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Übersicht > Games > PC > Strategie > Anno 1503

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Verpackung; Sound; verbesserte Grafik

Nachteile:
wenig Verbesserung zum Vorgänger




Anno 1503
Bericht wurde 1338 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 3 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Anno 1503 erschien im Oktober 2002

Das österreichische Entwicklerteam Max Design und der Hersteller Sunflowers veröffentliche nach vier Jahren Entwicklungsarbeit den Nachfolger von Anno 1603.
Es (Anno 1603) ist das bisher meistverkaufte Computerspielpiel in Deutschland.


Mit einem kleinen Schiff, welches vollbeladen ist mit Baumaterialien, sucht man sich eine der unbekannten, auf der Karte verzeichneten Insel aus und ankert an einen günstig gelegenen Platz für zukünftige Siedlungen.
Allerdings ist nicht jede der Inseln gleich gut für den Siedlungsbau geeignet, denn auf jeder Insel wachsen unterschiedliche Pflanzen, die später von den anspruchsvollen Untertanen gefordert werden. Die Fruchtbarkeit für die verschiedenen Pflanzen ist von der Klimazone, in der sich die Inseln befindet, abhängig. Bäume,Schafe Stoffprodution) und Wildtiere (Nahrungs- und Lederproduktion) fühlen sich jedoch überall wohl.

Der Scout und sein Esel, die neben den Baumaterialien im Laderaum des Schiffes zu finden sind, suchen auf Befehl nach Bodenschätzen wie Eisenerz, Gold, Salzstein oder Marmorvorkommen.
Ist dann das perfekte Plätzchen für ein idyllisches Dorf ausgesucht, ist die Entfernung zu den Rohstoffhaltigen Gebirgen weder zu groß noch zu klein, kann mit dem Häuserbau begonnen werden: Als erstes wird ein Kontor errichtet, damit Waren umgeschlagen werden, das Gebiet um das Kontor herum erschlossen und die Marktkarrenfahrer produzierte Waren aus den Produktionsstätten abholen können.
Das Kontor hat einen begrenzten Einzugsbereich. Dieser gibt im Falle des Kontors an, in welchem Bereich der Marktkarren des Kontors Waren abholen kann. Zudem legt er den Bereich fest, in dem gebaut werden kann. Dieser Baubereich wird später durch Hauptmarktplätze erweitert.
Nachdem das Kontor gebaut wird, errichtet man erste Holzfällerhütten und Nahrungsproduktionsstätten wie z.B. Fischerhaus oder Jägerstand. Diese Nahrung stillt den Bewohnern, welche in die Häuser eingezogen sind, den Hunger.

Dazu werden kleine Marktstände in der Siedlung verteilt, an der sich die Bewohner mit den benötigten Waren eindecken, falls sie vorhanden sind. Dann bezahlen diese für die Waren. Dieses neue Finanzsystem klappt leider nicht so gut: Unerfahrene Spieler sind schon nach der ersten Stunde sofort pleite. Der Trick: Auch an andere Völker produzierte Waren verkaufen. Von diesen gibt es viele: Eskimos, in den nördlichen Regionen beheimatet sind, Indianer und die Venezianer (das technologisch fortschittlichste neutrale Volk).Diese handeln mit allem, hauptsächlich aber mit Baumaterialien. Alle Völker (bis auf die Venezianer) können mit dem Geld des Spielers nichts anfangen. Das bedeutet für den Handel, dass nur Waren gegen Waren getauscht werden können. Bevor man selber nicht eine von dem neutralen Volk benötigte Ware hergegeben hat, werden sich die Ureinwohner hüten, auch etwas herzugeben.
Wenn die Untertanen mit genügend der bedarften Waren versorgt sind und ausreichend öffentliche Gebäude, wie z.B. Kirche, Badehaus oder Schule, errichtet worden sind, entwickeln diese Einwohner sich weiter, was sich erstens in der Darstellung ihrer Häuser und zweitens in den Einnahmen durch Warenverkäufe niederschlägt: Die höhere Gesellschaft will teurere Waren erwerben. Die Untertanen durchlaufen fünf Stadien: Pioniere, Siedler, Bürger, Kaufleute und Aristokraten (die anspruchsvollsten und gleichzeitig reichsten Untertanen). Viele von den vom Volk gewünschten Waren können allerdings nur über den Handel herbeigeschafft werden, wenn die benötigten Pflanzen oder Rohstoffvorkommen auf der besiedelten Insel nicht wachsen bzw. nicht vorhanden sind.

Hinzu kommen die Piraten: plündernde Seeräuber mit bis an die Zähne bewaffneten Schiffen, die in ihrem eigenen kleinen Piratennest, welches geschützt ist von mehreren Kanonentürmen.


Grafik

Nicht nur das Spielprinzip wurde erweitert, auch die Grafik sieht gut aus. Es gibt insgesamt über 300 Gebäude, die alle verschieden schön aussehen.
In den Städten bewegen sich jetzt deutlich mehr Bewohner als beim Vorgänger Diese laufen durch die Gegend, aber nicht nur auf den Strassen. So dass man sich etwas an Die Siedler erinnert fühlt.
Die Landschaft ist abwechselungsreich, das Meer realistisch. Auch die Schiffe sind äußerst detailliert gestaltet: Es ist jedes Seil in der Takelage erkennbar.
Der Grafik sieht man die Entwicklungszeit an. Eine gewaltige Verbesserung im Gegensatz zum grobkörnigen und steril wirkenden Vorgänger.

Sound

Der Kanonendonner wirkt realistisch, das Meer rauscht wie ein echtes, und wenn die Holzfäller Bäumen umhauen denkt man, man sei im Wald.
Auch die unbedingt spielnotwendigen Ansagen wie z.B. „Es fehlt an Nahrung“ oder „Ein Konkurrent hat ein neues Schiff gebaut“ sind sehr gut gesprochen


Steuerung

Die Steuerung ist einfach. Doch beispielsweise die automatischen Handelsrouten der Schiffe bzw. des Scouts sind jedoch unnötig kompliziert, so dass man schon ein wenig im Handbuch blättern muss, um herauszufinden, wie sie funktioniert.
Bis auf diese kleinen Designmängel ist Anno 1503 gut zu steuern.

Verpackung

Die Ausstattung der Packung: In der Pappschachtel ist ein Handbuch über 80 Seiten, die zwei CDs sowie ein kleines Poster mit dem Packungsmotiv von Anno 1503. Auf der Rückseite des Posters (48x36 cm) findet sich eine Vollständige Illustration der Produktionskette.


Geschrieben am: 01. Sep 2005, 08:53   von: Flotin6



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