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Übersicht > Familie > Haustiere > Nagetiere

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
sehr süß, weiches Fell, pflegeleicht, sehr ruhig



Nachteile:
ein Nachttier, empfindlicher Darm






Chinchilla - Nicht für Jedermann das richtige Haustier
Bericht wurde 3028 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Heute möchte ich mal über mein Haustier schreiben.
Viele meiner Bekannten haben schon mal was von einem Chinchilla gehört, aber doch die wenigsten wissen eigentlich genau was es ist. So durfte ich mir schon Fragen wie "kann der auch sprechen?" anhören.
Um diese Mißverständnisse mal aufzuklären, will ich heute a bisle beitragen :o)
Vor allem aber erst mal: Nein ein Chinchilla kann nicht sprechen !! :o)

Ich habe mein Tierle nun seit guten 4 Jahren und habe es eigentlich nur durch Zufall geholt.
Ich weiß noch ganz genau, wie ich Abends vorm Fernseher saß und "Tiere brauchen ein Zuhause" angeschaut habe und da kam mein Chinchilla. Boa ich war gleich begeistert und habe mich gleich ins Auto gesetzt um ins ca. 60 km entfernte Baden Baden zu fahren. Dort im Tierheim habe ich dann mein kleines süßes knuddeliges Tierle für eine freiwillige Spende in Empfang genommen.

Eigentlich war das auch nicht richtig. Da ich vorher eigentlich überhaupt keine Ahnung über diese Tiere hatte, sondern es gefiel mir einfach nur.
Mittlerweilen würde ich es mir wohl nicht noch mal anschaffen, vorallem da ich mittlerweilen eine Allergie auf das sehr weiche, feine Fell habe. Aber ein Tier was ich habe, behalte ich und gebe es nicht einfach wieder her.

Aber nun zum Chinchila:
Der kleine Nager kommt ursprünglich aus Südamerika und wird in "Gefangenschaft" so um die 22 Jahre alt. Am meisten kommt er in 2 Farben vor...Grauschwarz oder weiß. Er hat einen großen buschigen Schwanz, große spitze Ohren und große süße Kulleraugen. Seine Vorderzähne sind auch nicht zu verachten, jedoch hat meiner noch nie absichtlich gebissen. Nur wenn er zu gierig wird, kann er ausversehen halt auch mal den Finger statt das Bananenstückle erwischen :o)

Wie auch der Hamster ist er ein Nachttier, das heißt er braucht Tagsüber seine Ruhe. Also Musik, Kinder, andere Tiere usw kann er überhaupt nicht gebrauchen, da er sont mit der Zeit kränkelt und Krämpfe bekommt. Da ich meinen Chinchilla zuerst im Wohnzimmer stehen hatte, weiß ich wovon ich rede. Also in einen ruhigen Raum mit ihm!

Käfig:
Der Käfig sollte recht groß sein und es gibt spezielle Chinchillakäfige, die jedoch nicht unbedingt sehr billig sind (so zwischen 200-300 DM). So ein Käfig sollte auf alle Fälle ein Schlafhaus, mehrere Sitzbretter und ein Sandbad besitzen, da sich die Chinchillas über einen speziellen Sand reinigen. Ihr sehr weiches Fell verträgt kein Wasser.


Spielzeug wie es z.B. Hamster haben, brauchen Chinchillas keine, auch sind diese eigentlich im Handel nicht erhältlich.
Beschäftigen muß man sich mit ihm nicht viel. Zumindest meiner gehört eindeutig nicht zu den Schmusetieren, da er nur zu mir kommt wenn ich grad was leckeres zum Futtern habe....

Futter:
Und schon hab ich die zweitliebste Beschäftigung neben dem Schlafen vom Chinchilla angesprochen. Fressen. Er frißt für sein Leben gerne und ich glaube wenn ich ihm nicht einhalt gebieten würde, würde er sich totfuttern.
Als Hauptfutter dient ihm Heu und speziele Pellets. Jeodch habe ich vor einiger Zeit ein neues Produkt von Vitakraft entdeckt, welches sich Special, Vollwertkost nennt. MMhh mein Tierle würde dafür wohl töten :o)
Was jedoch für ihn die absolute Krönung ist, ist frischen Obst oder Brot. Nach Obst wird er richtig gierig und bettelt im Käfig noch Ewigkeiten später danach.
Aber vorsicht. Wenn man ihm zuviel gibt, bekommt er Durchfall. Gottseidank hatte meiner das noch nicht, weil anscheind endet es in den meisten Fällen tötlich !!!
Das Futter sollte man gelegentlich mit Calciumdrops ergänzen, da dies den Krämpfen anscheinend vorbeugen soll.

Haltung:
Man kann sie alleine oder zu zweit halten. Da ich jedoch noch nie einen zweiten hatte, kann ich hierzu nichts sagen.

Auslauf:
Natürlich sollte es nicht nur im Käfig gehalten werden. Doch auch hier ist Vorsicht angesagt. Chinchillas lieben Kabel, Pflanzen, Tabeten, Gummi und Papier. Alles was rumliegt, gehört ihnen und wird sofort vernichtet und das das nicht gesund ist, brauch ich wohl nicht zu erwähnen. Aber wer denkt, er könnte sein Chinchilla erziehen, hat allerhand zu tun. Weil es klappt einfach nicht :o)

Preis:
In der Tierhandlung kostet es meistens so um die 100 DM. Bei uns im Tierheim konnte ich Spenden, man konnte 10 DM geben oder 50 DM, das war jedem selber überlassen.
Das Futter, das Streu und der Sand liegen jeweils um ein paar Mark und halten sich recht lange, so daß die Haltung nicht teuer ist.

Fazit:
Ich habe mir am Anfang mehr ein Schmusetier vorgestellt, welches wie ein Kaninchen oder Meerschweinchen liegen bleibt und sich stundenlang kraulen läßt. Aber an sowas ist mein Chinchila überhaupt nicht interessiert. Im Gegenteil, es mal einzufangen ufert jedesmal zur Akrobatik aus, da so ein kleines Tierle ganz schön flink sein kann.

Für Kinder ist es meiner Ansicht aus den o. g. Gründen nicht geeignet, da es mit der Zeit doch recht langweilig wird.

Für jemanden wie mich, der für einen Hund oder eine Katze einfach zu wenig Zeit hat, finde ich das Tier jedoch optimal. Tagsüber wenn man Arbeit schläft es und abends kann man es dann ein bißchen aus den Käfig lassen und schon ist es glücklich.
Es ist einfach nur süß mitanzusehen, wie es sich in seinem Sandbad herumwälzt oder sich putz oder überglücklich ist, wenn es in seinen kleinen Vorderpfoten ein kleines Apfelstückchen hält und genüßlich kaut :o)

Also wenn ihr weitere Tips, Fragen oder Anregungen habt, ich freue mich auf eure Kommentare


Geschrieben am: 16. Jan 2002, 18:18   von: Fishkopf77



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