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Übersicht > City-Guide > Ausland > London

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DIE WELTSTADT LONDON - ICH WAR BEGEISTERT
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Hallo liebe Leser!


Heute ist es endlich soweit und ich werde über meinen Londonaufenthalt schreiben. Ich habe eigentlich nur noch auf die Fotos gewartet, dass ich auch auf keinen Fall etwas vergesse. Ich werde hier auch über die Erfahrungen der Anreise usw. schreiben, da es meiner Meinung nach zum gesamten Reise dazugehört. Bei uns an der Schule ist es üblich, dass alle Schüler der 9. Klasse die Möglichkeit haben für eine Woche nach London zu fahren.

Es ist keine Schulveranstaltung und man muss nicht mitfahren. Aber wie oft hat man schon die Gelegenheit nach London zu fahren? Und dann noch mit den Klassenkameraden und Freunden. Natürlich musste ich auf mitfahren, und so stand bald fest, dass 58 Schüler für eine Woche nach London fahren.

Und das waren bei weitem nicht alle Schüler der 9. Klassen. Aber natürlich wird es für die ein- oder anderen ein finanzielles Problem darstellen. Die gesamte Reise kostete für jeden Schüler 410 €. Ja, das ist schon ein bisschen viel, aber man muss bedenken, dass da die Eintritte schon miteinberechnet wurden. Die Hälfte also 205€ gingen bestimmt schon für die Busfahrt weg. Dann 150€ für die Verpflegung durch die Gastfamilien und der Rest war für Eintritte. So gesehen war das eigentlich eine günstige Reise.

Wir haben uns im Vorfeld natürlich auf gefragt, warum wir nicht fliegen, denn von Bayern nach London zu fahren, dass dauert schon etwas. Und der Flug würde sicherlich nicht mehr wie die Busfahrt kosten, vielleicht wäre ein Flugticket sogar billiger, aber durch den Bus hatten wir natürlich einen großen Vorteil. Der Bus fuhr uns natürlich auch in London durch die ganze Stadt.


Die Anreise:
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Am 29.03 war es dann soweit. Um 7. Uhr fuhren wir mit dem Doppeldecker in Richtung London. Wir wollten bewusst am Abend fahren, da wir eigentlich hofften in der Nacht wenigstens etwas schlafen zu können. Die Busfahrt erwies sich dann auch als sehr lustig. Am meisten Stimmung wurde natürlich oben gemacht, da die ganzen Lehrer im unteren Teil des Doppeldeckers untergebracht waren. Aber wenn man weiß, dass man 18 Stunden mit dem Bus fährt, bis man endlich in London ankommt ist das nicht gerade angenehm. In der frühe gegen 2 Uhr versuchten wir dann alle zu schlafen, aber das war gar nicht so einfach.

Schließlich lag dann der halbe Bus auf den Gängen und es sah einfach überall katastrophal aus. Hier ein paar Chipsbrösel, dort wurde etwas ausgeschüttet, den Rest kann man sich ja denken :-) Natürlich wurden auf der ganzen Fahrt auch etliche Pinkelpausen gemacht, vorwiegen aber wegen den Lehrer, da dich sich eine Dose Bier nach der anderen gönnten. Uns war es natürlich im Vorfeld verboten worden irgendwelche Alkoholischen Getränke mitzunehmen *grummel

Irgendwann waren wir dann doch in Luxemburg und von dort aus dauerte es nicht mehr lange. Dann fuhren wir noch kurz durch Belgien und schließlich waren wir dann in Calais. Dort fuhren wir mit dem Bus in eines der Großen Wagons des Shuttels. In einer halben Stunden waren wir dann in England :-) Wir steuerten aber nicht direkt auf London zu sondern machten erst einmal in Canterbury halt. Dort konnte man dann auch gleich mal sein Englisch testen :-)


Der erste Eindruck von London:
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Nach unserem Aufenthalt in Canterbury ging es dann aber endgültig nach London. In London angekommen glotzte jeder natürlich aus dem Fenster um so viel wie möglich zu sehen. Ehrlich gesagt habe ich mir das im ersten Moment etwas anders vorgestellt. Ich dachte da an London – Großstadt – Skyline. Aber von Skyline war da leider nicht viel zu sehen. Da hat nämlich Frankfurt noch mehr Skyline wie London. Insgesamt gab es eigentlich nur an die 10 Wolkenkratzer. Bei der Fahrt durch die Stadt kamen wir auch in ein paar Viertel, die ziemlich heruntergekommen aussahen. Da fragte ich mich schon wo ich eigentlich gelandet bin. Und leider konnten wir erst am Abend in die Gastfamilien, dass war natürlich nicht so toll. Denn nach 18 Stunden Busfahrt verspürte man schon mal das Bedürfnis sich zu duschen und die Zähne zu putzen. Vor allem, dass es im oberen Teil des Doppeldeckers am Ende der Fahrt nicht mehr besonders gut gerochen hat :-(


Sightseeing auf der Themse:
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Am ersten Tag stand dann die Bootfahrt auf dem Tagesplan. Also alle raus aus dem Bus und erst mal laufen. Am ersten Tag waren wir ja noch dankbar, dass wir endlich wieder laufen konnten, doch währen der gesamten Woche sind wir glaube ich durch ganz London gelaufen. Durch eine Unterführung kamen wir auf die andere Seite der Themse und durften als erstes die Sternwarte von Greenwich ansehen. Greenwich dürfte eigentlich jedem ein Begriff sein, denn da läuft der 0 Grad Meridian durch. Danach ging die Sightseeingtour mit dem Boot los.

Besonders interessant ist das nicht, dass kann ich euch sagen. Besonders nicht nach so einer langen Busfahrt. Und leider verstanden wir nicht, was uns der nette Kapitän die ganze Zeit erklären wurde. Das Highlight war dann eigentlich die Tower Bridge. Und die war dann auch so, wie ich sie mir vorgestellt hat. Neben der Tower Bridge waren nur noch die Houses of Parlament, zu denen auch der Big Ben gehört sehenswert. Ach, ja der Big Ben wird eigentlich fälschlicherweise so genannt. Der Turm an sich heißt nämlich eigentlich Clock Tower. Nur die Große Glocke im Turm heißt Big Ben, aber dass wusste ich bis dato auch nicht. Unsere Lehrer versuchten uns natürlich auch so viel Kultur wie möglich einzuprügeln :-)

Wir machten mit dem Boot auch mal halt und konnten kurz aussteigen. Dort aß ich zum ersten mal Fish and Chips. Das ist also ein großes Stück frittierter Fisch und dazu eben Pommes. Hier musste ich auch zum ersten mal feststellen, dass das Essen in England schweineteuer ist. Für eine Portion Fish and Chips musste ich dann 4 Pfund (6 Euro) zahlen. Komischerweise gießen die Engländer ziemlich viel Essig über den Fisch. Das hab ich dann auch mal ausprobiert. Na, ja sagen wir mal so man konnte es essen. Die Pommes waren in Ordnung, und der Fisch auch, aber immer möchte ich das nicht essen.


Das Leben in einer Gastfamilie:
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Nach der Bootsfahrt ging es endlich zum Treffpunkt von wo aus dann jede Gruppe zu ihrer Gastfamilie gebracht werden sollte. Am Treffpunkt angelangt wurde die anwesenden Personen natürlich gründlichst von uns gemustert. Von der Klinisch Toten bis zur Engländerin, die perfekt Deutsch konnte war alles vertreten. Dann hoffte jeder Gruppe eigentlich nur noch Glück zu haben und zu einer halbwegs normalen Familie zu kommen. Ich dürfte dann mit zwei meiner Klassenkameraden zu einer Schwarzen.

Man kann ja sagen was man will aber es hat wohl jeder Vorurteile. So war ich anfangs nicht gerade begeistert als ich erfuhrt, dass unsere Gastmutter eine Schwarze war. Auf dem Weg zu unserem Haus konnte man sich einen Eindruck davon verschaffen, in welchen Bruchbuden die Engländer wohnen. Ihr findet in ganz England kein Haus, falls man die Buden überhaupt so nennen kann, dass nach 1980 gebaut wurde. Wir hofften natürlich auch in ein halbwegs gut erhaltenes Haus zu kommen.

Als ich unser Haus das erste mal von Außen sah dachte ich nur noch. „Wie will die gute Frau uns bitte schön in diesem Haus unterbringen?“ Das Haus war nämlich nicht gerade Breit und machte auch insgesamt einen kleinen Eindruck, da fragt man sich schon wo 3 Personen schlafen mögen. Eine Klingel hatte das Haus auch nicht und es begann sich so langsam aber sicher der braune Putz von den Außenwänden zu lösen. Na toll dachte ich und da soll ich eine Woche drin wohnen. Innen angekommen sah es auch nicht viel besser aus. Als durften wir unsere Zimmer sehe.

Also erst mal über eine Holztreppe, bei der meinen könnte sie bricht jeden Moment zusammen rauf in den ersten Stock. Ich hatte das Glück ein Einzelzimmer zu kommen. Da meine Mitbewohner nicht gerade meine dicksten Freunde waren, aber was solls. Wenn man sich die Zimmer so betrachte fällt einem sehr schnell auf, dass sich die Engländer ihre Zimmer sehr Farbefroh einrichten. So hatte mein Zimmer eine Rosa Decke, eine blaue Tapete an der Wand, mit rosa streifen und einen rose blümchen Bettbezug. Ihr glaubt gar nicht wie schön ich das Zimmer fand ;-) An manchen Stellen begann sich auch schon die Tapete von der Wand zu lösen :-)

Das Badezimmer sah auch nicht gerade besser aus. Überall blaue Fliesen, an den Wänden so wie am Boden. Das Fenster hatte ein Loch, dass mit Klebeband zugeklebt wurde und das Klo sah auch nicht mehr so gut aus. Nachdem wir alles besichtigt hatten durfte wir essen. Und die Engländer sind ja berüchtigt für ihr gutes Essen ;-) Wir hatten auch noch das Glück bei der Zubereitung zusehen zu dürfen. Ich bekam allerdings einen leichten Schock als ich sah, dass sich hinter der Spüle schon der Schimmelpilz breit machte, aber das schien unserer Gastmutter nicht zu stören. Wir durften dann aufgetautes Gemüse mit Fisch von gestern essen. Der Fisch war wirklich Spitze, vor allem die ganze Fischkreten schmeckten besonders gut.

Am nächsten Morgen mussten wir um 7. Uhr aufstehen. Also machte ich mich auf dem Weg meine Haare zu waschen, wie ich das jeden Morgen mache. Als ich den Warmwasserhahn aufdrehte machte es einen Knall nach dem anderen und ich hatte schon Angst ich werde von der Wand neben mir begraben. Also drehte ich den Warmwasserhahn wieder zu, denn das Haus sollte morgen ja auch noch stehen. Und mit kalten Wasser die Haare waschen war sehr angenehm. Bisher war ich also voll und ganz mit unserem Urlaub zufrieden.

Nach dem Frühstück trafen wir uns dann alle wieder an unserem Treffpunkt und wir führen mit dem Bus wieder nach London. Von nun an hieß es laufen, laufen und nochmals laufen.


Der erste Tag - Sightseening:
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Als erstes zu den Houses of Parlament. Danach zur Westminster Hall, dass ist die Kirche in der Queen Mum beerdigt wurde. Eigentlich wollten wir uns die Kirche ja von innen ansehen, aber das war nicht möglich, da ja leider Queen Mum gestroben ist und es wurde zur Zeit ein Gottesdienst vorbereitet.

Unsere Lehrer erzählten uns dann noch was über die ganzen Könige die in dieser Kirche begraben wurden usw. Es wird nämlich jeder englische König und jede englische Königin in dieser Kirche begraben. Danach ging es durch verschiedene Parks zum Buckingham Palace. Dort war natürlich ein ziemlich großer Menschenauflauf. Und die Fernsehteams warteten darauf, dass irgendjemand aus dem Palast tritt. Der Buckingham Palace ist aber nicht immer der Sitz der englischen Köngisfamilie. Diesen Palast ließ sich nämlich Queen Viktoria bauen um endlich von ihrer Mutter weg zu kommen. Und sei diesem Zeitpunkt lebt die königliche Familie im Buckingham Palace. Hier sah ich auch zum ersten mal einen Beefeater, dass sind die Soldaten mit den großen Schwarzen Mützen. Leider waren die aller hinter dem Zaun.

Danach kamen wir noch an einer Stelle vorbei, an der die ganzen Blumen für Queen Mum niedergelegt wurden. Man konnte sich auch in ein Buch eintragen, wenn man unbedingt fünf Stunden anstehen wollte. Danach fuhren wir mit dem Bus noch weiter in die Stadt. Dort liefen wir ein bisschen durch die Bankenviertel, bis wir bei The Monument waren. Darüber werde ich aber noch Bericht schreiben. Ich entschied mich dann auch die 311 Stufen nach oben zu laufen. Von dort aus hatte man eine ziemlich schöne Aussicht.

Danach liefen wir noch in der Stadt herum und fuhren dann wieder zum Treffpunkt. Um 19.00 Uhr war dann jeder wieder in seiner Gastfamilie. Ich freute mich schon sehr auf das Abendessen ;-) Heute gab es echte deutsche Bratwürste. Bisher habe ich auch immer geglaubt, dass man bei Bratwürsten nicht viel verkehrt machen kann, aber anscheinend ist das gar nicht so einfach. Schließlich bekam ich Bratwürste, die zuerst im Wasser gekocht wurden und dann nochmals in der Pfanne gebraten wurden. Hat echt gut geschmeckt ;-)


Der zweite Tag - Was sind das für Soldaten?
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Am nächsten Morgen freute ich mich schon auf eine Dusche, aber da wusste ich auch noch nicht dass dieser Altbau einen kleinen Boiler hat. Nachdem der Sohn unserer Gastmutter und einer meinen Klassenkameraden geduscht hatten musste ich mich mit eiskaltem Wasser duschen. So schnell habe ich mich glaube ich noch nie geduscht :-) Am zweiten Tag gab es kein Programm. Wir liefen wie so oft mal wieder durch London und sahen uns eine alten Köngispalast an. Dort konnte man auch die Beefeaters von der Nähe sehen und mit ihnen Fotos machen. Mein Traumjob wäre das allerdings nicht, 2 Stunden stillzustehen und 100x am Tag fotografiert zu werden.


Der dritte Tag - die irren Engländer:
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Am dritten Tag ging es wieder mit dem Bus in die Stadt. Als erstes sahen wir uns die erste Börse der Welt an, danach betrachteten wir die Bank of England von Außen. Der Höhepunkt des Tages war der Aufenthalt im Speakers Cornor. Falls das jemand nicht kennt möchte es einmal erklären.

Das ist einer der vielen Parks in England in dem eine Menge Leute auf Potesten stehen und ihre Weltanschauung verkünden. Im Park hatten wir gnädigerweise „Freilauf“ und durften machen was wir wollten. Als erstes war da so ein Typ, der meinte er bringt fast alle Menschen mit Atombomben um und baut dann sein eigenes Weltreich auf. Na, ja solche Leute kommen bei uns normalerweise ja ins Irrenhaus :-) Also sind wir zum nächsten. Der meinte dann wir sind alle Roboter und Abhängig von der Sonne, dass war und dann auch zu viel. Auf der Grünfläche waren dann noch jede Menge Sonnenstühle, wie angenehm dachte ich. Doch nach fünf Minuten kam ein Typ, der wollte Geld dafür, dass wir auf den Stühlen sitzen. Super, 1 Pfund für ne halbe Stunde sitzen war und dann doch zu viel, also haben wir noch einem schwarzen Redner angesprochen. Anfangs konnte man sich mit dem noch unterhalten, aber dann kam ein Engländer und die Diskussion ging wieder an.

Und der Jamaikaner hat den größten Schwachsinn erzählt, den ich gehört habe. Er meinte die Schwarzen waren zu erst auf der Welt und die Weißen sind keine richtigen. Und Hitler wäre ein guter Mensch, da er viele Weiße umgebracht hätte. Das war dann doch der Gipfel. So was soll man mal bei uns in der Öffentlichkeit sagen, ich möchte die Strafe gar nicht wissen.

Als wir vom Speakers Cornoer zurückkamen bemerkten wir, dass in unseren Bus eingebrochen wurde. Die Scheibe war eingeschlagen und ein paar Geldbeutel wurden geklaut. Der Tag war dann auch gelaufen, da wir erst einmal auf die Polizei warten mussten und dann ging es mit dem Zug nach Hause, da wir mit dem Bus nicht mehr fahren konnten. Ich verstehe heute noch nicht, wie man am helllichten Tage einen Bus ausrauben kann, ohne dass irgendwer was mitbekommen hat. Das war eine belebte Straße an der jede Minute jemand vorbeiging, außerdem standen rings um unsere Bus noch andere Busse. Und die Beute war ja auch riesig. 30 Pfund und ein Walkman. Das macht auch überhaupt keinen Sinn.


Der vierte Tag - London von Oben:
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Na, ja am nächsten Morgen gings mit dem Zug und mit der Tube in die Stadt. Dort hatten wir dann die Möglichkeit mit dem London Eye ganz London von oben zu sehen. Also das London Eye ist ein 100 m hohes Riesenrad. Es dauert eine dreiviertel Stunde, bis man einmal rum ist. War eigentlich mal ganz interessant alles von oben zu sehen. Danach gingen wir über die Millenium Bridge zur St. Pauls Cathedral. Eigentlich wollten wir dann noch in die St. Pauls Cathedral aber das ging leider auch nicht, da auch hier ein Trauergottesdienst stattfand.

Wir hatten nur die Möglichkeit ganz kurz durchzulaufen. Aber besonders viel hat man da auch nicht gesehen. Nach unseren Besuch bei der Cathedral musste ich feststellen dass ich mich dummerweise in einen Kaugummi gesetzt hatte. Sehr angenehm, kann ich euch sagen. Vor allem musste ich jetzt den ganzen Tag mit dem ekeligen Kaugummi an meiner Hose durch London rennen, ich konnte mich ja nicht umziehen. Danach fuhren mit mit der Tube noch zum Leicester Square. Ein sehr schöner Platz. In der Mitte befindet sich einen kleine eingezäunte Grünfläche und drumherum sind einige Kinos und sehr viele Geschäfte. Dort gingen wir auch mal exotisch essen, auf zu Burger King! :-) Selbst Burger Kind und MC Donalds sind teurer als in Deutschland. Am Leicester Square hatten wir auch ein paar Stunden um unser Geld unter die Leute zu bringen. Zum krönenden Abschluss durften wir dann alle ins größte Kino Europas und uns Lord of the Rings ansehen. Groß ist schon gar kein Ausdruck, denn in das Kino passen 2500 Leute. Dementsprechend waren aber auch die Preise. Die Kinokarte kostete umgerechnet 18 Euro :-( Wir blieben also bis Mitternacht in London. Und ich kann euch sagen so spät wird es erst interessant. Was man da alles für Leute trifft :-)


Der fünfte Tag - Entspannen im Freizeitpark:
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Am nächsten Tag hatten wir nicht viel vor. Wir fuhren nämlich den ganzen Tag in den Thorpe Park. Das ist ein ziemlich großer Freizeitpark. Wir fuhren aber nur mit zwei Achterbahnen, da wir alle so fertig waren. Danach legten wir uns für den Rest des Tages in die Sonne. Es gab zwar sehr viele Attraktionen, aber da die Engländer auch gerade Ferien hatten musste man Stunden anstehen, und dazu hatte nun wirklich keiner Lust. Kann man sich gar nicht vorstellen, aber die ganze Woche war in London schönes Wetter. Abends ging es dann wieder nach Hause.


Der sechste Tag - Die Begegnung mit den Monstern:
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Der nächste Tag war wieder strengstens organisiert. Als erstes fuhren wir zu Madame Tussauds. Leider hatten wir nur eine Stunde Zeit, und dass war eindeutig zu wenig. Einige Figuren sahen allerdings meiner Meinung nach überhaupt nicht echt aus.

Es gab aber auch Puppen da glaubte ich für den ersten Moment dass sind echte Menschen, so gut waren sie gemacht. Danach ging es in ein Planetarium, dass direkt nach dem Wachsfigurenmuseum folgt. Das Planetarium war zwar sehr interessant, aber ich bin fast eingeschlafen, so müde war ich. Danach ging es in den Tower of London. Zu dem wird aber in kürze ein ausführlicher Bericht folgen. Ich kann nur sagen, dass es eigentlich auch recht interessant war. Nach dem Besuch beim Tower ging es noch in die Oxford Street. Das ist die bekannteste Einkaufsstraße in London. Und hier kann man wirklich alles kaufen. Dafür würde man aber auch ne Menge Geld brauchen, da auch alle Produkte ziemlich teuer sind.
Am letzten Tag gingen wir als erstes zum Trafalgar Square. Und ich muss euch sagen, so viele Tauben auf einem Haufen habe ich noch nie gesehen. Das war aber auch die Ideale Gelegenheit unsere ungenießbaren Lunchpakte zu verfüttern :-) Es gibt sogar Leute, die lassen die dummen Tauben auf ihren Arm *bäh Danach ging es in die Capital War Rooms. Das war der Bunker in dem Churchill während des 2. Weltkrieges lebte. Darüber wird aber auch noch ein ausführlicher Bericht folgen. Danach ging es zum Harrods. Ich wusste ja, dass das Harrods groß ist, aber so riesig habe ich es mir auch nicht vorgestellt. Kaufen braucht man allerdings auch nichts, da alles viel zu teuer ist. Danach hatten wir dann noch 7 Stunden Freizeit.

Und dann war unsere Woche auch schon zu Ende. Anfangs fand ich London ja ziemlich blöd, aber am Ende war ich echt begeistert. In London gibt es so viel zu sehen, da reichen nicht einmal 2 Wochen Urlaub. Meiner Meinung nach wird das Leben aber erst am Abend interessant, denn dann ist wirklich was los. Leider wird in London aber auch sehr viel geklaut, das hat mir nicht so gut gefallen. So gar die billigsten Autos haben eine Wegfahrsperre am Lenker. Und London ist einfach viel zu teuer. Da kostet fast alles doppelt so viel wie in Deutschland. Deshalb leben auch alle in solchen Baracken. Allem in allem hat mir der Urlaub sehr gut gefallen, auch wenn wir so viel gelaufen sind. Das Programm war meiner Meinung etwas zu viel, aber man sollte die Woche ja ausnützten. Aber ich kann jedem nur empfehlen einmal nach London zu reisen. Meiner Meinung nach muss man es einfach einmal gesehen haben!


Vielen Dank fürs lesen!

Schöne Grüße, euer Benjamin

Alias

YOUR-FRIEND


Geschrieben am: 01. Nov 2002, 12:09   von: YOUR-FRIEND



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