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Übersicht > Medien > Bücher > Die Mondsteinmärchen, Kübler Roland

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
alles

Nachteile:
nichts




... und Märchen können doch die Welt verändern
Bericht wurde 2724 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 2 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Alles ändert sich nach und nach und so werden heutzutage auch Märchen anders geschrieben als früher. Die heutigen Märchen (für Erwachsene) sollen dazu dienen, wieder zu sich selbst zu finden. Und eines der wohl schönsten Märchenbücher dieser Art ist das Buch „Die Mondsteinmärchen“ von Roland Kübler.


*** Das Buch ***

Das Buch ist in sieben Kapitel aufgeteilt. Wobei hier das erste, dritte, fünfte und siebte Kapitel die Rahmenhandlung des Buches darstellen. Es geht hier um einen sehr alten Märchenerzähler namens Oyano, der in Begleitung seiner Schülerin Gwen in seine Heimatstadt zurückkehrt um dort die letzten Jahre seines Lebens zu verbringen. Doch die Stadt hat sich verändert, ist beherrscht von Angst, Misstrauen und einem König der sich selbst zum Herrscher ernannt hat. Dieser König ist voller Neid und Raffgier und gerade dabei eine Armee zu rekrutieren, um eine andre Stadt anzugreifen. Nachdem Oyano das erste Märchen erzählt, werden die ersten Bürger dieser Stadt nachdenklich und viele lassen sich nicht rekrutieren. So wird schließlich Gwen gefangen genommen und zum Tode verurteilt. Ob es dazu kommt, solltet ihr selbst feststellen.
Die Kapitel wo es um diese Grundgeschichte des Buches geht heißen:
Der Märchenstand
Der Mondstein
Die Verurteilung
Die Macht der Märchen

Nun etwas mehr zu den drei Märchen die Oyano während der Handlung in dem Buch erzählt.

Die Krone der Welt
Hier geht es um zwei verfeindete Königreiche. Im Land der aufgehenden Sonne herrscht König Urs und im Land der untergehenden Sonne herrscht König Aars. Die beiden Namen der Könige sind nicht umsonst so ähnlich, stellt sich doch im Laufe der Geschichte heraus, dass es Brüder sind. Hass und Feindschaft verbindet die beiden Königreiche miteinander. Nach und nach erfährt man, wie es zu diesem Hass gekommen ist und es wird auf eine bezaubernde Art geschildert, wie Kinder der beiden Königreiche sich auf den Weg machen, dies alles zu ändern.

Der Drache des Schreckens
Hier geht es um eine Stadt, wo einst alle glücklich waren bis die Ritter der Angst in das Land eingefallen sind. Jedes Jahr holen sie zehn junge, kräftige Männer die mit Waffen, Rüstungen und Pferden ausgerüstet sein müssen, ab. Lange weiß niemand, wohin diese Männer gebracht werden.
Eines Tages jedoch fliehen kurz vor dem Tag der Abholung drei junge Männer und folgen den Rittern der Angst und ihren Geiseln. Sie stellen fest, dass aus vielen Städten jeweils zehn junge Männer abgeholt werden.
Nach tagelanger Verfolgung, als es wieder einmal Zeit für eine Rast wurde, lagern die drei Männer in einem Wald welcher von den Rittern gemieden wird.
Der Rest des Märchens beschreibt wie die drei Männer mit Hilfe von drei ganz besonderen Schwestern den richtigen Weg finden, um der Angst ein Ende zu machen.

Die Blüte des Lebens
Der Held dieser Geschichte heißt Dalan und er wurde von dem bösen Magier Lutrowa mit einem Bann belegt. Der Magier ist alt und hofft mit Dalans Hilfe eine Blüte aus dem See des Lebens zu bekommen. Das Märchen schildert nun den Weg Dalans, seinen Kampf mit sich selbst und dem Sieg des Gutens über das Böse. Es ist ein harter Weg mit vielen Prüfungen, aber auch mit Hilfe und er wird sehr spannend beschrieben.



*** Fakten zum Buch ***

Das Buch wurde 1993 mit dem Deutschen Märchenpreis ausgezeichnet. Die erste Auflage erschien im September 1988 im Stendel Verlag. Vor mir liegt die achte Auflage, erschienen im Februar 1992. Leider weiß ich nicht, wie viele Auflagen es mittlerweile gibt. Die ISB N ist 3-926789-02-6 und das Buch kostete damals DM 14,50. Es ist zwar ein Taschenbuch aber von der Aufmachung her schon etwas Besonderes. Der Buchrücken ist gebunden und dem Buch lag ein Lesezeichen mit einem kleinen Mondstein bei. Die wunderschönen Illustrationen in dem Buch sind von Claudia Layer und Manfred Häusler.


*** Zum Autor ***

Roland Kübler ist einer der besten Märchenbuchschreiber in der zeitgemäßen Literatur. Er ist auch der Mitherausgeber und Autor der Märchenbestseller „Die Farben der Wirklichkeit“ und „Wie viele Farben hat die Sehnsucht“. Zwei Bücher, die ich nur jedem empfehlen kann.


*** Fazit ***
Ein wunderschönes Märchenbuch für Erwachsene, aber auch für Kinder. Ein Buch für diejenigen, die nicht nur eine Geschichte lesen wollen.


*** Meine Meinung ***

Ich habe es schön öfters mal geschrieben. Gerade in Märchen findet man Botschaften und Wahrheiten. Man muss nur genau hinschauen. Und gerade in den Märchen von Roland Kübler kann man sich immer wieder finden, wenn man dazu bereit ist.
Es ist schwer, sie zu lesen und nicht ins Nachdenken zu kommen.
Die knallharten Realisten und Zyniker werden vielleicht spotten und diese Geschichten als Gutmenschentum abtun. (Den Ausdruck habe ich mir ausgeliehen, der ist nicht von mir.)
Aber was ist denn so schlimm daran, wenn wenigstens versucht wird Menschen darauf aufmerksam zu machen, dass es nur miteinander geht und nicht gegeneinander? Dass Hass, Neid und Raffgier auf die Dauer nur schadet?
Ich finde nichts Schlimmes daran und darum werde ich solche Bücher immer wieder lesen und auch verschenken.
Ich kann nur sagen, kauft Euch dieses Buch. Schenkt es Euch selbst zu Weihnachten, Ihr werdet es nicht bereuen.


Geschrieben am: 17. Mar 2003, 07:53   von: Hexe1962



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