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Übersicht > Medien > Bücher > Autoren > Zimmer Bradley, Marion

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Fesselnde Story, gute Erzählkunst

Nachteile:
Keine historischen Fakten




Alle reden von Avalon - ich auch / Die Wälder von Albion
Bericht wurde 1892 mal gelesen Produktbewertung:  gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Gut 10 Jahre nach Erscheinen des Romans "Die Nebel von Avalon", mit dem ihr 1983 der internationalen Durchbruch gelang, schrieb Marion Zimmer Bradley inspiriert von Bellinis Oper Norma die Vorgeschichte des Bestsellers mit dem Titel "Die Wälder von Albion".



INHALT

Im ersten Jahrhundert n. Chr. haben die Römer Albion (England) besetzt. Lediglich Wales, Schottland und Irland sind noch unter Vorherrschaft der keltischen Ureinwohner.

Eilan, ein junges Mädchen, welches einzig und allein von dem Wunsch beseelt ist, eine Priesterin der Göttin zu werden, findet zusammen mit ihrer gleichaltrigen Tante Dieda in einer Fallgrube im Wald einen verletzten jungen Mann. Mit Hilfe Cynrics, Eilans Ziehbruder, retten sie ihn und bringen ihn in das Haus der Eltern Eilans.

Der junge Mann schweigt über seine Herkunft und gibt lediglich den Kosenamen Gawen, den er von seiner silurischen Mutter erhalten hatte, preis. Und das ist auch gut so. Denn der junge Mann ist Soldat und Römer, Sohn eines römischen Statthalters, und der Hausherr Bendigeid ist ein keltischer Druide, der die Römer haßt. Auch Cynric, der seine Abstammung der Vergewaltigung einer Priesterin der Göttin durch einen römischen Soldaten verdankt, haßt mit leidenschaftlicher Intensität die Römer. Er gehört dem Geheimbund der Raben an, deren einziges Lebensziel darauf ausgerichtet ist, schreckliche Vergeltung an den Römern zu verüben und Albion von den Römern zu befreien.

Eilan obliegt es, den Schwerverletzten zu pflegen. Es kommt, wie es kommen muß, beide entwickeln eine tiefsitzende Zuneigung zu einander.

Nach einigen Wochen ist der Tag des Beltainefestes, einem Fest zu Ehren der großen Göttin, gekommen. An diesem Tag geschehen für die Zukunft wichtige Ereignisse. Dieda, Tochter des höchsten Druiden Ardanos, die Eilan zum Verwechseln ähnlich sieht, wird von der Hohenpriesterin auserwählt, der Göttin zu dienen. Dieda ist todunglücklich, denn sie liebt Cynric und wollte seine Frau werden. Nichts lag ihr ferner als eine Priesterin der Göttin zu werden. Eilan ist bestürzt, daß nicht sie es ist, die erwählt wurde. Doch damit nicht genug, Gawen gibt ihr seine wahre Identität preis und gesteht ihr seine Liebe. Eilan erwidert diese Gefühle, glaubt jedoch nicht an eine gemeinsame Zukunft. Zu groß sind die Hindernisse, die den beiden im Weg liegen.

Mit ihrer Einschätzung soll sie recht behalten. Gawen, mit richtigem Namen Gaius, hält entgegen dem Willen seines Vaters gemäß der Sitte, um Eilans Hand an. Doch dies wird ihm, wie könnte es auch anders sein verwehrt. Die Wege der zwei Liebenden trennen sich.

Während Gaius sich seiner Karriere als Offizier widmet, läßt Eilan sich im Tempel der Göttin in Vernementon zur Priesterin ausbilden. Dort legt sie auch das Keuschheitsgelübde ab, welches die Römer in Analogie zu den römischen Vestalinnen als Auflage für das Fortbestehen dieses heidnischen Kultes gemacht haben.

Es vergeht ein Jahr. Wieder ist der Tag des Beltainefestes gekommen. Durch eine wundersame Macht werden die beiden Liebenden, deren Gefühle zueinander in der Zeit der Trennung nie abgenommen haben, zusammengeführt. Wohlwissend das es keine gemeinsame Zukunft geben kann, verbringen die beiden die Nacht miteinander. Dies soll nicht ohne folgen bleiben.

Eilan wird schwanger. Damit hat sie gegen das Gebot der Keuschheit verstoßen. Doch damit nicht genug. Die Hohepriesterin stirbt und Eilan wird zu ihrer Nachfolgerin erwählt. Somit sind wir jetzt im schönsten Schlamassel.

Wie soll es ihr gelingen, die Schwangerschaft geheim zu halten und somit sich und den Tempel in Vernementon vor der Rache der Römer zu retten. Welche Rolle spielt Dieda dabei? Wie kann ihr Cailean, mütterliche Freundin und ebenfalls Priesterin der Göttin helfen? Was werden die Druiden dazu sagen, die einen beträchtlichen Einfluß auf den Kult der Göttin haben? Werden sich die Wege Eilans und Gaius noch einmal kreuzen?

Fragen über Fragen die sich hier eröffnen. Interessieren Euch die Antworten, so kann ich nur sagen lest das Buch.




INFOS ZUR AUTORIN

Marion Zimmer Bradley, geboren am 3 Juni 1930 in Albany im US-Bundesstaat New York, gestorben am 25. September 1999 an den Folgen eines Herzanfalls, wurde besonders durch den Science Fiction-Zyklus über den Planeten Darkover bekannt. Der internationale Durchbruch und der Sprung auf die Bestsellerliste gelang ihr 1982 mit der Artus-Nacherzählung "Die Nebel von Avalon" (The mists of Avalon).
Marion Zimmer Bradley studierte von 1946 bis 1948 an dem New York State College for Teachers und graduierte 1964 nach einer Unterbrechung als "Bachelor of Arts".




INFOS ZUM BUCH

Autor: Marion Zimmer Bradley
Titel: Die Wälder von Albion
Erstveröffentlichung: 1993; Originaltitel: The Forest House; Sprache: Englisch (USA)
Gebundene Ausgabe: - 686 Seiten - Krüger, Frankfurt am Main
Erscheinungsdatum: 1993
ISBN: 3810526142
Preis: 24, 90 EUR




MEINE MEINUNG

Dieses ist der erste Band aus der Avalon-Trilogie. Eigentlich handelt es sich um ein eigenständiges Buch und legt nur den Grundstein zu der Geschichte, die mit den Romanen "Die Herrin von Avalon" und die "Nebel von Avalon" fortgeführt wird. Interessant ist hierbei auch, daß der letztgenannte Roman als erstes geschrieben wurde. Erst viele Jahre später, griff Marion Zimmer Bradley das Thema wieder auf und erzählte aus der Perspektive der Frauen die Vorgeschichten, die sich über die Jahrhunderte hinziehen und mit der Geschichte Morgaines, der Halbschwester des legendären Königs Artus, enden.

Zum Verständnis der einzelnen Bücher ist es nicht erforderlich, die anderen Bücher zu lesen, denn jedes ist in sich abgeschlossen

Eindrucksvoll versteht es Marion Zimmer Bradley mit diesem Buch einen in eine Welt zu entführen, die voller Mystik und Magie, Liebe und Romantik ist. Aus diesem Grund, wird sich jeder enttäuscht fühlen, der einen historischen Roman erwartet. Nicht umsonst wurde Marion Zimmer Bradley ja auch die "First Lady der Fantasy" genannt. Sie greift zwar die Themen Keltische Religion, Römische Eroberung, Christianisierung Britanniens auf und bettet sie in eine Geschichte ein, die einem glaubwürdig rübergebracht wird. Aber dennoch ist alles reine Fantasy. Marion Zimmer Bradley wurde häufig der Vorwurf gemacht, nicht genügend recherchiert zu haben und die Keltische Religion, das Druidentum und den Kult der großen Göttin sehr an den New Age Glauben der heutigen Zeit angepaßt zu haben. Wen das aber nicht stört, dem wird es Spaß machen, ihren Schilderungen zu lauschen und den von ihr beschriebenen Handlungssträngen zu folgen.

Sehr gekonnt gelingt es ihr, einem die Gefühlswelt der Akteure näher zu bringen und sich in sie hinein zu versetzen. Man leidet förmlich mit ihnen und erfährt den Zwiespalt der Gefühle und Verpflichtungen, die auf den Personen lasten.

Leider ist dieses Buch nicht durchgängig fesselnd geschrieben. Etwa ab der Mitte gibt es immer wieder Passagen, die sich zäh und langatmig dahinschleppen. Aus diesem Grund kann ich hier leider nicht die volle Punktzahl vergeben.




FAZIT

"Die Wälder von Albion" ist ein nettes Machwerk der Fantasy-Sparte, nicht mehr und nicht weniger. Freunde dieses Genres werden sicherlich ihre Freude daran haben, auch wenn es nicht durchgängig fesselnd geschrieben ist. Für eingefleischte Marion Zimmer Bradley-Fans ist es ein unbedingtes Muß. Leute die in einem Buch historische Fakten erwarten und Erzählungen jenseits der Realität verabscheuen, sollten lieber die Finger davon lassen.


Geschrieben am: 05. Mar 2003, 10:28   von: rosebud-riddle



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