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Übersicht > Reisen > Bahngesellschaften

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Man entgeht dem Hungertod!

Nachteile:
siehe oben!




3rd Class-Frühstück zum 1st Class-Preis!
Bericht wurde 6538 mal gelesen Produktbewertung:  ungenügend
Bericht wurde 0 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Zum Glück kam ich in meiner langen Bahnfahrgastkarriere nur ein einziges Mal in den Genuss eines echten Mitropafrühstücks! Was mich dazu veranlasste und welcher Teufel mich ritt, lest nun im folgenden Bericht:

Eigentlich ganz gut gelaunt, weil ich einen der wenigen begehrten Sitzplätze im ICE zwischen Hannover und Göttingen für mich erobern konnte, saß ich morgens im Zug mit einem guten Buch und freute mich auf den Arbeitstag, so gut wie es nur irgendwie möglich war.
Irgendwo im weitläufigen Nichts auf dieser Strecke kam der ICE zum Stehen, was ja bei der Bahn nicht ungewöhnlich war und immernoch ist!
"Nun, es wird schon gleich weitergehen", dachte ich mir und vertiefte mich wieder ins Buch.

Wie man sich doch täuschen kann...

Wie immer ging es los mit der Ansage: Die Weiterfahrt verzögert sich um wenige Minuten!!! Ich als "alter Hase" dachte nur: wer`s glaubt wird seelig, packte meine Sachen zusammen und machte mich auf den Weg ins Bordbistro, um mir einen guten, löslichen Mitropakaffee für 5.- DM (in Worten: fünf) zu "gönnen". Sogar ein Sitzplatz war zu diesem Zeitpunkt noch frei, denn niemand ahnte etwas Böses....ausser mir!!!

Nach 10 minütigem Stillstand wurden die Fahrgäste nun darüber informiert, dass vor uns ein Oberleitungsschaden erst behoben werden müsse und sich die Weiterfahrt noch auf unbestimmte Zeit verzögert...
"Das kenn ich doch irgendwoher" dachte ich mir und versuchte via Handy die Firma über meine kleine Verspätung zu informieren. Insgeheim bereitete ich mich aber auf meine erste Nacht im ICE vor! Nette Vorstellung!!!
Trotz des Handypictogramms, welches ja auf einen glasklaren Empfang hinweist, kam eine Verbindung leider nicht zustande...

Um die mittlerweile etwas nervös wirkende Menschenmenge im ICE zu besänftigen, wurden die Fahrgäste spontan auf nen leckeren Mitropakaffee im Bordbistro eingeladen. Da ich noch etwas Kaffee hatte, wartete ich nur wenige Sekunden zu lange und somit war an eine zweite "Gratisplörre" nicht mehr zu denken, denn binner kürzester Zeit gehörte das Bordbistro zum stärkst frequentierten Wagen im ganzen Zug. Wenn`s mal was umsonst gibt!!!

Ich konnte mir einen ganzen Wagen voller knauseriger Hektiker nicht länger geben und verzog mich ins "Bordrestaurant" (der zweite Umzug also), wo das freundliche Mitropateam schon gedeckt hatte.

Da ich zur Kategorie "Morgenmuffel" gehöre, die morgens lieber noch ein Weilchen liegen bleiben anstatt in Ruhe zu frühstücken, bestellte ich mir ein ganz gut klingendes Frühstück für ca.12.-DM (in Worten: ZWÖLF). Meine Not wurde also mal wieder eiskalt ausgenutzt, aber es gab ja noch die "Gratisplörre", was mich in Anbetracht der Uhrzeit etwas zufrieden stellte.

In Anbetracht der nach "Plörre" schreienden Menge im Bistro kam das Frühstück dann auch erst nach einer halben Stunde, serviert vom "freundlichem Mitropamitarbeiter", der offen gestanden sehr überfordert schien.
Was dann allerdings serviert wurde, war eigentlich lachhaft, jedoch rang ich um Fassung....zwei trockene Brötchen, ein Stück Butter, eine kleine Packung Marmelade, eine Scheibe angetrockneter Schinken und ne Scheibe Käse!

Einem Sprichwort zur Folge soll man ja frühstücken wie ein Kaiser, jedoch braucht man dies in einem MITROPA-Bordrestaurant erst gar nicht zu versuchen, denn das Frühstück, was da vor mir stand, lies nahezu alle Wünsche offen!!! Auch die "Gratisplörre", die wenigstens dazu beitrug über das Frühstück hinwegzukommen, konnte daran nichts mehr ändern!

Ich "entkam" an diesem Morgen also mit 1 1/2 Stunden weniger Zeit, 17.-DM weniger im Portemonaie, einem flauen Gefühl im Magen und einer Erfahrung mehr...

...frühstücke nie...niemals beim "freundlichem Mitropateam"...

Allzeit gute Fahrt wünscht Sonoli!



Geschrieben am: 06. Mar 2002, 13:17   von: TIGGER



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