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Übersicht > Sport > Fußball

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Ronaldo, Rivaldo, Scolari

Nachteile:
nicht eingespielt, schwache Reserve im Sturm,




Brasilien Weltmeister 2002? Nein, diesmal nicht...
Bericht wurde 2911 mal gelesen Produktbewertung:  gut
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***Einleitung

Nachdem ich mit England, Frankreich und Italien drei Favoriten dieses WM-Tuniers vorgestellt habe möchte ich diese kleine Serie mit Brasilien fortsetzen. Brasilien hat den WM-Titel schon viermal errungen galt in den letzten WMs immer als die Stärkste Mannschaft des Turniers. Trotz teilweise hervorragender Einzelspieler (Die Drei R`s: Rivaldo, Ronaldo, Roberto Carlos) kann man die Selecao seit langer Zeit erstmals, wieder nicht mehr zu den großen Favoriten zählen. Gründe hierfür sind unter anderen eine katastrophale Qualifikation (Brasilien qualifizierte sich nur mit viel Glück hinter Erzrivale Argentinien und Fussballzwerg Equador). Aufgrund des sportlichen Mißerfolg mußten vier Trainer der Nationalmannschaft gehen, was die Selecao natürlich zusätzlich verunsicherte. Aufgrund der häufigen Trainerwechsel konnte sich auch nie eine echte Stammformation finden lassen (61 Spieler kamen in der Qualifikation zum Einsatz). Insgesamt hinterläßt das ganze Team einen verunsicherten und alles andere als überzeugten Eindruck. Dennoch erwartet man in Brasilien den Gewinn des Titels. Um dieser meiner Meinung nach überzogene Erwartungshaltung gerecht zu werden muss sich die ganze Mannschaft ganz erheblich steigern, was schwierig sein wird da die Mannschaft auch sportlich längst nicht mehr die Klasse von einst hat (besonders Sturm und Abwehr). Im folgenden werde ich die einzelnen Mannschaftsteile kurz vorstellen

*** Der Trainer (Weltklasse)
Luiz Felipe Scolari (geboren 1948 davor Trainer bei Cruzero Belo Horizonte) auch bekannt als "der Schwarze Sheriff" und "General Felipao" ist einer der erfolgreichsten Trainer Brasiliens. Als Spieler war Scolari hingegen nur ausgesprochen mittelklassig und spielte nur bei zweitklassigen Vereinen in Brasilien. Trotz seines spielerisches Unvermögen überzeugte er durch unbändigen Kampfeswillen, große Disziplin und eine einwandfreie Einstellung. Allerdings war er zu seiner Zeit als Spieler auch aufgrund seines teilweise überharten Einsatzes als Raubein verschrien. Dieser Charakterzüge erwartete Scolari auch als Trainer von seinen Spielern. Scolari interessiert sich einzig und allein für den Erfolg, alles andere ordnet er diesem unter. So ist es ihm, für einen Brasilianer recht ungewöhnlich, egal ob das Spiel seines Teams schön anzusehen ist, solange es gewinnt. Aufgrund dieser Einstellung ist Scolari umstritten in Brasilien auch weil er Romario (Liebling der Massen, WM-Held von 1994 und aktuelle Torschützenkönigs Brasiliens , spielte unter anderen bei Barcelona, Valencia) zu Hause ließ. Dennoch die Erfolge sprechen für Scolari, der außer in Brasilien auch in Japan und Saudi-Arabien tätig war und Titel wie am Fließband gewann.

***Tor (knapp internationale Klasse)

Im Tor ist Marcos (Geburtsjahr: 73 spielt bei: SE Palmeiras Sao Paulo) mehr oder weniger gesetzt, der mittlerweile sich den Stammplatz im Tor gegen den gleichalten Dida (Geburtsjahr: 73 spielt bei: SC Corinthians Sao Paulo) erkämpft hat.
Marcos ist ein solide Torwart der selten größere Böcke schießt, aber Heldentaten sind von ihm auch nicht zu erwarten. Ganz gut auf der Linie aber kommt meistens fiel zu spät raus und schwächt durch seine Unsicherheit in der Luft sein eigenes Team. Aber die Brasilianer hatten ja schon immer eher schwächere Torleute, einer der wenigen Ausnahmen ist wohl Claudio Tafarel (Keeper bei der letzten WM), der aber bekannterweise seinen Rücktritt aus der Selecao erklärt hat.
Dida ist in etwa auf einen Level mit Marcos, wahrscheinlich verfügt er über das größere Potential hat aber immer wieder mit leichten Formschwankungen zu kämpfen, was natürlich für einen Torwart tödlich ist besonders bei so einem großen Turnier wie einer WM.
Rogerio Ceni (Geburtsjahr: 73 spielt bei: FC Sao Paulo) der dritte Torhütte hat bestenfalls nationale Klasse und hat aller Wahrscheinlichkeit keine Chance auch nur auf ein Spiel zu kommen. Der Torwart vom FC Sao Paulo ist schlichtweg zu statisch und neigt auch zu Ausrastern, die sich in gelben und roten Karten bemerkbar machen. Aber dabei sein ist ja alles.

***Abwehr (internationale Klasse)

In der Abwehr gelten Lucio (Geburtsjahr: 78 spielt bei: Bayer Leverkusen), Roque Junior (Geburtsjahr: 76 spielt bei: AC Mailand), Cafu (Geburtsjahr: 70 spielt bei: AS Rom) und Roberto Carlos (Geburtsjahr: 73 spielt bei: Real Madrid) als gesetzt, wobei sich die beiden letztgenannten oft auch auf den Aussenbahnen anzutreffen sind, insbesondere Roberto Carlos der seinen Job als Verteidiger sehr offensiv interpretiert.

Lucio der Verteidiger von Bayer Leverkusen ist der einzige Bundesligalegionär im Team der Brasilianer. Scolari verzichtete zum Unverständnis vieler auf Ze Roberto, Amuroso, Bordon sowie Elber. Lucio ist alles andere als ein typischer Brasilianer so kennzeichnet eher Kampfeswillen und Laufbereitschaft das Spiel des Leverkuseners anstelle von Verspieltheit und Ballzauberei. Dennoch ist auch Lucio ein Meister am Ball, meiner Meinung nach ist er der momentan beste Verteidiger der Bundesliga. Besonders beeindruckend sind auch seine gefährlichen Vorstöße nach vorne die ihn ein wenig an seinen Teamkollegen Roberto Carlos erinnern. Aber genau wie Carlos sind natürlich diese Vorstöße auch immer risikobelastet, da sich so oft Konterchancen für den Gegner ergeben, die dann zu Toren führen können.

Roque Junio verdient schon seit einiger Zeit sein Geld in Italien beim Italienischen Spitzenclub AC Mailand wo der Brasilianer auch seit Jahren unumstrittener Stammspieler ist. Roque der zweifelsohne ein technisch sehr beschlagener Spieler ist jedoch trotz seiner Größe (ein 1,90 Riese) Schwächen beim Kopfballspiel. Außerdem zeigt er immer mal wieder Schwächen bei Standards wie Freistößen (steht nicht bei seinem Mann, läßt dem Gegner zuviel Raum, schlechtes Timing usw.). Trotz dieser recht erheblichen Schwächen ist Roque Junior bei Scolari gesetzt, aber wohl mehr aus dem Wissen niemand besseres zu haben anstatt aus echter Überzeugung.

Roberto Carlos spielt schon seit Ewigkeiten bei Real Madrid und wird von vielen Fans und sogenannten Fachleuten für einen der besten Verteidiger der Welt gehalten. Um es gleich vorweg zu nehmen ich bin kein großer Fan, des Brasilianers, der der Spieler mit dem weltweit härtesten Schuß ist. Roberto Carlos, dessen Oberschenkel wie kleine Bierfässer aussehen, läuft sicherlich in jedem Spiel sich die Haken wund. Für einen Verteidiger schieß er sehr viele Tore, er ist ein echter Brasilianer kann schöne Pässe spielen und echt zaubern mit dem Ball. Aber als Verteidiger ist der Kerl eine einzige Katastrophe. Anstatt hinten seinen Kameraden in der Abwehr beizustehen (wohl angemerkt die Real Abwehr ist alles andere als sicher) und seinen Torwart vor möglichen Gegnerischen Angriffen zu bewahren hängt Carlos immer mehr vor dem Tor des Gegners ab als vor dem eigenen. Und wenn er wirklich mal in der eigenen Hälfte ist so unterlaufen ihm doch recht häufig Fehler. Carlos wäre wahrscheinlich als Mittelfeldspieler oder sogar als Stürmer wesentlich besser aufgehoben.

Cafu, der genau wie Roberto Carlos schon beim Titelgewinn der WM 1994 der Selecao angehörte, spielt seit Jahren beim AS Rom auf sehr hohem Niveau. Und so ist es auch kein Wunders, dass der Italienische Meistermacher Fabio Cappelo (Trainer beim AS Rom, davor Trainer unter anderen bei: Real Madrid, AC Milan) ein glühender Cafu Fan ist. Cafu spielt meistens außen und kurbelt das Spiel seiner Mannschaft durch das Schlagen von gefährlichen Flanken an. Cafu verfügt auch über ein gutes Kopfballspiel was ihn bei Standardsituationen sehr gefährlich macht. Hinzu kommt es dass Cafu immer sehr aufmerksam ist und kaum Fehler macht. Ein Gewinn für jede Mannschaft.

Als möglicher Ersatz für diese vier stehen Junior (Geburtsjahr: 73 spielt bei: AC Parma), Juan (Geburtsjahr: 79 spielt bei: Flamengo Rio de Janeiro wechselt nächste Saison zu Bayer 04 Leverkusen für knapp 3 Millionen Euro), Paulo Cesar (Geburtsjahr: 78 spielt bei: Fluminense Rio de Janeiro), Edmilson (Geburtsjahr: 76 spielt bei: Olympique Lyon), Beletti (Geburtsjahr: 76 spielt bei: FC Sao Paulo) und Anderson Polga (Geburtsjahr: 79 spielt bei: Gremio Porto Alegre). Die meisten dieser Verteidiger mit Ausnahme von Anderson Polga, Juan und Junior sind jedoch nur Mittelmaß. Aber die Abwehr galt ja schon immer als einer DER Schwachpunkte der Brasilianer.

*** Mittelfeld (gute internationale Klasse)

Das Mittelfeld der Brasilianer setzt sich zusammen aus Ronaldinho Gaucho (Geburtsjahr: 77 spielt bei: Paris Saint Germain), Gilberto Silva (Geburtsjahr: 76 spielt bei: Atletico Mineiro Belo Horiconte), Djalminha (Geburtsjahr: 70 spielt bei: Depotivo La Coruna) und vermutlich Denilson (Geburtsjahr: 77 spielt bei: Real Betis Svilla), der wohl für den Emerson (der Ex-Leverkusener verletzte sich so schwer während der Vorbereitungen, dass er wohl für das gesamte Turnier ausfallen wird) nachrücken wird. Auch Rivaldo (Geburtsjahr: 72 spielt bei: FC Barcelona) spielt oft im Mittelfeld als Hängende Spitze also ein Zwischending zwischen Stürmer und Mittelfeldspieler.

Ronaldinho Gaucho ist mit 22 Jahren bereits DER Star seines Clubs Paris Saint Germain und auch in der Nationalelf gilt er als einer der Hoffnungsträger. Ronaldinho der vom Spielertyp ein wenig an Rivaldo erinnert spielt genau wie dieser meist zwischen Sturm und Mittelfeld als hängender Spitze. Scolari läßt ihn aber meist etwas defensiver agieren als in Ronaldinho bei Paris spielt. Der junger Mann, der sicherlich zu den größten Talenten Brasiliens gehört verfügt über eine großartige Technik, so dass er seinen Gegenspielern oft Knoten in die Beine spielt. Er ist sehr antritsschnell, taktisch enorm weit für einen Spieler seines Alters. Auch schießt er relativ viele Toren, wenngleich er manchmal etwas überhastet vorm Kasten des gegnerischen Keepers wirkt. Ich denke sollte sich Ronaldinho noch etwas weiter entwickeln, insbesondere seinen Anschluß noch weiter verbessern dürfte ihm eine ähnlich große Karriere wie Rivaldo bevorstehen. Ich glaube nach dieser WM wird dieses Aussnahmetalent für Paris nicht mehr zu halten sein.

Der ebenfalls noch sehr junge Gilberto Silva konnte als einiger von wenigen Spielern während der Qualifikation überzeugen (immerhin wurden 62 Spieler eingesetzt) und konnte sich so einen der begehrten Stammplätze sichern. Jedoch verfügt Silva nicht über das Potential wie es Rivaldo oder Ronaldinho haben, so daß er an seine Leistungsgrenze gehen muss, wenn er seinen Stammplatz behaupten will. Silva ist weniger technisch beschlagen als seine übrigen Landsleute, vielmehr überzeugt er durch seinen Kampfeswillen und Laufbereitschaft. Ein Spieler also ganz nach Scolaris Geschmack. Bemerkenswert ist das Silva über ein ausgezeichnetes Kopfballspiel verfügt. Vermutlich wird er schon bald ins Ausland gehen und so seinem Stammverein eine saftige Ablösesumme einbringen.

Djaminha ist neben Donato der zweite große brasilianische Star im spanischen Spitzenteam von Depotivo La Coruna. Auch Dank den Einzelleistung von Djalminha spielt Depo seit nunmehr drei Jahren in Folge um die spanische Meisterschaft mit. Djalminha der erst spät mit 28 in der Nationalmannschaft debütierte war dort nie unumstrittener Stammspieler. Zum einen weil der Feintechniker ziemlich verletzungsanfällig ist und zum anderen aufgrund der großen Konkurrenz im Mittelfeld. Dennoch Scolari baut auf den Routinier, zu dessen Stärken zweifelsohne die Standartsituationen gehören, insbesondere Freistöße. Schade nur das in der Selecao Rivaldo meisten für das Ausführen von allen Eckbällen und Freistößen zuständig ist, so dass Djalminha wohl nicht so zu Geltung kommen wird.

Denilson ist ein etwas merkwürdiger Spieler. Vielen Fussballfreunden in Deutschland die sich nicht so intensiv mit dem internationalen Fußball beschäftigen sagt dieser Spieler nichts oder nur wenig. Dabei war Denilson einmal der teuerste Spieler der Welt gewesen als er für die damalige Rekordsumme von 65 Millionen DM aus Brasilien zum FC Sevilla wechselte. Denilson der damals in Brasilien eine großartige Saison spielte erhoffte sich durch den Wechsel in die Primera Division endlich den großen Durchbruch zu erreichen insbesondere in der Nationalmannschaft. Der FC Sevilla wollte durch den Kauf dieses Supertalents sich endlich von dem Image der Grauen Maus befreien und um den Titel mitspielen. Doch es kam anders. Denilson hatte von Anfang an große Integrationsprobleme und konnte auch sportlich in keine Weise an die Leistungen der Vorsaison anknüpfen. Die Saison endete im Desaster anstatt wie erhofft mit Denilson um die Meisterschaft zu spielen stieg der Verein ab. Denilson wurde an seinen früheren Verein ausgeliehen und nach dem Wiederaufstieg zurück geholt. Bis jetzt konnte das einstige Supertalent nicht zu seiner Form finden, was Schade ist, da Denilson einer der talentiertesten Spieler dieser Erde ist. Superschnell, eine Technik vom Feinsten, Torgefährlich aber leider auch etwas phlegmatisch.

Auf der Ersatzbank sitzen mit Juninho Paulista (Geburtsjahr: 73 spielt bei: Flamengo Rio de Janeiro), Kaka (Geburtsjahr: 82 spielt bei: FC Sao Paulo, wechselt nächste Saison zu Bayer 04 Leverkusen) und Kleberson (Geburtsjahr: 79 spielt bei: Atletico Paranaense Curitiba) ausschließlich Spieler die ihre Brötchen in der brasilianischen Liga verdienen. Das sind sicher allesamt ordentliche Spieler, aber allesamt nicht überragend, so dass es mir ein Rätsel ist wieso Scolari auf Ze Roberto verzichtet, der wirklich eine großartige Saison hingelegt hat.

*** Sturm (gute internationale Klasse)

Der Sturm ist ziemlich klar besetzt zwei Spitzen: Ronaldo (Geburtsjahr: 76 spielt bei: Inter Mailand) und Rivaldo (Geburtsjahr: 72 spielt bei: FC Barcelona), wobei Rivaldo sich häufig nach hinten ins Mittelfeld fallen läßt und somit Hängende Spitze spielt. Sowohl Rivaldo als auch Ronaldo sind quasi nicht gleichwertig zu ersetzen.

Ronaldo ist eine absolute Legende, der seinen vorläufigen Höhepunkt bei der WM 1998 erreichte als Brasilien als stärkste Mannschaft der Welt galt und Ronaldo als bester Spieler der Welt. Ronaldo der schon als Teenager im Team des WM-Siegers von 1994 stand gelang über die Stationen PSV Endhoven, FC Barcelona und schließlich Inter Mailand der große Durchbruch. Ronaldo der in seiner Wahlheimat Italien nur das Phänomen genannt wird besticht vor allem durch seine Dribellstärke, seien Eleganz, seine Schnelligkeit und seinen Torriecher. Ronaldo hat schon aus den unmöglichsten Positionen ins gegnerische Netz getroffen. Zusammen mit seinem Freund und Sturmpartner Christian Vieri bildet er bei Inter ein absolutes Traumpaar im Sturm, dass im europäischen Clubfussball ihres Gleichen sucht.
Nach der WM 1998 hatte Ronaldo immer wieder mit verschieden größeren und kleineren Verletzungen zu kämpfen so dass er nur sehr wenige Spiele für Inter und für Brasilien bestreiten konnte. Auch jetzt ist Ronaldo immer noch nicht ganz der Alte. Dennoch hat Scolari immer in Ronaldo vertraut und vielleicht zahlt sich das ja in dieser WM aus.

Rivaldo wurde genau wie Ronaldo Ende der 90er Jahre zum besten Fußballer des Jahres gewählt. Damals gewann er mit Barcelona unter dem Holländischen Trainer Lui van Gaal (davor Trainer bei Ajax Amsterdamm), die spanische Meisterschaft. Nach dem Gewinn der Meisterschaft verpaßte es das Team von Barcelona als auch Rivaldo im speziellen an die guten Leistungen der vorigen Saison anzuknüpfen. Die Folge: der Erzrivalle fand sich irgendwo im bedeutungslosen Mittelfeld wieder und van Gaal wurde entlassen. Doch auch nach Entlassung des Holländers baute Barcelona und insbesondere Rivaldo immer mehr ab. Rivaldo ist ein echter Brasilianer, er kann Dinge mit dem Ball, die wahrscheinlich kein Europäer hinkriegen kann. Aber oft schlecht sich Lustlosigkeit und Schlendrian in die Arbeit des Brasilianers ein. Außerdem spielt Rivaldo meist zu egoistisch, lieber sucht er alleine den Abschluß als zu dem besser positionierten Mitspieler zu passen. Verständlich dass ihn das nicht gerade beliebt bei seinen Mitspielern macht. Dennoch Rivaldo ist eine absolute Außnahmerscheinung und es gibt kaum einen Mitteldfeldspieler der so torgefährlich ist wie der Brasilianer.

Die Brasilianische Mannschaft hat ganz erheblich an Substanz verloren in den vergangenen Jahren, dies wird besonders an der Reservebank im Sturm deutlich. Dort stehen als Reserve lediglich Edilson (Geburtsjahr: 71 spielt bei: Cruzeiro Belo Horiconte) und Luizao (Geburtsjahr: 75 spielt bei: Gremio Porte Alegre) zu Verfügung. Der Sturm der immer zu den Glanzpunkten der Selecao zählte ist in der zweiten Reihe nur mit absoluten Durchschnitt besetzt. Deswegen ist es unverständlich wieso Scolari auf Mario Jardel verzichtete der immerhin 42 Tore für Benfica schoß. So ein Goalgetter hätte dem Team bestimmt gut getan. Auch hätte man sicherlich über eine Berufung von Elber und Amuroso nachdenken können.

***Kurzinformationen zu Brasilien:

Anschrift: Rua da Alfandega, 70
P.O. Box 1078
20070-001 Rio de Janeiro
Tel.: +55 (2 12) 5 09 59 37
Fax: +55 (2 12) 2 52 92 94

Verbandsgründiung: 07.04.1914

Trikotfarben: gelb-blau-weiß

Internetadrese: www.brasilfutebol.com

WM-Rekordspieler: Carlos Dunga, Claudio Tafferel (1990-1998)

Erfolge:

WM:
Sieger: (4) 1958, 1962, 1970, 1994.
Zweiter: (1) 1950.
Teilnahmen: (18) 1930, 1934, 1938, 1950, 1954, 1958, 1962, 1966, 1970, 1974, 1978, 1982, 1986, 1990, 1994, 1998, 2002.

Prognose: Brasilien sollte ohne größere Probleme die Vorrunde als erste überstehen. Ich denke aber dass spätestens im Halbfinale Schluß für die Brasilianer ist sobald sie auf einen großen Gegner wie Frankreich, Argentinien oder England treffen

Erstellt bei djaba am 05.06.2002 2587 Wörter


Geschrieben am: 05. Jun 2002, 20:23   von: djaba



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