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Übersicht > Telekommunikation > Handys > Nokia > Nokia 6210

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Optik, Größe, Gewicht, integrierte Antenne, Features, Tone, Komfort

Nachteile:
Abstürze, geht einfach aus




Das, was immer ausgegangen ist
Bericht wurde 2780 mal gelesen Produktbewertung:  befriedigend
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Vorwort
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Heute möchte ich mal über ein altes Handy von Nokia, Modell 6210 (, in rot und anderen Farben) schreiben. Es war über 2 Jahre in unserem Haushalt, weil meine bessere Hälfte von firmenseite dazu genötigt wurde, dieses Gerät als Diensthandy zu nutzen. Natürlich haben wir des öfteren getauscht, weil man ja ganz gerne mal ein anderes tolles Handy dabei hat.

Welches ist es?
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Das Gerät kam ca. im Jahr 2000 auf den Markt, war der Nachfolger vom 6110 / 6130, und neben den Privatkundengeräten 3210 und 8210 das erste Handy ohne Antenne. Derzeit hatten die meißten Leute die Modelle 3310 und 3330 (ebenfalls ohne Antenne)von Nokia oder c351 von Siemens, und alle wollten das neue, schlanke, elegante 6210 von Nokia haben. Das Pendeng von Siemens war das S35, die Businessclass, ebenfalls ohne Antenne.
Mit den Maßen 47.3 x 129.5 x 18.8mm. ist es schlanker als sein Vorgänger und mit den 114g. auch definitv leichter.

Neues an dem Gerät
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Erstmals ein Nokia Handy der Buisinessclass ohne Antenne, bzw. mit integrierter Antenne.
Wap – Funktion heißt Wireless Protocol Aplication und bedeutet, man kann mit dem Handy im Internet surfen;
T9 Texteingabehilfe, für ca. 10 Sprachen, was in den Privatkundenäquivaltenten 3310 und 3330 auch eingepflegt war
Vibrationsalarm wurde erstmals beim Kauf gleich mitgeliefert (also kein Aufrüsten durch den Kauf einen zusätzlichen Akkus);
Telefonbuch wurde aufgerüstet, bis auf 500 Einträge, und zusätzlich konnte man nun einer Person mehrere Nr. zuordnen (Dienstlich, Privat und Mobilfunk).

Funktionen
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Sprachgesteuerte Wählfunktion für bis zu 8 Namen
Ich muß ehrlich zugeben, daß ich von dieser Funktion nichts halte, und sie deshalb noch nicht einmal ausprobiert habe.
SMS-Kurzmitteilungen und Bildmitteilungen – Darauf komme ich weiter unten noch genauer zu sprechen.
Uhr: Läßt sich verbergen oder permanent im Display anzeigen.
Wecker: Früher hat man gesagt, schön - es gibt eine Wecker, wogegen man heute sagt, es gibt nur einen Wecker. Aber dieser Wecker ist sehr zuverlässig, klingelt angenehm, und man kann das Handy auch ausschalten – der Wecker klingelt trotzdem. Allerdings kann man auch Termine im Organizer setzen, und sich erinnern lassen, was dann auch wie ein Wecker ist.
Der Rechner ist ein sehr hilfreiches Instrument, was vor allem bei der Währungsumstellung deutlich wurde, aber auch wenn man schnell mal etwas ausrechnen will. Alledings kann der Rechner nur die vier Grundrechenarten.
Benutzerdefinierte Profile: Hier stellt man sich Klingetön, Vibra, SMS-Ton und so weiter ein. Anrufergruppen können auch gebildet werden, was ich immer sehr wichtig finde, da ich nicht möchte, daß jeder Anrufer klingelt.
Infrarot-Schnittstelle: Eine Technik, um Daten zu übertragen, die sehr hilfreich ist, und inzwischen immer mehr durch Bluetooth ersetzt wird.

TECHNISCHE DATEN:
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Beleuchtetes, kontrastreiches Vollgrafik-Display mit 96 x 60 Pixeln.

Speicherverwaltung
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500 Einträge mit Namen und Rufnummern im Mobiltelefonspeicher, und dazu noch die Neuerung, daß man einer Person, wie o.g. mehrere Nr. zuweisen kann. Das ist wirklich eine super Verbesserung gewesen, die wir voll und ganz und gerne genutzt haben. Zusätzlich hätte man nochmal bis zu 250 Einträge auf der SIM-Karte. Damit kommt man also auf 750 Einträge, was ich als völlig ausreichend empfinde.
Im Organizer kann man bis zu 25 Termine abspeichern, und sich daran erinnern lassen, was ich etwas wenig finde.

Mitteilungsfunktionen
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Senden und Empfangen von Mitteilungen mit bis zu 160 Zeichen. Ich finde diese Begrenzung nicht unbedingt schlecht, weil man so im Vergleich zu der neuen Modalität, wo die SMS beliebig lang sein können, noch bemerkt, wie viel Geld man fürs smsen ausgiebt.
T9, automatische Worterkennung (für ca. 10 Sprachen): Diese Hilfefunktion ist ja bekanntlich etwas umstritten, weil man sich beim Schreiben stärker konzentrieren muß als ohne, und weil die Funktion die Worte aus dem persönlichen Sprachgebrauch erst lernen muß. Ich schreibe allerdings gerne mit T9, weil ich dann viel schneller bin.
Bildmitteilungen: Senden von Bildern mit Text; Empfangen von kompatiblen Mobiltelefonen: Damit sind die einfachen Bilder in Schwarz-Weiß, bzw. Grün von damals gemeint. Naja, es gab ein paar süße Bilder, aber die Funktion ist eigentlich unsinnig. Ich habe nur zu Weihnachten oder Ostern mal Bildgrüße versandt. Auch Klingeltöne, Visitenkarten sowie Kalendereinträge können ebenso wie Bilder per SMS versendet werden.
Man kann mehr als 150 SMS im Handy abspeichern.

Kommunikation ohne Kabel
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Infrarot-Schnittstelle für kabellose Kommunikation zwischen Mobiltelefon und kompatiblem PC oder Drucker (keine Zusatzausstattung erforderlich)Übertragen von Namen und Rufnummern zwischen kompatiblen Mobiltelefonen über die Infrarot-Schnittstelle. Rufnummern, Klingeltönen, Visitenkarten und Bilder aus Bildmitteilungen könenn über Infrarot übertragen werden. Wenn alles funktioniert ist Infrarot toll, aber leider geht es nicht immer. Mein früherer Laptop hatte z.B. Infrarot, wollte aber nie mit dem 6210 kommunizieren. Mit dem neuen Laptop ging es dann endlich.
Übertragungsgeschwindigkeit von Infrarot bis zu 9,6 kBit/s.

Anrufverwaltung
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Kurzwahl: für bis zu 9 Namen (Taste 1 ist immer für die Sprachmailbox reserviert). Dieses Feature ist sehr schön, wenn man sich merken kann, welche Telefonnummer unter welcher Kurzwahlnummer gespeichert ist. Wenn man jedoch die Kurzwahltasten eher selten benutzt, und daher immer wieder vergessen hat, was wo gespeichert ist, kommt man im Telefonbuch schneller an die Nummer.
Sprachgesteuerte Wählfunktion für bis zu 8 Namen. Wie gesagt, ich finde das Quatsch. Nicht nur, weil es mir peinlich wäre, in der U-Bahn oder im Kaufhaus laut einen Namen zu sagen, sondern weil die Stimmer schon nicht mehr erkannt wird, wenn man verschnupft oder heiser ist.
Wahlwiederholung der zuletzt gewählten Rufnummer und Anzeige der Anruflisten der gewählten und angenommenen Anrufe sowie der Anrufe in Abwesenheit (Anzeige der gesamten Liste durch Drücken der grünen Hörertaste). Diese Funktion ist auch sehr hilfreich, und erstezt meiner Meinung nach die Kurzwahlfunktion, weil man unter Anrufliste immer die wichtigsten Ansprechpartner sofort findet.
Wahl von Notrufnummern wie 112 auch ohne SIM-Karte und bei aktivierter Anrufsperre möglich: Dieses Feature ist eigentlich bei allen Handys möglich.
Automatische und manuelle Netzwahl: Wenn man an die deutsche Grenze fährt, sollte man unbedingt vorher die manuelle Netzwahl einstellen, weil sich auf Automatik ein ausländischer Netzbetreiber selbst einbuchen würde, wenn das Signal stärker ist als das aus der Heimat. Dann ist man zwar noch in Deutschland, hat aber z.B. einen polnischen Netzbetreiber, und zahlt dementsprechend den Roamingzuschlag. Wenn man bei o2 Kunde ist, sollte man auch an einigen Stellen die Automatik herausnehmen, weil man sonst im D1 – Netz hängen bleibt. o2 hat ja bekanntlich ein Roamingabkommen mit D1, um das eigene kleine Netz auszugleichen, und da das D1 – Netz überall ist, im Gegensatz zum o2 Netz, bucht sich das Handy nicht immer automatisch wieder zurück ins sogenannte Heimatnetz von o2.
Anklopfen und Halten habe ich gleich erstmal ausgestellt, weil ich diese Funktionen als Unsinn empfinde. Rufumleitung brauche ich normalerweise auch nicht, stelle ich nur bei Bedarf ein – dann wird der Anruf entweder auf die Mailbox oder auf eine andere Nummer umgeleitet.
Geschlossene Benutzergruppe (abhängig vom Netzbetreiber): Das heißt man kann die Kontakte im Telefonbuch verschiedenen Gruppen (z.B. Freunde, Kollegen, Familie) zuordnen, und entscheiden, von welcher Anrufergruppe man ein Klingelton hören möchte, wenn sie anrufen. Die anderen klingeln dann nicht, und man kann sie ungestört ignorieren.
Festgelegte Rufnummern (diese Funktion gestattet nur Anrufe zu vorher auf der SIM-Karte festgelegten Rufnummern): Eine Art Sicherung, für Kinder oder wenn das Handy mal gestohlen wird.

Unterstützte Netze
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(E)GSM 900- und GSM 900/1800-Netze; automatisches Umschalten zwischen den Frequenzbändern möglich. Das heißt zu gut Deutsch, daß es sich bei dem kleinen 8210 um ein Dualband-Gerät handelt. GSM 900 und GSM 1800 sind verschiedenen Frequenzen. Auf der einen Frequenz senden E+ und o2, auf der anderen Frequenz senden D1 und D2.

Akku
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Akku-Leisungen bei dem besten Akku, den man sich dazu kaufen müsste.
Stand by Zeit 260 Stunden / 11 Tagen. Gesprächszeit 4-5 Stunden, also wirklich auf Businessleute ausgerichtet. Der Akku hat bei uns übrigens länger gehalten als das Handy.
Haltbarkeit
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In diesem Punkt ist das Gerät nicht so rühmlich. Es hat insg. nur knapp drei Jahre mitgemacht, obwohl es kaum mal einen Sturz erleben mußte. Nach schätzungsweise eine Jahr bekam es einen Wackelkontakt und ging ständig aus, was ein extremes Problem war. Ich habe mich dann im Internet, auf Fachseiten erkundigt, und festgesellt, daß es wohl ein generelles Problem bei diesem Modell ist. Die Leute vom Handy-Shop, bzw. aus der D2 Zentrale haben sich dann nach langem Herumgezicke bereiterklärt, das Gerät zu reparieren. Unter Reparieren verstanden sie, ein Hartgummiteilchen unter den Akku zu kleben. Andere Leute haben ein zusammengefaltets Papierstückchen dort eingelegt. Das hätten wir also auch alleine reparieren können. Jedenfalls ging es dann glücklicherweise nicht merh aus.
Als das Gerät dann knapp drei Jahre alt (ca.) war, ging es plötzlich nicht mehr an. Auch mit Akku abmachen und wieder ranmachen, anderen Akku einsetzen war nichts zu machen; das Handy blieb aus, und mußte ersetzt werden.
Benutzbarkeit
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Ich fand das 6210 immer sehr gut zu benutzen.
Die Tasten trifft man sehr gut.
Ohne Antenne war es natürlich wesentlich besser aus der Hosen- oder Jackentasche herauszuziehen, als seine Vorgänger.
Vibrationsalarm ist mir immer wichtig – wichtiger als Klingeltöne, weil ich so nichts von den eingehenden Anrufen und SMS verpasse, aber nicht jeder darauf aufmerksam wird. Dennoch hat das Handy ca. 35 Klingeltöne und man kann 5 eigene Töne aufspielen.
Anrufergruppen finde ich auch extrem wichtig, weil ich es überhaupt nicht leiden kann, wenn Fremde, bzw. Unbekannte bei mir anrufen. Ich lasse es nur bei den VIPs klingen. Dann habe ich eine klare Unterscheidung, wann ich worauf reagieren muß.
Mein Notizbuch habe ich immer im SMS – Ausgang. D.h. ich bin auf Mitteilungen, Mitteilung erstellen gegangen, um dort die Notiz einzutragen, und dann auf speichern gedrückt, so daß sie im Ausgang gespeichert wurde. Hier ist der vergrößerte Speicher zu loben; 150 Stück sind schon eine reale Größe.
Die Oberschalen lassen sich leider nur durch Umbau wechseln, wie auch beim Vorgeänger 6110 / 6130, was ich schade finde. Hier wird vom vielbeschäftigten Business – Menschen ausgeganen, der für solche Spielereien nichts übrig hat.
Fazit
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Insgesamt würde ich sagen, hier hat Nokia zum ersten mal nachgelassen. Dieses Gerät hat die Serie der unkaputtbaren Handys beendet. Die Funktionen und die Benutzung sind zwar sehr gut, aber die Haltbarkeit läßt zu wünschen übrig. Daher kann ich das 6210 auch nicht mit gutem Gewissen weiterempfehlen.


Geschrieben am: 25. Oct 2006, 09:29   von: campimo



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