat er gesagt, dass es bestimmt die Zigeuner waren. Das haben ja auch schon alle am Bahnhof gesagt. Vielleicht waren die es wirklich?

An der Polizeistation angekommen wurden wir erst gebeten im Wartezimmer platz zu nehmen. Mittlerweile war es 14:00 Uhr. Wir mussten dort ewig warten. Es kamen immer wieder Leute rein, die dann sofort ein Gespräch mit einem Beamten bekamen.
Ich dachte mir da, dass es eigentlich unfair sei, aber deren Fälle waren dann bestimmt größer.

Wir warteten bis 14:50 Uhr, dann hatte mein Bruder keinen Bock mehr. Er sagt mir, dass er sich eine rauchen geht.
Er ging dann raus.

Dann 10 Minuten später um 15:00 Uhr kam dann endlich mal ein Beamter. Ich rief meinen Bruder rein, und wir folgten dem Beamten in ein kleines Büro.

Dort sollte ich ihm erklären, was genau passiert ist. Das war schon das 3. mal, dass ich das tun musste. Dann fragte er, ob ich eine Seriennummer dabei hätte. Dann musste ich sagen, dass keine dabei war.

Er machte mir sofort klar, dass damit meine Chancen nur halb so groß wären, obwohl die Chance schon so klein ist.

Dann nahm er noch andere Daten die zur Identifizierung des Fahrrads verhelfen sollten.

Dann nach einem viertelstündigen Gespräch konnten wir dann wieder gehen.
Zuhause angekommen, kam mir auch direkt meine Mutter entgegen, die wohl schon erfahren hat, was mit meinem Fahrrad passiert ist.

Sie war auch ein bisschen traurig, denn ich habe das Fahrrad von dem Geld bekommen, was ich zu meiner Konfirmation bekommen habe. 600 Mark habe ich dafür ausgegeben, und „durfte“ es nur 3 Monate fahren!!!
Das ist noch nicht einmal versichert!

Ich ging dann so um 18:00 Uhr zu meinem Vater. Der hatte irgendwoher auch schon erfahren was mit meinem Fahrrad passiert ist. Mich wunderte wie schnell sich so etwas rum spricht!
Ich erzählte ihm dann, das ich am nächsten Tag mal bei dem Zigeunerviertel mal gucken gehe. Mein Vater dachte erst, es sei ein Scherz, denn wenn die merken, dass ich da was suche, dann würden die mir den Kopf abreissen.

Er bot mir an, dass er dann mit mir am nächsten Tag dort mal ein paar Runden drehen wird, um zu gucken ob es da steht.
Wie gesagt so getan. Am nächsten morgen fand ich mich im Auto meines Vaters wieder, dass durch das Zigeunerviertel kreiste.

Wie ich es schon vermutet hatte fand ich nichts. Es stand sicherlich in einem Keller, oder wurde schon verkauft.

Enttäuscht fuhr ich dann wieder nach Hause. Ich ging noch ein bisschen durchs Dorf, weil ich ja vielleicht das Fahrrad sehen würde. Ich wusste zwar, dass ich keinen Erfolg haben werde, aber kampflos möchte ich das Feld nicht räumen!

So nach zwei Stunden hatte ich dann keine Lust mehr, und ging nach Hause!

Da hatte ich mal ein schönes Fahrrad gehabt. Das war’s! Jetzt darf ich nur noch zu Fuß gehen.
Geld für ein neues Fahrrad habe ich zur Zeit nicht, dass wird wohl auch noch was dauern.

Bis dahin muss ich dann wohl auf die öffentlichen Verkehrsmittel umsteigen.

Ich hoffe immer noch, dass die Polizei mein Fahrrad vielleicht doch per Zufall finden wird, aber die Chancen sind praktisch 0!


Das Fahrrad ist jedenfalls weg!

Ich jetzt auch!

Denn mein Bericht ist jetzt fertig!



CU!

Forscher20011


PS: Schreibt euch am besten direkt die Seriennummer von euren Rädern auf!


Geschrieben am: 29. Oct 2001, 19:01   von: Forscher20011



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