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Übersicht > Medien > Bücher > Buchtitel > D > Der Fürst der Finsternis (Rice, Anne)

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung



„der Krieg all meiner Artgenossen untereinander oder aller gegen mich allein. Das also war das Spiel, das ich spielte.“
Bericht wurde 1587 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 1 mal kommentiert Berichtbewertung: 

„Der Fürst der Finsternis“ ist das zweite Buch der Vampirchronik von Anne Rice, geschrieben 1985, in Deutschland erschienen 1990. Originaltitel: „The Vampire Lestat – the second book of the Chronicle of Vampires”.

Das Buch ist so aufgezogen, als hätte die Hauptfigur Lestat den Roman selbst verfasst. Er erzählt seine Lebensgeschichte:

Die Geschichte beginnt 1984. Lestat hat so einige Jahrzehnte zurückgezogen in New Orleans vor sich hinvegetiert, bis er plötzlich vom Bedürfnis ein Rockstar zu werden, wieder an die Oberfläche zurückfindet. Lestat ist ziemlich gelangweilt. Die Tatsache, daß sein Nachkömmling Louis sich hat interviewen lassen (erster Teil der Chronik) ärgert ihn. Da dieses Interview als Buch veröffentlich wurde, hat Lestat das Bedürfnis es mit einem eigenen Buch besser zu machen, und andere verborgen existierende Vampire zu ärgern. Woraus auch seine Rockstar-Idee entstanden ist.

Lestat blickt zurück auf sein Leben als Mensch. Er wurde Ende des 18. Jahrhunderts als Sohn eines verarmten französischen Landadligen geboren, besondere Möglichkeiten im Leben hat er nicht, was ihn ziemlich anödet. Eine Einstellung, die auch Gabrielle, seine Mutter teilt. Lestat entdeckt seine Liebe zum Theaterspiel und treibt sich bevorzugt mit einer Schauspielertruppe und dem seinem Freund Nicolas, einem Geiger herum. Er setzt sich nach Paris ab. Dort findet ihn der Vampir Magnus, welcher Lestat sozusagen zu seinem Erben macht – bevor er sich selbst verbrennt. Lestat bleibt untot, aber ziemlich reich zurück, und holt sich seine Mutter als unsterbliche Gefährtin.

Lestat trifft rasch auf seinesgleichen. Vampire die zusammengerottet, wie eine Sekte unterhalb eines alten Friedhofs ihr Unwesen treiben und in deren Weltbild Lestat mit seinem Prunk und seiner Macht nicht hineinpasst. Er lernt einen ihrer Anführer kennen, der ihm von einem uralten Vampir namens Marius erzählt. Lestat verlässt die anderen Vampire, die sich mittlerweile schauspielerisch betätigen, um nach Marius zu suchen. Was auch gelingt und folgendes Ergebnis hervorbringt: Marius ist der Hüter von „jenen, die bewahrt werden müssen“. Kurz gesagt: die beiden Obervampire, Akasha und Enkil. Sterben diese endgültig, sterben auch deren Nachfolger. Leider haben die beiden nichts anderes mehr im Sinn als lethargisch auf ihren Thrönen zu sitzen. Lestat kann es sich natürlich nicht verkneifen, ein wenig an Akashas Hals zu knabbern, was ihn umso mächtiger werden lässt. Akasha verliebt sich in Lestat, ihr Mann Enkil wird auf einmal ziemlich munter und sauer, und Lestat sucht fürs erste das Weite.

Er geht nach Amerika und verbringt einige Jahrzehnte mit Louis, der Hauptfigur aus „Gespräch mit dem Vampir“. Aus dieser Geschichte lädiert hervorgehend, liegt Lestat lange Zeit unter der Erde begraben bis ihn Musikübertragungen, die er aufschnappt erwecken. Lestat wird also Rockstar, nimmt Platten auf und gibt schließlich ein Konzert. Alte Bekannte sammeln sich um Lestat, andere seiner Art wollen ihn mal wieder vernichten und lassen den Konzertsaal in Flammen aufgehen. Lestat wird von einem „etwas“ gerettet, daß diese Feinde vernichtet.

Lestat hat am Ende sein Ziel erreicht und alte Bekannte um sich versammelt, andere Vampire aufgerüttelt – und Akasha geweckt, was die Überleitung zum dritten Teil der Vampirchronik „die Königin der Verdammten“ sein wird. Das Buch ist zwar in sich abgeschlossen, aber irgendwie schließt man es doch mit der Neugierde, wie es wohl weitergehen mag (– marketingtechnisch wohl auch keine so schlechte Idee).

In diesem Buch bekommt man eine gehörige Ladung „Lestat“ ab, was – sofern man mit einem Sinn für schwarzen Humor „gesegnet“ ist – durchaus amüsant sein kann. Lestat ist nämlich rotzfrech, provozierend, arrogant, neugierig und ziemlich makaber. Ein bisschen Stress und Ärger sind ihm allemal lieber, als Langeweile und Anpassung. Von Regeln hält er wenig, besonders wenn sie seine eigenen Artgenossenschaft aufgestellt haben. Er tut nun wirklich, was er will – er hat aber auch kaum noch etwas zu befürchten.


Geschrieben am: 09. Sep 2001, 23:17   von: Vampire-Lady



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