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Übersicht > Haus > Putzhilfen > Staub wischen > Swiffer

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Fegt alles weg!

Nachteile:
Kostet relativ viel!




Ankepunkt hat Dreck am Stecken...
Bericht wurde 1420 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Hallo, Ihr Lieben!
Wie Ihr seht, hat es mich nun auch erwischt: Das Swiffer-Syndrom!

Die letzte Nacht war wieder fürchterlich: Max und Flo hatten Schlafbesuch und tobten die halbe Nacht durch die Bude, Baby Lennart weigerte sich mal wieder zu schlafen (wie denn auch bei solchem Lärm) und ich hing hundemüde dazwischen.

Irgendwie habe ich die wilden Monster denn doch noch gebändigt und viel aufgrund Lennis Schlafverweigerung gegen 5 Uhr heute früh in einen kurzen Schlaf. Um 6 läutete nämlich der Wecker und befahl mir, dem Papi auf dem Sofa die Uhrzeit zu vermelden, da der Arme auch am heiligen Samstag arbeitet .... (Arm? Wieso? Der hat’s doch gut – der darf schließlich raus aus diesem Irrenhaus!!)

Barfuß und total „Banane“ schlich ich durch den Flur und regte mich wie so oft über den Sandkasten auf, zu dem unser gefliester Fussboden mal wieder geworden war. Verdammte Brut! Wie schaffen Kinder das eigentlich? Erst gestern abend habe ich noch gefegt und einen halben Eimer Sand nach draussen befördert – oder hat vielleicht der Sandmann aus Versehen sein „Schöneträumepulver“ verloren?

Ich weckte also meinen Mann, brühte mir starken Kaffee auf und versuchte, so leise wie möglich die Spülmaschine auszuräumen, um das Geschirr vom Abendbrot schnellstmöglich aus meinem Gesichtsfeld zu kriegen. Noch im Halbschlaf schlürfte ich mein „Hallo-Wach“-Getränk und überlegte gerade, ob ich vielleicht noch mal in mein Bettchen hüpfen sollte, als Lenni wohl merkte, dass ich mich heimlich aus dem Staub gemacht hatte (Schande über mich!)

Völlig aus dem Häuschen schrie er aus Leibeskräften: „Mamaaaaaa“ – das hatte mir gerade noch gefehlt!
So ein Mist aber auch – dieses Kind schläft im Moment maximal 4 Stunden/Nacht, wenn ich Glück habe ½ Stunde am Mittag und ist daher (die Eltern unter Euch werden diesen Terror gut kennen) extrem übel gelaunt und anhänglich. Als sorgenvolle Mutter bin ich dann schnell wieder ins Schlafzimmer, habe Lenni mit in mein Bett geholt und hoffte darauf, mit ihm an meiner Seite noch ein bisschen Schlaf ergattern zu können. Pustekuchen! Keine Ahnung wie unser Jüngster das aushält, ich jedenfalls bin inzwischen reif für die Insel! Lennart beschloss jedenfalls „wach“ zu sein und forderte mich mit seinem ach so süßen Gebrabbel auf, endlich aufzustehen und ihm wenigstens die Tür zu öffnen.

OK, ich gab auf, schlich wieder in die Küche (wieder Sand unter den Füssen, igitt!) und füllte Lennis Fläschchen mit dem leckeren Instant-Getränkepulver mit Orangengeschmack, dass er so liebt. Gerade, als ich kaltes Wasser in die Flasche laufen lassen wollte, vertüddelte sich mein Schlafi-Ärmel mit der Flasche und stieß sie um. Sie kippte auf den Boden und das feine Pulver verteilte sich (mit Lennarts Hilfe) auf dem Küchenboden! Verflixte Sauerei – der Handfeger ist auch schon wieder weg!

Mensch, erst 7 Uhr und hier tobt schon wieder der Mop!

Ich glaube, ich brauche Euch nicht mehr zu erzählen. Ihr seit jetzt sicher so weit, dass Ihr Euch den Zustand unserer Wohnung deutlich vorstellen könnt. Oder? Vielleicht sollte ich doch noch etwas mehr berichten, bevor ich zum eigentlichen Thema komme:

Als Lenni glücklich mit seiner Pulle in der einen und einer Milchschnitte in der anderen Hand ins Wohnzimmer zuckelte (wenn ich schlafe kann ich noch kein Butterbrot schmieren!), ging ich unter die Dusche und versuchte, die müden Stellen aus meinem Gesicht zu vertreiben. Ich trank noch einen Kaffee, dann zog ich Lennart an und beschloss, mich beim Metzger in die Reihe der Früheinkäufer einzugliedern.

Nach dem Einkaufen machte ich mit Lennart noch einen ausgiebigen Umweg durch die Felder (wir wohnen auf dem Land ) und kam 2 Stunden später wieder zu Hause an. Lenni war unterwegs mit einem Schokobrötchen in der Hand eingeschlafen (na endlich!) und ich schlich mich ins Haus, um meinen Sprössling noch einmal in sein Bettchen zu befördern. Toll! Klasse! Als ich Lenni ausge- und ver-packt hatte, bot sich mir folgendes Bild:

Meine Großen und der Schlafbesuch waren inzwischen aufgestanden, hatten eine Wasserschlacht im Bad veranstaltet (na ja, hauptsache, sie haben sich gewaschen, oder?) und ihr „cerealienreiches“ Frühstück auf dem Küchenboden verteilt. Sie waren gerade dabei, sich in ihre Inliner zu quälen und hauten kurz drauf auch Gott sei Dank ab.

Meine Nerven verabschiedeten sich auch. Total sauer, übermüdet und voller Selbstmitleid setzte ich mich auf den Hosenboden und rauchte eine Zigarette. Womit, wooooo mit habe ich das bloss alles verdient?
Jetzt schläft die kleine Nervensäge endlich, die anderen sind weg, ich könnte nun also auch noch ein bisschen aufs Sofa...... und dann? So eine Sauerei! Kinder – ihr seit gemein!

Nachdem ich mich einigermassen beruhigt hatte, sah ich mir den „Schaden“ genauer an: Auf dem Küchentisch hatte sich Milch verteilt, die langsam auf den Fussboden tropfte. Das Kelloggs-Zeugs war fein zerbröselt und lag auf dem Tisch, auf 2 von 6 Stühlen und auch auf der Erde. Klasse! Saugen kann ich jetzt nicht (Lenni schläft doch!), wischen ist auch nicht, weil Lenni im Schlafzimmer ist und mein Putzeimer auch... Was nun?

Wenn man unter ständigem Schlafmangel leidet, so wie ich, dann dauert Nachdenken meist etwas länger (so 1-2 Zigarettenlängen und 2 Pötte Kaffee in etwa) und führt zu nix. Manchmal, gaaaanz selten aber fügt es sich, dass der liebe Gott einen Blick riskiert und auf mich aufmerksam wird. Promptamente sandte er mir den Postboten, der mir ein Päckchen aus meiner Lieblings-Online-Drogerie brachte.
Oh diese Freude! Dieses „Erste Hilfe“ Paket beinhaltete nämlich folgendes:

2 Flaschen meines Lieblingsweichspülers,
2 Dosen Teepulver für Lennart (grobkörnig)
1 Swiffer-Komplett-Set (wollt ich mal ausprobieren ;-) )
und
1 Packung Putzmittelgetränkte Bodentücher

Ich hätte den Briefträger küssen können!!!!!

In nullkommanix hatte ich den Swiffer startklar, denn ich musste bloss den Karton aufmachen, 4 Stangenteile an den Wischer schrauben und eines von 8 beigefügten Staubtüchern dranklemmen....
Hab ich aber nicht! Selbst ist nämlich die müde Frau und dachte sich folgendes aus:

Dieser Swiffer-Wischer ist eine ganz Platte Sache mit einer Gummierung untendrunter und 4 Gummiklemmen obenrauf. Also packte ich zunächst die Boden-Tücher aus, die getränkt mit Fussbodenputzmittel für die schnelle Wischerei zwischendurch gedacht sind. Ich legte also eines dieser Tücher auf den Boden, stellte den Swiffer obendrauf, klappte die Enden des Tuches über den Wischer und zack zack – ein jedes Ende mit dem Zeigefinger in die Gummilippen des Swiffers gedrückt und ab die Post!

Dabei muss ich erwähnen, das diese Gummilippen wohl endlich mal von einem Menschen erfunden sein müssen, der selber putzt. Schneller habe ich noch nie ein loses Tuch an einen Wischer gekriegt!

Leider ist der Swiffer-Stiel relativ kurz geraten. Ich habe eine Gesamtlänge von 165 cm und musste in leicht gebückter Haltung fegen, äh wischen. Na gut – ist ja auch zum Staubputzen gedacht, nicht zum Boden schrubben. Also weiter:

Ich wischte also mit dem Swiffer und dem Boden-Tuch mal eben schnell die Küche und den Flur, schmiss den ollen Lappen einfach in den Müll und „montierte“ ein Swiffer-Staubtuch wie vorgesehen an den Swifscher (neues Wort, aber klingt ganz gut, oder?). Dann möppelte ich noch einmal (nach Behebung des schlimmsten Problems also gründlicher) über alle gefliesten Böden die ich so habe als da wären: Bad, Flur und Küche und war plötzlich hellwach!

Dieser flache Wischer hat ein Kugelgelenk, dass es mir ermöglichte, ihn samt Stiel platt hinter unsere alte Kommode zu schieben. Was ich da an „Wollmäusen“ rausholte – Bah! Vom frisch gewischten Fussboden holte ich noch allerhand Zeugs, wie Getränkepulver, Haare (Bad!), Staub und undefinierbare andere Substanzen, die das Boden-Tuch nicht geschafft hatte. Menno – hab ich Dreck in der Hütte!

„Jetzt aber!“ dachte ich, schmiss auch dieses Läppchen in den Müll und nahm mir ein neues Swiffer-Tuch!
Nun wollte ich es nämlich genauer wissen und nahm mir mein total verstaubtes Bücherregal vor. Wahnsinn! Nix wirbelt. Nix verteilt sich neu – alles hängt wunderbar fest an diesem Tuch aus statisch aufgeladenen Microfasern! Sogar meine Schreibtischplatte, der Compi (seht Ihr, wie er strahlt?), Telefon, Anrufbeantworter und alle anderen Staubfänger können wieder frei atmen. Und das alles mit nur einem Tuch!

Fazit:

Der SWIFFER ist eine echte Hilfe, wenn man seine Zeit nicht ständig mit putzen verbringt. Für Junggesellen, die im Staub ersticken, für genervte Mamis, die lieber lesen anstatt Staubwischen, für Omis mit Holzdecke und alle, die wieder Spaß am Staubwischen haben wollen, ist der SWIFFER superspitzenmäßigphänomenal, um es mit den Worten meines Ältesten zu sagen!

Zwar ist der Anschaffungspreis von DM 29,45 (online bestellt) relativ hoch, aber wenn ich es recht bedenke, kostet mich eine Putzfrau, die ich mir eh nicht leisten könnte, doch wohl etwas mehr.
Ausserdem bin ich gern bereit, für eine solch zuverlässige Putzhilfe gern mal etwas auszugeben, zumal ich an diesem Wischer ja auch meine Notfall-Bodentücher befestigen kann!

Den Swiffer habe ich in der Mitte auseinandergeschraubt (Metallgewinde am Plastikstiel!!) und unten im Küchenschrank verstaut. Nun muss ich nie mehr den Wischmop aus dem Schlafzimmer angeln, wenn wieder etwas schief geht während Baby Lennart schläft und ich kann immer ganz spontan meinen Putzkoller ausleben......

Für mich steht fest: Swiffer ist eine geniale Erfindung und lässt sich nicht mit vielen anderen Wundertüchern vergleichen. Das blöde ist nur, dass es sich um Einwegtücher handelt aber ich habe da Hoffnung in die deutsche Wissenschaft....

Übrigens habe ich eben noch entdeckt, dass es die Swiffertücher nun auch im 16er und im 32er Paket zu kaufen gibt. Leider konnte ich den Preis nicht finden, aber ich denke, diese Packungen werden im Schnitt noch etwas günstiger sein, als das bisherig lieferbare Paket mit „nur“ 8 Tüchern.

Und noch was: Leider steht auf der Verpackung nur, das es sich um elektrostatisch aufgeladene Tücher aus Microfasern handelt. Auf der Verpackung der Ersatztücher steht allerdings folgender Hinweis (dummerweise nur in Englisch und Französisch!): Diese Tücher stets von Kindern und Haustieren fernhalten! Da frag ich mich nun doch: Was ist das eigentlich für ein garstiger Lappen?

Also ich habe beschlossen, mit dem Swiffer wieder etwas Licht in mein Chaos zu bringen und kann mich nur bei der Firma Procter & Gamble für diese geniale und anspruchslose Haushaltshilfe bedanken.

So, nu ist der Lennart wieder wach und ich werde jetzt mal sehen, ob der Swiffer auch mit meinem Schlafzimmer klarkommt....

Vielen Dank noch mal an P & G und auch an Euch, die Ihr diesen langen Beitrag bis zum Ende gelesen habt und Euch freut, dass es bei mir bald wieder sauberer wird....

PS: Ich verspreche hiermit feierlich, nie wieder meine Kinder vor die Tür zu jagen, damit ich in Ruhe putzen kann...... Oder doch?

Stimmt sowieso alles nicht, bin nämlich frisch umgezogen, habe überall Fliesen und Laminat und meine Kinder habe ich gegen eine neue Friteuse getauscht - den Swiffer werde ich aber auf alle Fälle behalten!

Anke.




Geschrieben am: 15. Sep 2001, 18:33   von: ankepunkt



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