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Übersicht > Haus > Brandschutz - Tipps & Tricks

    >> Vor- und Nachteile / Bewertung
Vorteile:
Da es Meinen Bericht betrifft, Erklärungen der Brandklassen, deren Löschmittel und die Wirkung. Was man nicht, mit einigen Löschmitteln löschen sollte

Nachteile:
Viele Wissen nicht einmal wie ein Feuerlöscher Funktioniert und wie man ihn Sinnvoll einsetzt, Brandklassen kennen die wenigsten, daher auch nicht die geeigneten Löschmittel




*** BRANDKLASSE A; WAS IST DENN DAS ÜBERHAUPT ***
Bericht wurde 12045 mal gelesen Produktbewertung:  sehr gut
Bericht wurde 3 mal kommentiert Berichtbewertung: 

Da Ich ja im Sicherheitsdienst tätig bin und auch einige Ausbildungen habe, möchte Ich euch heute mal ein wenig in der Brandschutzlehre einweisen. Viele von Euch wissen nicht wie ein Brand überhaupt entsteht und was für Faktoren gegeben sein müssen damit er überhaupt entstehen kann. Auch dürfte einigen die Brandklassen Unterteilung fremd sein, denn wer befasst sich schon mit den einzelnen Brandklassen. Doch sie sind sehr wichtig, denn man kann nicht alle Löschmittel für jeden Brand verwenden. Ich werde einige Unterlagen die Ich bekommen habe zur Hilfe nehmen, damit auch alles was Ich Euch wiedergebe 100% ist.

Kurz zur Verbrennungslehre
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Eine Verbrennung ist eine chemische Reaktion zwischen einem brennbaren Stoff und Sauerstoff. Sie ist mit anderen Oxidationsprozessen vergleichbar z.B. ROSTEN; GÄREN und VERWESEN. Nur es läuft wesentlich schneller ab. Brennbare Stoffe können fest, flüssig oder gasförmig sein

Damit ein Brand überhaupt entstehen kann müssen folgende Faktoren gegeben sein. Es muss ein brennbarer Stoff vorhanden sein, dann muss ausreichend Sauerstoff zur Verfügung sein, wobei das Mengenverhältnis stimmen muss d.h. genau die richtige Mischung zwischen Sauerstoff und brennbaren Stoff, von jedem zuviel und ein Brand kann nicht entstehen. Auch muss die Zündtemperatur erreicht sein, denn nur wenn diese Erreicht ist und das Mengenverhältnis stimmt, kann der brennbare Stoff brennen.

Was ist denn eine Zündtemperatur?
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Das ist die Temperatur, die erreicht werden muss um einen Soff zum brennen zu bringen. D.h. ein Blatt Papier hat eine sehr geringe Zündtemperatur und ein Stück Holz schon eine wesentlich höhere. Wenn Ihr unter dem Blatt Papier ein Feuerzeug haltet, brennt diese Blatt sofort, also Zündtemperatur und das Mengenverhältnis garantieren einen sofortigen Brand. Wenn ihr aber das Stück Holz nehmt, brauch es schon eine ganze Weile bis Ihr dass mit dem Feuerzeug entzündet habt. Bei Metallbränden dauert es ewig, denn diese Temperatur muss man erst einmal erreichen.

Nun zu de Brandklassen und die Zuordnung der brennbaren Stoffen
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Brandklasse A
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Sind Brände fester Stoffe, hauptsächlich Organischer Natur die meist unter Glutbildung Verbrennen. Dazu gehören, Holz, Papier, Stroh, Kohle und einiges mehr.

Brandklasse B
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Sind Brände von flüssig oder flüssig werdenden Stoffen, dazu gehören Benzin, Öle, Fette, Wachse und einige andere.

Brandklasse C
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Sind Brände von Gasen oder Gasförmigen Stoffen, dazu gehören Methan, Propan, Wasserstoff, Acetylen und einige andere.

Brandklasse D
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Sind Brände von Metallen, dazu gehören Aluminium, Magnesium, Natrium und einige andere.

So nun haben wir schon mal die Brandklassenzuordnung und was für Stoffe man den einzelnen Brandklassen zuordnen kann. Doch das reicht noch nicht, denn für jede dieser Brandklassen gibt es extra Löschmittel. Denn man kann nicht alles mit Wasser löschen, was brennt. Die meisten Löschmittel sind bei einigen Bränden erst gar nicht zu verwenden, denn sie würden alles nur noch verschlimmern. Deswegen werde Ich Euch jetzt erst einmal die Wirkungsweisen der Löschmittel nennen.

Es gibt drei Arten der Löschwirkung und diese sind ERSTICKEN, ABKÜHLEN und die Antikatalytische Wirkung.

Ersticken bedeutet
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Stören des richtigen Mengenverhältnis durch:

Trennen von brennbaren Stoff und Sauerstoff

Abmagern des brennbaren Stoffs

Verdünnen des brennbaren Stoffs

Das bedeutet, man trennt den Brandstoff vom Sauerstoff ab, das kann durch Schaum oder aber auch durch Kohlendioxid geschehen.

Abkühlen bedeutet
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Erwärmen und verdampfen des Löschmittels

Das bedeutet man verringert die Zündtemperatur und dadurch kann es nicht mehr brennen, denn diese ist ein wichtiger Faktor für einen Brand. Dies kann geschehen durch Wasser oder aber auch durch Schaum

Antikatalytische Wirkung bedeutet
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durch die große Oberfläche des Löschpulvers wird eine kettenabbrechende Wirkung erzielt d.h. eine Unterbrechung der Reaktionskette in der Verbrennungszone.

Ich weiß, es hört sich sehr kompliziert an, aber es ist relativ einfach. Erinnert Ihr euch an den Anfang der Verbrennungslehre? Rosten, Gären und Verwesen nur das es bei einem Brand wesentlich schneller geht.

Durch das Löschpulver wird eine chemische Reaktion ausgelöst, die das Brandgut umschließt und dadurch eine Sauerstoffzufuhr verhindert. Sauerstoff braucht das Feuer aber, also wenn man einen Teil der Reaktionskette trennt, kann es nicht mehr brennen. Drei Teile beinhalten der Brand, erstens brennbarer Stoff, zweitens das Mengenverhältnis Sauerstoff und brennbarer Stoff und drittens die Zündtemperatur. Nehme Ich einen Teil aus dieser Kette, kann es nicht mehr brennen und der Brand ist gelöscht.

Nun kommen wir zu den Löschmittel die es gibt
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Wasser
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Fangen wir mal mit dem Wasser an, denn das gibt es zu genüge und ist eigentlich auch Hauptlöschmittel. Es hat nur einen Nachteil, denn manchmal sind die Folgeschäden höher als der Brand überhaupt angerichtet hat. „HE, wie denn das“ Wasser hat nunmal den Nachteil das es einiges an Wasserschäden anrichtet, denn es läuft immer nach unten. Dadurch kann es vorkommen das in der ersten Etage eine Brand mit Wasser gelöscht wird und das sehr schnell. Doch dadurch das, dass Wasser nach unten abläuft werden auch die unteren Etagen mit dem Abfließenden Wasser beschädigt.

Aber Wasser ist nun mal Hauptlöschmittel in der Brandklasse A und nur in dieser. Es kühlt sofort die Zündtemperatur nach unten und der Brand der meist Organischer Natur und unter Glutbildung brennt ist gelöscht. Doch Vorsicht ist geboten, denn wie gesagt nur bei Organischen Stoffen ist Wasser das beste Löschmittel.

NICHT LÖSCHEN KANN MAN MIT WASSER
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BENZIN, denn dadurch würde das Benzin nur noch Verteilt, da es selbst flüssig ist und der Brandherd würde noch erweiter.

FETT, z.B. Frittösen die in Brand geraten sind, ein Glas Wasser reicht aus um eine FETTEXPLOSION auszulösen und diese hätte verherende Wirkungen. Nicht nur das eigene Leben wäre gefärdet, sondern es würde sofort die ganze Wohnung brennen. Wir haben bei unserem Brandschutzlehrgang 1,5kg Fett zum Brennen gebracht und dann eine Tasse Wasser in dieses Brennende Fett gekippt.

DAS GAB EINE FETTEXPLOSION DIE EINER BRANDBOMBE GLEICHTE: DIE STICHFLAMME WAR ÜBER 6 METER HOCH UND BESTIMMT 2 METER BREIT, DAZU KAM EINE EXTREME HITZE.

Bitte Fritösen nur mit einer Decke Löschen oder einfach einen Deckel auf diese legen. Einfach den Sauerstoff entziehen, NIEMALS WASSER

Auch Metallbrände z.B. Magnesium sollte man nicht mit Wasser löschen, hat fast die gleiche Wirkung wie beim Fett. Metalle sind so heiß das, dass Wasser sofort Explodiert. Auch hier wurde ein Test gemacht, es wurde Magnesium so lange mit einem Brenner erhitzt, bis dieses brande. Danach wurde mit einem Schlauch Wasser auf das brennende Magnesium gerichtet. Ergebnis: eine Explosion, fast zu Vergleichen mit der Fettexplosion, nur noch viel heller. Man hätte sogar durch diese Helligkeit sich die Augen verblitzen können. Die Flamme war fast grellweiß, Schweißer dürften das kennen. Auch war die Explosionswolke ziemlich hoch und auch extrem heiß.

Das nächste was gemacht wurde, man ließ das brennende Magnesium durch das Wasser wandern und entzündete eine Wanne mit brennbarer Flüssigkeit die gut drei Meter vom Magnesium entfernt war. Hier kann man sehen, dass das Wasser nicht geeignet war als Löschmittel.

Gasbrände können auch nicht mit Wasser gelöscht werden, da das Wasser durch geht mit null Wirkung. Auch sollte man in gar keinen Fall Elektrobrände mit Wasser löschen, es besteht die Gefahr eines Stromschlages.

Die Löschwirkung beim Wasser basiert auf das Abkühlen.

Nun kommen wir zum Schaum
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Schaum kann man in den Brandklassen A & B verwenden, d.h. Organische Stoffe mit Glutbildung sowie Brände von flüssig oder flüssig werdenden Stoffen.

Schaum nimmt einfach durch seine Dichtigkeit dem Brandgut seine wichtigste Nahrung und das ist der Sauerstoff. Schaum verteilt sich sehr gut auf flüssigen Bränden und löscht sie durch Ersticken. Man kann mit Schaum auch sämtliche Brände der Klasse A löschen.


NICHT LÖSCHEN SOLLTE MAN MIT SCHAUM
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Elektrische Geräte, da man ansonsten einen Stromschlag erleiden könnte. Gasbrände, denn auch hier geht der Schaum einfach durch und hat null Wirkung. Metallbrände kann man auch nicht löschen, denn ein Hauptbestandteil ist nun mal Wasser, also Explosionsgefahr.




Nun zum Kohlendioxid oder CO²
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Das ist ein Löschmittel, das absolut keine Rückstände hinterlässt, aber auch sehr Gefährlich in der Anwendung ist. Man muss sich nur mal Vorstellen Kohlendioxid ist ein farb- und geruchloses Gas, das 1,5-mal schwerer ist als die Luft. Also es setzt sich sofort auf den Boden ab und drückt den Sauerstoff weg. 1kg CO² ergeben ca. 550 Liter Gas.

CO² wird hauptsächlich in der Brandklasse B verwendet, man kann aber auch Elektrobrände löschen, denn das dürfte den geringsten Schaden anrichten. Nur ist absolute Vorsicht geboten bei der Anwendung. In engen und schlecht belüfteten Räumen, sollte man CO² nicht verwenden, denn es könnte den Brand- Bekämpfer die Luft nehmen und dies könnte auch zum Tod führen.

Bei Metallbränden und auch bei Organischen Bränden ist auch CO² nutzlos, denn die Zündtemperatur ist sofort wieder erreicht.

Nun zum Löschpulver
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Das Löschpulver kann in sämtlichen Brandklassen verwendet werden, wobei man darauf achten sollte für welche Brandklasse es geeignet ist. Es gibt drei Arten von Löschpulvern und die bekannteste dürfte das Speziallöschpulver sein für die Brandklasse A, B und C, auch ABC-Pulver genannt. Dieses Löschpulver ist in diesen drei Brandklassen zu verwenden und löscht Optimal.*Django006*Dann gibt es noch das Normallöschpulver, also das BC-Pulver, mit diesem Pulver kann man die Brandklasse B und C löschen. Zum Schluss gibt es noch das Metallbrandpulver, mit dem kann man nur Metallbrände löschen. Metallbrände kann man aber auch mit Trockenem Sand, Graugussspäne und Zement löschen.

Der Nachteil beim Löschpulver ist, das sich das Pulver überall verteilt und es eine ganze Weile dauert bis wieder alles Sauber ist. Denn es setzt sich selbst in den kleinsten Ritzen ab.

Zum Schluss werde Ich euch noch die Funktionsweise der Löschbehälter, d.h. den Feuerlöscher erklären, denn in diesen ist meist auch das Löschmittel.

Der Feuerlöscher
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Der Feuerlöscher besteht aus einem Löschmittelbehälter der meistens ROT ist. In ihm ist ein Steigrohr indem das Löschmittel nach oben geleitet wird. Damit das Funktioniert ist meist entweder außen oder wie bei den neuen Feuerlöschern innen, ein Treibgasbehälter.
Die Treibgaspatrone wird durch einen Schlag oben auf den Feuerlöscher oder durch drehen eines Rads außen ausgelöst. Dann hat der Feuerlöscher noch einen Pistolengriff mit Unterbrechungskontakt. Griff loslassen und schon stopp die Löschung, wieder drücken und es geht weiter. Jeder Feuerlöscher hat einen Sicherungsbügel, der erst entfernt werden muss um ihn überhaupt zu Aktivieren.

Auch ist auf jedem Feuerlöscher eine Bedienungsanleitung, die leicht und Verständlich beschrieben ist, auch geben die dazu passenden Bilder ein bessres Verstehen. Jeder Feuerlöscher ist mit einer Brandklassen Beschreibung versehen, d.h. auf ihn stehen die Buchstaben ABC oder BC oder A oder D. Diese Buchstaben sind in Bildern eingefasst. Bei A ist ein Holzstapel, für Brände fester Stoffe, bei B ein Benzinkanister, für Brände flüssigen oder flüssig werdender Stoffe, bei C eine Gasleitung, für Brände von Gasen und bei D, ein Metallritzel, für Brände von Metallen.
Puh, Ich hoffe ihr habt noch geduld denn ich werde nun noch kurz die minimale Löschdauer der Füllmengen beschreiben. Das heißt, wenn man den Feuerlöscher ohne abzusetzen voll nutzt. Also auf Dauerbetrieb hat.

Bis 3 kg minimale Nutzung 6 Sekunden

3 – 6 kg minimale Nutzung 9 Sekunden

6 – 10 kg minimale Nutzung 12 Sekunden

über 10 kg minimale Nutzung 15 Sekunden

Also, wenn man schon löscht, sollte man in kurzen Stößen sich dem Brandherd näher und immer die Windrichtung und die Brandklasse beachten. Auch sollte man darauf achten das brennbare Flüssigkeiten in einem Vorgang gelöscht werden müssen, denn beim absetzen brennt wieder alles.

Djangos Schlussfazit
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Ich glaube das Ich mir das sparen sollte, bei über 1900 Wörtern. Außerdem steht ja Mein Fazit in diesem Bericht. Doch Ich hoffe das Ich euch einiges näher bringen konnte und Ihr nun etwas mehr Erfahren konntet was die Brandbekämpfung mit ihren Mitteln betrifft. Jeder Löschvorgang, kann schlimmeres verhindern und man sollte sich immer mit den Feuerlöschern vertraut machen. Egal ob sie auf der Arbeit zu Hause oder im Auto sind.

So nun bin Ich Fertig, bis dann

Euer

♣Django006♣

INFO: Auch dieser Bericht wird oder ist bei dooyoo, Ciao, eComments und talk-on gepostet


Geschrieben am: 12. Feb 2003, 08:01   von: Django006



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